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WurzelWerk Forum  |  ThemenForen  |  Noreia die Eule (Moderator: Anufa Ellhorn)  |  Thema: Re: Erstes Konzil des TI-Wicca « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Re: Erstes Konzil des TI-Wicca  (Gelesen 10068 mal)
eroX
WurzelWerk Mitglied
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #16 am: 12. Juni 2006, 22:12 »
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warum um alles in der welt sollten christen gleichzeitig hexen sein wollen - oder noch ärger: umgekehrt!?! das ist mE absurd! christentum und hexerei schließen sich aus...dafür gibt es viele gründe und ich bin überzeugt davon, dass ich die nicht aufzählen muss...die liegen auf der hand.  Roll Eyes
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rien est vrai - tout est permis
eald
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #17 am: 12. Juni 2006, 22:35 »
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Voodoo zu praktizieren und dabei auch Christ zu sein.
Um mal auf diesen Synkretismus zu kommen. Meines Wissens waren die Sklaven aus Afrika gezwungen ihrem Glauben ab und dem Christentum sich zu zuwenden. Ihre Annahme des Christentums war nur mehr augenscheinlich um ihre Ahnen (¿Orixas, heisst das auch hier so?) unter dem Deckmantel der der Heiligenverehrung zu huldigen. Das nun aber ist imho noch nen Deut anders denn die katholischen Riten welche sichja auch nicht immer mit der Bibel decken. Ich meine nicht von ungefaehr gibts in nem Teil der afrobasierten Religionen wie ich (ungepruefterweise) vernahm Tendenzen sich wieder vom Christentum zu distanzieren und ihrer Religion "unverfaelscht" zu froehnen - nun da mit keinerlei Verfolgung mehr zu rechnen ist.

... ansonsten blink recht geb. Wer Christ sein will (ab von der Steuerlichen Zugehoeerigkeit) passt ned so wirklich ins Neuheidentum ... und umgekehrt. Ist aber (auch) nur (wieder) meine Meinung das.

eald
« Letzte Änderung: 12. Juni 2006, 22:38 von eald » Gespeichert
Freyjatru
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #18 am: 12. Juni 2006, 23:10 »
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Hallo,


Was wollt ihr von einem Konzil, wo wieder ein paar Leute kluge Sprüche klopfen.... Ja, ja, wir machen das schon zwanzig Jahre und... Irgendwie erinnert mich das an Monty Python, wo dann der Typ in der anarchistischen Kommune Arthus fragt, ob er einen Wettbewerb im Sprücheklopfen gewonnen hat, dass er König ist???

Liebe Leute, wenn das so ist... Mach ma des einfach so! Ich, Freyjatru, werde ab heute persönliche Segnungen vergeben. Ja, wenn meine Hand die Haut der edlen Maid berüht, soll sie fortan von Freyja gesegnet sein. Für eine Flasche Met, lass ich sogar den Gehörnten heraus! Im Sonderangebot natürlich! *lol* - Durch mich gibt es Weihungen, die keine Maid je vergessen wird, im Sonderangebot! Jetzt zuschlagen!

*In Lokis Service*
F.

P.S.
Ehrliche Frage des Jahrhunderts: Wieso soll Hinwichserei von ein paar "Älteren" irgendwas ändern? Oder was soll es so ein Konzil bringen?... Was wäre wenn die Ältersten statt zu reden sich einigen würden, etwas zu TUN???

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Uhanek
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #19 am: 13. Juni 2006, 00:35 »
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christentum und hexerei schließen sich aus...

Nichts für ungut: So´n Quatsch!

Es schließen sich höchstens Christentum und neuheidnische Ideologie aus. Aber das sollte doch vielleicht besser von der Hexerei unterschieden werden.

Uhanek

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Uhanek
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #20 am: 13. Juni 2006, 00:43 »
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Um mal auf diesen Synkretismus zu kommen. Meines Wissens waren die Sklaven aus Afrika gezwungen ihrem Glauben ab und dem Christentum sich zu zuwenden. Ihre Annahme des Christentums war nur mehr augenscheinlich um ihre Ahnen (¿Orixas, heisst das auch hier so?) unter dem Deckmantel der der Heiligenverehrung zu huldigen. Das nun aber ist imho noch nen Deut anders denn die katholischen Riten welche sichja auch nicht immer mit der Bibel decken. Ich meine nicht von ungefaehr gibts in nem Teil der afrobasierten Religionen wie ich (ungepruefterweise) vernahm Tendenzen sich wieder vom Christentum zu distanzieren und ihrer Religion "unverfaelscht" zu froehnen - nun da mit keinerlei Verfolgung mehr zu rechnen ist.

