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Thema: Göttinnen-Jahreskreis - Artikel (Gelesen 1826 mal)
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cinis
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@Distelfliege: mach ich doch gerne, ich bastel gerade an einem Artikel über Dionysos überhaupt - da kommt das mit dem Jahreskreis sicherlich auch vor...wird aber noch ein bisserle dauern 
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Muse mit Öffentlichkeitsrecht
nicht käuflich
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Laraduna
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Ah, ist das erfrischend, mal so einen Artikel zu lesen. Der drückt mein Unwohlsein nämlich sehr gut aus, warum ich mich in den "herkömmlichen" Strömungen nicht zuhause fühle. Für mich hat der herkömmliche Jahreskreis schon etwas.. aber mich störts, darauf festgenagelt zu werden. Mich stört das "es müssen immer Manderl und Weiberl vorkommen, in den "klassischen" Rollenzuschreibungen. Deswegen vielleicht Demeter-Persephone als "schöne" Weibliche Geschichte: Da geht es mal um Mutter und Tochter, die den Jahreslauf bestimmen. Gabs da nicht auch irgendwas von wegen Brüderpaar, einer regiert in der dunklen, einer in der hellen Zeit? Warum immer eines der Frau, das andere dem Mann zuschreiben?
Alles, was einer Göttin zugeschrieben wird, wird dann gleich DER Göttin zugeschrieben, worauf das Gegenteil davon (bzw. der "andere Pol") automatisch DEM Gott gehört. Polarität schön und gut, aber wieso nicht einfach mal zwischen Frau und Frau, und zwar OHNE, dass eine von beiden die "männliche" Rolle bekommt..?! (von mir aus auch männlich und männlich) Warum überhaupt Eigenschaften in männlich und weiblich einteilen, warum nicht sie so nehmen, wie sie sind? Ich find den "klassischen" Jahreskreis im Grunde sogar ganz nett, solange es eben kein eisernes Gesetz, dass z.B. die Rolle die selbst stirbt, in die Unterwelt geht IMMER eine männliche ist. Ich wehr mich dagegen, den Teil an mir, der z.B. abenteuerlustig ist, männlich zu nennen. Es gibt immer auch andere Geschichten, in denen es entweder umgekehrt ist, oder beide Rollen vom selben Geschlecht gespielt werden.
Übrigens: Ich hab die zehn-Jahre-später Ausgabe von Starhawks Spiraldance. Darin schreibt sie, dass sie ziemlich abgekommen ist von der Jung'schen Anima-und-Animus-Geschichte, und ich glaube auch vom klassischen Jahreskreis - bzw. davon, sich auf den klassischen Jahreskreis zu beschränken..
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McClaudia
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Feministische Version des Eleusinischen Mysteriums: Persephone wird von Hades entführt, weil er so einsam ist. Demeter wird sauwütend und macht aus der Erde Ödland. Die Gottheiten am Olymp kriegen den Frust der Menschen mit und sagen dem Hades, dass er Persephone gefälligst freilassen soll. Dumm aber, dass mit Persephone, Verkörperung der Vegetation, dann nur Schönwetter wäre, und weil man sah, dass Jahreszeiten ne tolle Erfindung waren, musste Persephone ein halbes Jahr im Hades sein. Persephone kam also frei und verklagte Hades wegen Terroristischer Entführung. Hades wurde vors Kriegsverbrechertribunal in Den Haag geschickt und Persephone herrschte nun ein halbes Jahr in der Unterwelt aus eigenem Recht. Dumm nur, dass das andere halbe Jahr niemand auf die Toten aufpasste. Hades kam also unter der Bedingung frei, dass er in Zukunft niemanden mehr entführt und sich Persephone gegenüber anständig verhielt. Als der wieder in den Hades kam, fand er den toten Attis, der gerade in sein Reich einging. Er verliebte sich in ihn und Attis in den Gott der Unterwelt. So hatte Hades einen Partner, war nicht mehr einsam und teilte sich mit Persephone den Herrscher/innenthron geschwisterlich auf. 
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"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen, dass zwei plus zwei gleich vier ist." (Winston Smith in George Orwell's 1984)
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