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WurzelWerk Forum  |  ThemenForen  |  WeiberCraft (Moderatoren: witch2b, Lucia)  |  Thema: Aussage einer Unbekannten « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Aussage einer Unbekannten  (Gelesen 2478 mal)
Cosmicat
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Re: Aussage einer Unbekannten
« Antwort #8 am: 22. März 2008, 12:15 »
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Klingt für mich wie aus dem Zusammenhang eines Gerichtsprozesses oder dergleichen, in dem möglicherweise der Vater und Bruder dieser Frau eine Rolle spielten. Dann hat sie auf diese Familienmitglieder Bezug genommen und ihre Position dargestellt.
Ohne näheren Hintergrund könnte ich sonst nix dazu sagen....

BB
CC
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"The universe is full of magical things, patiently waiting for our wits to grow sharper."
rivka
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Re: Aussage einer Unbekannten
« Antwort #9 am: 25. März 2008, 18:16 »
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Hört sich für mich nach muslimischer Krise an, der Text Grin
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Wir würden uns für unsere Meinungen nicht verbrennen lassen: wir sind ihrer nicht so sicher. Aber vielleicht dafür, daß wir unsere Meinungen haben dürfen und ändern dürfen.

(Nietzsche)
sihaya
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Re: Aussage einer Unbekannten
« Antwort #10 am: 27. März 2008, 08:03 »
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Hm, für mich steht die Frau ganz pur da. Unberührt von irgendwelchen Äußerlichkeiten wie Schuld und schlechter Nachrede. Nur als Mensch.
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Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, nicht der Beständigkit. (M. Gandhi)
ursula13
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Re: Aussage einer Unbekannten
« Antwort #11 am: 24. April 2008, 21:34 »
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Ich bin die Tochter meiner Mutter (Vater ist nur sicher, wenn genetisch geklärt)
ich bin zwar die Schwester meines Bruders, aber ich bin nicht er.
Ich bin ich, eigenständig, unabhängig und für nichts, das einer meiner Familie getan oder nicht getan hat, zur Verantwortung zu ziehen. Stop

Cu
Ursula
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Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Laraduna
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Re: Aussage einer Unbekannten
« Antwort #12 am: 22. Mai 2008, 10:37 »
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nachdem eh schon Leute geschrieben haben, wo die Mutter ist..

Zweites Gefühl/Gedanke:
Familie.. Bindung, obs dir passt oder nicht. ich bin ein Individuum, aber ich bin immer auch Teil meiner Familie. Ich kann nicht großartig von entfernten Ahnen reden, und die nahe Familie außer acht lassen.. Ich habe drei Brüder, und ich hab es schon so sehr gehasst. Aber um mich heil und ganz zu fühlen, bleibt mir nichts übrig. Ich kenne zerrüttete Familien, in denen schlimme Dinge passiert sind. Es ist ganz schwierig, so etwas zu verkraften. Es entwurzelt dich. Ich bin immer Schwester meiner Brüder, Tochter meiner Mutter, meines Vaters, Enkelin meiner Oma, und so weiter. Ich lebe als Teil eines Netzes, das mir Kraft gibt. es gibt Situationen, in denen ich einen Teil des Netzwerkes kappen muss, aber das ist immer etwas Schmerzhaftes.

Anderes Gefühl:
Frau immer als Besitz ihres Vaters..? Beim Vater um die Hand anhalten, damit er dir seine Tochter schenkt; dann: Besitz des Ehemannes.
Und der Bruder? Der hat eine andere Rolle.. der kommt ins Spiel, wenn wir matrinlinearer sind.. dann gibt es nämlich keinen Vater, sondern nur den Bruder der Mutter (der im alten deutsch einen eigenen Namen trägt: Der Oheim, und in vielen Gesetzen besondere Rechte und Pflichten hat), und den Bruder.
Verwandt, weil von derselben Frau geboren. Selbst wenn Frauen als Besitz eines Mannes gelten, ist das noch eine ältere Form, ein Überbleibsel.. Und führt zu weniger rigider sexueller Unterdrückung.
Also was sagt diese Frau? Sie ist nicht Schwester des Bruders, sondern Tochter des Vaters. Eine eigenartige Aussage.
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