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Thema: Artikel "Ist die „Venus“ von Willendorf ein Fruchtbarkeitsidol?" von Werner (Gelesen 18046 mal)
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Wælceasig
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Ich wollte mit diesem Artikel aufzeigen, dass all das (oder zumindest das meiste), was man von privaten oder auch wissenschaftlich angehauchten Artikeln und Meinungen hört, ebenso zusammengereimt ist wie das, was ich sage.
Eigentlich ist es mir schleierhaft, wie man die Frage, warum ich diesen Artikel geschrieben habe, überhaupt stellt. Denn in den letzten drei Abschnitten habe ich das eigentlich schon erklärt.
Ja watt denn nu? Zeigen, dass „die wissenschaftliche Meinung“ nur zusammengereimtes Zeug ist (wobei du mit deinem Artikel gezeigt hast, dass du die wissenschaftliche Meinung gar nicht wirklich kennst.) -... -... oder zeigen, dass die Venus irgendeine astrologisch bedingte Wahrung aus der Steinzeit an die egoistischen, nutzlosen übergewichtigen Menschen der heutigen Konsumgesellschaft sei, wie du in den letzten drei Abschnitten erklärst? Bei so einem Widerspruch frage ich mich, wer hier vor "lauter verletzter Eitelkeit gar nicht mehr Zeit zum Nachdenken hat"... 
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« Letzte Änderung: 16. Juli 2006, 10:46 von Wælceasig »
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Uhanek
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Leider gibt es jedoch auch Wissenschaftler, die ihre Thesen gerne als Wahrheiten und der Weisheit letzten Schluss verkaufen.
Lieber Werner, das ist ja nun eine Aussage, die Du seit Jahren immer dann gerne von Dir gibst, wenn das Zeug, dass Du Dir so zusammenreimst sich einfach zu weit von jeglichem wissenschaftlichen Konsens entfernt und Du darauf dann hingewiesen wirst. Kannst Du dafür nicht endlich mal ein Beispiel in Form eines Zitates bringen?!? Uhanek
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Werner
WurzelWerk GastAutor/in
 
Geschlecht: 
Beiträge: 1948
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Also gut, Darsina, dann auch noch diese Antwort. Weil sie einige Punkte enthält, die der Klärung bedürfen.
Ich mache mich nicht über dicke Leute lustig, sondern ich sage, dass Fettleibigkeit in diesem Übermaß gesundheitsschädlich ist und nicht für die Fruchtbarkeit förderlich. Das kann dir jeder Arzt sagen.
Unwertes Leben ist was anderes. Bitte benutzte nicht bei solchen Diskussion die Terminologie des 3. Reiches! Nicht mehr viel nütze zu sein, das ist in einer Eiszeitgesellschaft gefährlich für alle. Denn es geht ums Überleben der Tüchtigen. Das ist ein ewiges Gesetz der Natur. Gefühlsduselei ist in einer solchen Gesellschaft nicht gefragt. Bleib realistisch!
Beweise, dass Wissenschaftler irren können, kannst du jeden Tag erleben. Wo soll ich da anfangen, Beweise zu suchen. Sie gibt es überall. Aber wenn die Wissenschaft zum Gott erhoben wird, dann übersieht man das. Immer diese Beweise! Aufmerksam durch Leben gehen, dann findest du Beweise.
Dasselbe gilt für deinen nächsten Satz. Zeitverschwendung, darauf zu antworten.
Wahrscheinlichkeiten! Wunderbar. Meine Wahrscheinlichkeiten sind ebensolche wie die der Matriarchatsforscher. Wahrscheinlich sind meine stichhaltiger. Darüber kann man natürlich anderer Meinung sein, aber was solls! Ist alles erlaubt.
Gedanken lesen: Habe ich nicth verlangt. Aber man könnte auf Gesunden Menschenverstand hoffen.
Dass der zweite Teil noch nicht da war, als einige diese Frage stellten, konnte ich nicht überprüfen. Denn dem Artikel ist keine Zeitangabe beigefügt, wann er hereingestellt wurde. Aber was soll die Aufregung eigentlich. War ohne hin nur als Hinweis gemeint, dass die Antworten gegeben wurden.
Ihr zweifelt meine Erkenntnisse an. Abgesehen davon, dass es sich nicht "Erkenntnisse" handelt, sondern um Thesen oder um eine andere Sichtweise oder auch Herangehensweise an die oder jene Frage, habe ich nichts dagegen, dass ihr diese anzweifelt. Ich zweifle eure Sichtweise an, ihr die meine. Warum diese Entrüstung? Versteh ich nicht!
