Lieber Werner, auch wenn du nicht mehr diskutieren willst, möchte ich dennoch auf ein paar Aspekte deines letzten Posts näher eingehen. Zum letzten Artikel möchte ich nur anmerken, dass ich entsetzt bin, wie du auf übergewichtige Menschen herabsiehst. Auch wenn er nur Teil eines Experiments war, so zeigt er doch deutlich deine grundsätzliche Einstellung zu Menschen, deren Gewicht (insbesondere nach oben hin) von der Norm abweicht. In unserer angeblich poilitisch so (un)korrekten Welt ist es zu Recht indiskutabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion oder körperlicher Einschränkungen abwertend zu behandeln. Mit einer Ausnahme: Übergewicht scheint etwas zu sein, über das man sich ungestraft lustig machen kann. Eine Aussage wie die deine über Nutzlosigkeit dicker Leute (hier mit angeblicher Unfruchtbarkeit begründet) klingt für mich wie der Beginn einer neuen Diskussion über wertes und unwertes Leben. Die unseligen Geister der Vergangenheit ziehen wieder auf.

>Ich wollte mit diesem Artikel aufzeigen, dass all das (oder zumindest das meiste), was man von privaten oder auch wissenschaftlich angehauchten Artikeln und Meinungen hört, ebenso zusammengereimt ist wie das, was ich sage.<
Hast du dafür konkrete Beweise oder Statistiken, die das belegen?
>Leider gibt es jedoch auch Wissenschaftler, die ihre Thesen gerne als Wahrheiten und der Weisheit letzten Schluss verkaufen.<
Konkrete Beispiele?
>Und ich wollte aufzeigen, dass man oft genau das Gegenteil von solchen Fragmenten ebenso zusammenreimen kann. Weder die einen noch die anderen haben Beweise.<
Jeder Wissenschaftler wird dir sagen, dass er/sie Theorie basierend auf Wahrscheinlichkeiten aufstellt. Manches ist basierend auf der bekannten Faktenlage sehr wahrscheinlich, nur Zusammengereimtes mit Sicherheit völlig abstrus. Nun, das zu beweisen ist dir gelungen.
>Aber wie ich sehe, hat er diesen Zweck überhaupt nicht erfüllt sondern einigen Menschen, die von vonrnherein eine festgefahrene Meinung haben, nur noch mehr Material zu festgefahrenen Meinungen geliefert.<
Wie sollen wir deine Gedanken lesen? Hättest du dein Experiment ernsthaft durchführen wollen, dann war das Forum WeiberCraft dafür mehr als unglücklich gewählt. Wie wäre es mit Gesellschaft gewesen?
>Diese kleine Minderheit sollte man also nicht zu hoch bewerten.<
Die schweigende Mehrheit aber auch nicht überbewerten. Was bringt dich zu der Überzeugung, dass diese alle mit dir übereinstimmen? Vielleicht haben sie nur erkannt, dass manche Diskussion von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
>Aber nichts bleibt so, wie es ist,<
Gut so, alles andere wäre Stillstand im Status quo und damit jedem Fortschritt abträglich.
>Eigentlich ist es mir schleierhaft, wie man die Frage, warum ich diesen Artikel geschrieben habe, überhaupt stellt. Denn in den letzten drei Abschnitten habe ich das eigentlich schon erklärt.<
Wie schon gesagt, Gedanken lesen ist schwierig. Die Frage nach deinen Beweggründen wurde gestellt, bevor du die zitierten drei Abschnitte gepostet hast.
>Bitte beachtet die parallele Entwicklung der heutigen Zeit:<
Ich dachte, wir hätten uns geeinigt, dass aus jener Zeit keine harten Beweise vorliegen. Du müsstest also vorsichtiger formulieren und nur auf die Möglichkeit einer parallelen Entwicklung hinweisen.
Siehe auch: >Die meisten wirklichen Wissenschaftler sind hier allerdigns wesentlich vorsichtiger, denn sie weisen meistens darauf hin, dass ihre Rückschlüsse keine Beweise sind und deshalb auch angezweifelt werden können.<
Denn genau das tun wir hier, wir zweifeln, wie von dir gewünscht, deine Erkenntnisse an.
>Wir leben nämlich heute im selben Zeitalter nach dem Sonnenstand berechnet (Sonne in den Sternkonstellationen) wie damals in der Zeit, in der die Venus von Willendorf entstanden ist.<
Ich würde mir das gerne näher ansehen? Kannst du mich auf relevante Infos verweisen.
>Erwartet von mir keine weiteren Diskussionen mehr!<
Schade, könnte nämlich interessant werden. Deine Reaktion erinnert mich an das kleine Kind, das mit seinem Ball ein Fenster kaputt macht und dann wegläuft, anstelle sich den Konsequenzen seiner Handlung zu stellen.