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Thema: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes (Gelesen 5478 mal)
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Anufa Ellhorn
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Well met, Peter und McClaudia  So heftig das vielleiht in Euren Ohren klingen wird - aber das is imho systemimmanent (oder sollte es zumindest sein) in einem Mysterienkult, dass Du NIX weisst über die inneren Vorgänge bei Ritualen. Rauskommen soll imho bei jeder Religion sowas wie "Persönlichkeitsentwicklung" - und damit gibt´s im Vorhinein keinerlei "Sicherheit". Das bringt mich allerdings gleich dazu zu fragen, WO es denn Sicherheit gibt im Leben? Kann ich sicher sein, dass ein Arzt fähig ist mir zu helfen? Kann ich sicher sein, dass der Mensch den ich grad heirate, mir nicht irgendwann "was tut"? Tausend Beispiele und in keinem kann ich sagen, dass ich sichersein kann. Wie überall hilft auch bei einem Coven nur der g´sunde Hausverstand (wie schau´n die Leuts drein, die schon drin sind, wie gehen die miteinander um, wie sympathisch sind mir die Covenleiter etc ppp). Noch zum Fachlichen: >Ich sehe nicht, dass ich unter diesen Umständen eine Gleichberechtigung durch direkten Vergleich beurteilen könnte. Aber wie dann? Indem wahrgenommen werden kann, dass sowohl der Priester als auch die Priesterin (und damit meine ich nicht nur die Covenleiter) unterschiedliche Funktionen wahrnehmen können (je nachdem wofür sie talentiert/befähigt sind) und all diese Rollen gleichwertig wenn auch sehr verschieden sind. Die Festlegung, die Ihr immer wieder zementiert läuft imho bestenfalls auf einer "äusseren Schale" (wenn ich die Craft mit einer Zwiebel vergleiche), ist das was von Aussen betrachtet ins Auge fällt... Sinnvoll gearbeitet und gelebt schaut das imho völlig anders aus - aber das könnt Ihr mir jetzt glauben oder auch nicht 
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Bright blessings Anufa
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McClaudia
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Du Anu,
mir isses eigentlich schnurzpiepegal, was Wiccas tun oder (nicht) offenlegen. Sollen sie machen, wie sie glauben.
Ich habe den thread lediglich eröffnet, weil mir die Argumentation der Artikelschreiberin absolut konfus vorkam.
Ich selber zemetiere überhaupt nix. Ich habe nur aus Wicca-Büchern als auch durch meine eigenen Covenerfahrungen die Conclusio gezogen, dass es im Wicca, auch im dianischen eine Geschlechterrollenzementierung gibt, mit der sowohl magisch "gearbeitet" wird als auch im Gottheitenbild repräsentativ ist als auch mehr oder weniger indirekt oder auch direkt auf die Covenmitglieder übertragen wird, verlangt wird, erwartet wird, gefördert wird.
Meine Argumente beziehe ich aus eigener Erfahrung und aus entsprechender Literatur. Wenn es freiheitliche Coven gibt, die auf Geschlechterrollen scheißen, umso besser. Ich hab sie halt nicht kennengelernt.
Und wegen Sicherheit: Sicher ist gar nix. Darum gehts aber auch nicht. Wenn eine Mysterienreligion in sich verschlossen ist, und es zum Programm dazugehört, dass ein/e Novizin überrascht wird (anstatt aufgeklärt), dann liegt es in der Natur der Sache, dass die Überraschung auch weniger gut ausfallen kann. In offenen Systemen gibts weniger böse Überraschungen, weil diese Systeme eben offen sind, und man sich schon mal vorab informieren kann, wie was wann, ausprobieren kann, reinschnuppern kann.
