Hallo Merlin, Anufa, Morgane!
Jau, das war mir wichtig - jetzt wirds schon rund, wenn auch nicht ganz einfach.

Du wirst es nicht glauben aber seit ein paar Jahren gibt es sogar ein ähnliches Teeritual
Ja, beim Tee lass ichs mir noch eingehen. Tee+Kaffee rühr ich notfalls auch mit Messer um wenn ich kein Löffel hab. Oder mitn Hausschlüssel. Nur bei Wein wirkt das sehr, aeh, unüblich. (Ich trinke freilich Wein fast nur in sehr gepflegter Gastronomie, und das ist dann ein Erlebnis für sich.)
Also neuer Versuch hoffentlich besser verständlich:
Ganz viel besser!

Somit gibt es einen Ritualteil in dem der Ausführende dös Messa

in den Kelch taucht um "weibliche mit männlicher" Energie im darin enthaltenen Getränk zu konzentrieren (nachdem logo vorher "weibliche" Energie in den Kelch geleitet wurde und somit das was aus der Athame kommt den "männlichen Part" spielt).
Ja, die Theorie kenn ich.
Das tut nichtmal Spitzenweinen was und Gschlotter können zur Hochform auflaufen

- allerdings kann das Zeug auch schon mal ganz fürchterbar schmecken (wenn das Ritual z. B. in die Hose geht oder die Energien ned "rein" gezogen werden...) - aber das is wieder ein anderes Thema.
Von der Praxis her (und Praxis heisst bei mir Anwendbarkeit!) fänd ich da jetzt interessant zu fragen, ob man auf einer solchen Basis auch Bier so "programmieren" kann, dass ich am nächsten Tag KEINEN Kopf davon hab. (Weil Wein trink ich am Lagerfeuer höchst selten, und wenn dann Beerenwein und davon kriegt man sowieso immer nen Kopf.

)
MIt der Programmierung liegst Du schon richtig, übersiehst aber einen Punkt - dass vieles bereits vorprogrammiert ist (zumindest in meiner Welt) und damit von allein funzt (mit ein bissl Nachdruck, damit es wieder an die Oberfläche kommt.
Ja, genau das ist der Punkt wo ich mir am meisten den Kopf drüber zerbrech!
Denn prinzipiell kann man sich ja ein völlig willkürliches Symbolsystem antrainieren - aber da das mühsam ist und gemessen daran, wie träge der Durchschnittsmensch ist, wird das fast niemand tun, wenns nicht irgendwie naheliegt oder was dabei zu gewinnen gibt. Also muss es einen Punkt geben, der die Sache attraktiv oder naheliegend macht.
Ich übersehe den Punkt also nicht, ich suche ihn vielmehr!
Nennt mensch Instinkt

Einem Reflex bringt mensch in erster Instanz auch ned bei, wie er funzt. Allerdings gibt es natürlich AUCH Reflexe, die geprägt werden (wie Pawlov ja so schön gezeigt hat und bei der Krone der Schöpfung isses auch ned anders).
Wir biegen doch ständig an uns rum

und grad auf dem Gebiet wäre das sinnlos??
Eben - wenns eine reine Konditionierungsübung ist dann fällts halt unter Aufwand-Nutzen-Abschätzung und gut.
Aber wenn da Reflexe sind, dann möcht ich die kennen!
Praktischen Nutzen hat sowas natürlich nur für jemanden, der darin auch einen Sinn sieht. Ergibt das für Dich keinen Sinn, dann passt das schon - Du bist ja auch ned Wicca.
Jein. Ich bin im zweifelsfall alles was du von mir willst, vorausgesetzt ich kriege jemand dazu, mir den Zugangsvektor so verständlich zu vermitteln, dass ich ihn von mir aus wiederfinde. Wenn was "keinen Sinn" macht, heisst das in solchem Zusammenhang nur dass ich den dafür angemessenen Blickwinkel nicht finde! ("Sinnlosigkeit" wäre da kein Urteil, sondern eher ein persönliches Defizit.) Und ich glaub auch nicht dass ich mich so formuliert hab!
Die Schwierigkeit dabei ist höchstens, dass ich solche Sinnsuche hauptsächlich in der Welt der Ideen mache, und nicht in der Gefühlswelt (mangels Anwendbarkeit).
Abgesehen davon hat jeder mensch solche aufgeladenen gegenstände.
Das ist völlig einfach! Etwas derartiges mache ich -absichtlich- mit fast jedem Gegenstand der mir gehört: ich erforsche ihn, mache ihn mir vertraut, stelle eine Beziehung zu ihm her. Das ist zB der Grund, warum meine Festplatten fast nie kaputtgehen - und wenn dann sagen sie sich vorher ganz freundlich bescheid.

Oder dass das Brotmesser, wenns mir auskommt, mir eben NICHT in den Fuß fällt. Und mancherlei ähnliches mehr.
Wobei man natürlich fragen kann inwieweit das eine Neurose ist.
Also bis dahin erscheint mir die Idee im Prinzip schon vertraut. Beim "rituellen Gebrauch" hörts dann auf (mangels Anwendbarkeit).
Nach Deiner Logik wäre dann das, was ich mit meinem Krempel mache, im Prinzip mit einem "Weihen" verwandt?! Der Gedanke gefällt mir - damit könnt ichs dann wenigstens erklären...
Mit einem abstrakten symbolischen Gegenstand könnte ich das genauso machen - ich müsste "nur" einen Rahmen einer Vorstellung davon haben was der denn tun soll (und "Energien schneiden" erweckt mir noch kein Bild einer klar abgegrenzten Aufgabenbeschreibung). Und es ist Arbeit und braucht Zeit. Weswegen ich auf so eine Idee nicht komme - weil Staubfänger hab ich eh zu viele, und da brauchts schon einen guten Grund, dass ich irgendwas in meine eigene Sphäre hereinhole.
Aber ich werd mal ein bischen mit dem Gedanken spielen...
Alles Liebe
Peter