 Roll Eyes
Soll das jetzt zum Ausdruck bringen, dass also alle Formen der Magie in christlichen Kontexten irgendwie ja vorchristlich und doch bitte von allem, was sich christlich nennt, zu trennen sei? Also ich persönlich finde ja diesen Ansatz absurd. Da habe ich immer den Eindruck, dass Neuheiden mit dieser Art der Argumentation eigentlich von den Kirchen und ihrer Lehre gar nicht so weit weg sind. Im Grunde klingt das für mich so´n bißchen nach ´ner Idee der reinen Lehre, die von den sie verunreinigenden Elementen geläutert werden muß.

Ich halte das für einen fundamentalistischen Denkansatz.

Uhanek


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eald
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #21 am: 13. Juni 2006, 00:57 »
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Soll das jetzt zum Ausdruck bringen, dass also alle Formen der Magie in christlichen Kontexten irgendwie ja vorchristlich und doch bitte von allem, was sich christlich nennt, zu trennen sei?
Nein ! Das soll nur heissen das dieses eine deiner Beispiele ("Voodoo") in diesem Kontext m.E. nicht passt !
Interpretierst du gerne Gedanken in anderer Leute Post's die gar nicht da sind ?

eald
*sich langsam leicht angepisst vorkommt* ... with apologize 4 my last words
« Letzte Änderung: 13. Juni 2006, 01:01 von eald » Gespeichert
Uhanek
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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #22 am: 13. Juni 2006, 01:14 »
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Nein ! Das soll nur heissen das dieses eine deiner Beispiele ("Voodoo") in diesem Kontext m.E. nicht passt !
Interpretierst du gerne Gedanken in anderer Leute Post's die gar nicht da sind ?

eald
*sich langsam leicht angepisst vorkommt* ... with apologize 4 my last words

Stimmt! Hier geht es eher um Christen, die keine mehr sein wollen  laugh

Wenn Voodoo aus den von Dir geschilderten Gründen angeblich nicht passen soll, dann passt genaugenommen eben gar kein Beispiel, weil sich alle Christentümer und die darin enthaltenen magischen Traditionen bestimmt in ähnlicher Weise auseinanderreden lassen.

Uhanek
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Freyjatru
Gast


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Re: Erstes Konzil des TI-Wicca
« Antwort #23 am: 13. Juni 2006, 01:26 »
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Okay... ich versuch es mal unsarkastisch...

Eine Wesentliche Exististenzerklärung von Wicca ist - wenn ich den ganzen Gesprächen mit Wiccas und Margret Murrays bzw. Gardners Büchern glauben darf - dass es immer schon eine Religion gegeben hat, die parallel zum Christentum weiter existiert hat. Murray begründet das zum Beispiel in the "God of the Witches" immer wieder mit Beispielen vorwiegend aus dem angelsächsischen Raum... Okay, ich hab im Laufe meines Lebens einige kennen gelernt, die viel härteres auf den Tisch gebracht haben,... aber wenn das die Glaubensbasis ist(und ich will das mal genauso wenig wertfrei beurteilen wie an den Glauben an jemanden, der angeblich aufs Kreuz genommen wurde), dann kann man Wicca vom Christentum abgrenzen.

Wenn wir nun aber alles zusammenwerfen, berücksichtigen, dass der Katholizismus vielleicht nur eine scheinmonotheistische Religion sein könnte, die den Polytheismus über die Heiligen über die Hintertür eingeführt haben,...  wenn wir berücksichtigen, dass niemand mehr irgendwas konkret sagen kann, weil der eine vielleicht nur Mumuschauen wollte und es den zweiten vielleicht gar nicht gegeben hat... Wieso diskutiert man dann überhaupt über Christentum und Wicca überhaupt noch?

Drum wiederhole ich meine Frage: Was soll irgendein Konzil bringen? Was soll dort beschlossen werden? Gibt es irgendetwas, was dieser Rat sich ausdenken könnte, was noch nicht ist... Oder geht es darum, wie ich vermute, zu versuchen wichtig zu sein...

F.

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