subuta
Mc Claudia
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"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen, dass zwei plus zwei gleich vier ist." (Winston Smith in George Orwell's 1984)
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dr. no
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no
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« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 21:59 von Schattenspeer »
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Anufa Ellhorn
Moderator/in dieses Forums
  
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Well met, alle zusammen  >(McClaudia) Wenn es freiheitliche Coven gibt, die auf Geschlechterrollen scheißen, umso besser. Ich hab sie halt nicht kennengelernt. Irgendwie scheine ich nicht transportiern zu können, was ich meine  . Es geht nicht darum auf Geschlechterrollen (wie auch immer gestrickt) zu scheissen, sondern die unterschiedlichsten Rolle parat zu haben und zu lernen, die nicht zu werten. So seh ich das! >(Schattenspeer) nur wird diese gerade eher als ein skandalon von der führenden priesterschaft gesehen, unabhängig davon ob genau diese leut dann später teil des sinnstiftenden elementes werden. da sind sie dann aber inzwischen ins "herrschende" system integriert und, obwohl das neue sinnstiftende element beibehalten wird, sind ihre kritischen, sprengkraftbesitzenden lehren entschärft. Mann  da möcht ich Deine Erfahrungen aber nicht teilen Was für kritische, spregkraftbesitzende Lehre in der Craft?? Welches herrschende System, wenn´s kein einheitliches System gibt?? Welche führende Priesterschaft (die von jedem einzelnen Coven??) könnte in der Craft was als Skandalon betrachten?? >da aber macho-verhalten und männliche dominanz eigentlich immer noch überall im okkulten vorherrschend sind, ist eine auseinandersetzung über die ach so "unterdrückten" männer im wicca absolut kontraproduktiv. Das mag aus "gesellschaftspolitischer" Sicht durchaus so sein - bloß hilft das absolut nicht die Arbeit innerhalb eines Coves gebacken zu kriegen, wenn´s zu wenige Männer gibt, die ihre Aufgaben sinnvoll erfüllen könnten. Punktum!! Und da gibt´s dann nur zwei Möglichkeiten: 1. die Aufgaben sind generell von Männern eher nicht erfüllbar oder 2. die Aufgaben sind falsch gestellt. Mir ist immer noch wichtig zu wissen, was nu Aber natürlich hast Du durchaus Recht, wenn Du meinst, dass das dekadent wäre - weil im Prinzip ändert sich an meiner täglichen Arbeitsleitung dadurch nix (nicht mehr!!!). >ebenso natürlich der ansatz, `wir wollen gesellschaftlich wirken. also lasst uns wieder machohafter werden.´ Ich hab z. B. kein Interesse daran gesellschaftlich zu wirken - sonst wär ich Politiker geworden 
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Bright blessings Anufa
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McClaudia
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Slania Schattenspeer, warum kann ich Dir nicht widersprechen....??  Du bringst das alles so passend, logisch und sympathisch rüber, dass ich einfach nur sagen kann: jo, so gefällt mir das!  subuta Mc Claudia
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"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen, dass zwei plus zwei gleich vier ist." (Winston Smith in George Orwell's 1984)
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dr. no
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« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 21:59 von Schattenspeer »
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McClaudia
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Slania Schattenspeer,
der Ami-Artikel geht aber nun genau in die entgegengesetzte Richtung, als das, was Du Dir unter Wicca vorstellst (und mir so sympathisch ist).
Die Autorin will Anerkennung als Religion, sich einfügen in die üblichen Strukturen, usw.
Irgendwie hab ich grad den Eindruck, dass es mind. 2 Hauptzugänge zum Wicca gibt:
- Wicca als Religion, wie es offenbar Anu eher sieht - Wicca als Hexenkunst (und damit inkompatibel mit den Ansprüchen der besagten Autorin)
Funktionieren tät beides. Ob aber nicht die Freiheit der Magie unter dem religiös/gesellschaftlichen Anspruch litte, frag ich mich auch grad....
subuta
Mc Claudia
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"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen, dass zwei plus zwei gleich vier ist." (Winston Smith in George Orwell's 1984)
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dr. no
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« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 22:00 von Schattenspeer »
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