Die verschiedenen Zeitalter: Bitte sieh nach bei Google unter dem Stichwort Präzession. Dies ist die Kreiselbewegung der Erde. Dadurch geht die Sonne (scheinbar) durch die 12 Sternkonstellationen innerhalb von knapp 26000 Jahren. Also ist die Erde alle 26000 an demselben Punkt angelangt. In ca.600 Jahren kommen wir ins Wassermannzeitalter. Der Irrtum, dass man jetzt schon in dieses Zeitalter hineinkommen, hat seinen Ursprung in der Astrologie. Dort wird nämlich die Präzessin der Erde überhaupt nicht beachtet, obwohl sie ein Fakt ist. Wenn du einen Astrologen fragst, dann wird dieser dir sagen, wie die wirklichen Gegebenheiten sind. Die Astrologie ist eine Glaubenssache, die Astronomie ist eine Tatsache.
Aber nun könnt ihr tun was ihr wollt, ich verabschiede mich nun nicht nur hier, sondern vom WuWe. Weil es hier nur superkluge Leute gibt. Für diese bin ich zu dumm. Ich habe es eingesehen!
Uhanek, freue mich, dass du auch mal wieder mitmischt. Macht mir immer besodners Spaß, deine superintelligenten Meinungen und Bemerkungen zu lesen.
Es scheint mir, du hast wahrlich von allem nicht die Bohne verstanden. Lieber Uhanek, es geht bei mir NICHT um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern um ein Infragestellen der als wahr hingenommenen Aussagen von einigen Grupen. Wobei ich ja schon sagte, dass die meisten Wissenschaftler das ohnehin nicht als wahr hinstellen, sondern solche, die eigentlich keine sind, sondern sich nur wichtig tun wollen. Meine Abhandlung ist nicht mehr und nicht weniger als eine Provokation. OKhne jeden Anspruch auf irgendwelchen Wahrheitsgehalt. Ist wohl schwer zu verstehen, gelle!
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« Letzte Änderung: 16. Juli 2006, 10:00 von Werner »
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Ich weiss, dass ich nicht weiss (Sokrates)
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Uhanek
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Beweise, dass Wissenschaftler irren können, kannst du jeden Tag erleben. Wo soll ich da anfangen, Beweise zu suchen. Sie gibt es überall. Aber wenn die Wissenschaft zum Gott erhoben wird, dann übersieht man das. Immer diese Beweise! Aufmerksam durch Leben gehen, dann findest du Beweise.
Lieber Werner, dass wissenschaftliche Thesen widerlegt werden ist Teil wissenschaftlicher Diskurse und ist hier nirgends auch nur im Entferntesten angezweifelt worden. Vielmehr wurden von Dir Belege eingefordert über "Wissenschaftler, die ihre Thesen gerne als Wahrheiten und der Weisheit letzten Schluss verkaufen". Uhanek
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« Letzte Änderung: 16. Juli 2006, 10:29 von Uhanek »
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Distelfliege
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Nicht mehr viel nütze zu sein, das ist in einer Eiszeitgesellschaft gefährlich für alle. Denn es geht ums Überleben der Tüchtigen. Oho, erst nicht mit Terminologie des 3. Reiches in Zusammenhang gebracht werden wollen und dann darwinistische Evolutionstheorie auf menschliche Gesellschaften übertragen? Sozialdarwinismus bei Wikipedia
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Uhanek
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Wahrscheinlichkeiten! Wunderbar. Meine Wahrscheinlichkeiten sind ebensolche wie die der Matriarchatsforscher. Wahrscheinlich sind meine stichhaltiger.
Nein, Werner, eigentlich nicht. Denn während Du Dir auf ganz haarsträubende Weise irgendetwas zusammenreimst, gibt es in der Wissenschaft einen Begriff, der unverzichtbar ist, wenn man als wissenschaftler ernst genommen werden will: Referenz. Und das ist etwas, worauf wissenschaftliche Wahrscheinlichkeiten basieren und was bei Dir irgendwie nicht im Entferntesten vorhanden ist.
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Eldkatten
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Hallo Werner,
leider muss ich als Naturwissenschaftler auch sagen, dass dieser "Denkanstoss" heftig daneben gegangen ist. In der Tat, wie einige hier schon gesagt haben, darf man von Lesern und Zuhörern nicht erwarten, dass sie Gedanken lesen, sondern es ist gute Gepflogenheit, seine Absicht eindeutig und klar zu formulieren. Auf Konferrenzen ist es sogar üblich, die essenzielle Aussage als Briefing zu veröffentlichen, noch bevor man den Vortrag hält, und Zusammenfassungen stehen oft vor der eigentlichen Abhandlung, so dass die Leser sich darauf konzentrieren können, wie die Schlüsse zustande gekommen sind, statt die ganze Zeit rätseln zu müssen, worauf man eigentlich hinaus will. Auf dein "Experiment" bezogen bedeutet das, dass du zu Anfang, oder zumindest als Nachsatz deine eigentliche Absicht hättest klar formulieren sollen, in der Art "Hiermit will/wollte ich zeigen, dass man ausgehend von den bekannten Fakten zu völlig anderen Interpretationen kommen kann." Oder etwas in der Art.
Solche "Persiflagen" sind in der Wissenschaft, mit der du augenscheinlich nicht so ganz auf gutem Fuss stehst, durchaus üblich, und zwar genau aus dem Grund, die wissenschaftliche Gemeinde daran zu erinnern, dass sie oftmals mit Vermutungen - begründeten zwar, aber immer noch Vermutungen - arbeitet, und keine Wahrheiten liefert, sondern Modelle erstellt. Die Denk-Übungen sind aber immer auch als solche gekennzeichnet, und häufig so abstrus gehalten - zum Beispiel die "Venus"-Figuren als frühe Designstudien für Getränkeflaschen zu interpretieren - , dass sie nicht mit ernsthaften Studien verwechselt werden können. Der Zweck ist dabei immer klar: Die Wissenschaft daran zu erinnern, dass es kaum allgemein und ewig gültige Wahrheiten gibt, und die Nichtwisschenschaftler zum eigenen kritischen Denken und Hinterfragen anzuregen.
Dein Artikel steht insofern in einer guten Tradition, zumal einige rein sachliche Beobachtungen tatsächlich nicht von der Hand zu weisen und einige direkte Interpretationen dieser Beobachtungen logisch zulässig sind (als Beispiel: die "Willendorferin" hat keine Füsse, also hat sie nicht stehen können). Du verlässt den Boden, auf dem solche Gedanken-Experimente legitim sind, aber an (mindestens) zwei Punkten: - Wie ebenfalls schon von anderen gesagt, verlierst du dich zum Schluss deines Artikels in esoterisch angehauchten moralinsauren Weltuntergangs-Warnungen, wie wir sie von dir schon lange kennen. Damit verlässt du den Bereich eines wissenschaftlichen Experiments, das eben nur aufzeigen will, dass die Kette reine Beobachtung -> Interpretation -> Erzeugen eines Modells nicht eindeutig ist, sondern zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. Zusammen mit der nicht erfolgten klaren Formulierung deiner Absicht nimmst du damit den Lesern völlig die Möglichkeit, den Artikel so zu erkennen, wie er von dir (angeblich) beabsichtig ist. - Deine Schlüsse führen zu einer fast entmenschlichenden Abwertung dicker, oder wie du sagst "fettleibiger", Menschen. Das ist dermaßen grottenschlechter Stil, dass mir dafür die Worte fehlen. Du verallgemeinerst diese Abwertung für alle Zeiten und alle Orte, so sehr, dass das schon an das Nazi-Etikett "lebensunwert" nicht nur erinnert, sondern damit identisch ist. Das ist unter aller Kanone. Und hat mit "Kritik an der Wissenschaft" nicht das geringste zu tun. Echte Wissenschaftler, die solche Denk-Experimente unternehmen ("mal gucken, wohin wir kommen, wenn wir unsere Schlüsse mal in ganz andere Richtungen lenken"), machen sich höchstens - dann aber mit Vorliebe - über sich selbst lustig, niemals aber über andere Menschen oder eine Gruppe von Menschen. Eine solche Verunglimpfung von Menschen aufgrund körperlicher Eigenschaften wäre in einer "echten" wissenschaftlichen Abhandlung schon äusserst kritisch, in einem Experiment, das nur mal zum Nachdenken anregen wollte, aber absolut inakzeptabel!
Letztlich muss ich aber sagen, dass ich dir die jetzt im Nachhinein "erklärte" Absicht nicht glaube. Ich fürchte, du hast den Artikel genau so gemeint, wie er von allen, die sich hier dazu geäussert haben, aufgefasst worden ist. Mir kommt das so vor wie wenn ein Dieb, der erwischt worden ist und behauptet, er habe ja nur zeigen wollen, wie leicht man etwas stehlen könne. Aber das ist eigenlich unerheblich, was du damit "gemeint" hast. Dein Artikel ist menschenverachtend. Punkt.
Gruss Herbert
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« Letzte Änderung: 16. Juli 2006, 10:23 von Eldkatten »
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 Meine Beiträge geben ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder, nicht die des Vereins Varnenum e.V ( www.varnenum.de).
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Eldkatten
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Hallo, als wenn es eines weiteren Hinweises auf Werners menschenverachtendes Weltbild bedürfte: Nicht mehr viel nütze zu sein, das ist in einer Eiszeitgesellschaft gefährlich für alle. Denn es geht ums Überleben der Tüchtigen. Das ist ein ewiges Gesetz der Natur. Gefühlsduselei ist in einer solchen Gesellschaft nicht gefragt. Bleib realistisch!
In der Anthropologie und der Hominiden-Forschung ist es gerade ein Zeichen für "Menschsein", dass Mitglieder einer Gesellschaft, die "unnütz" sind, von der Gemeinschaft getragen werden. Beispiele dafür sind Überreste von Menschen (Neandertalern und unsereiner), an denen klar ersichtlich ist, dass sie trotz Behinderung, schwerster Verletzung oder sonstiger Einschränkung, die sie "nutzlos" macht, jahre- und jahrzehntelang überlebt haben, was nicht möglich gewesen wäre, wenn die Gemeinschaft, die Sippe, der Stamm sie einfach liegen gelassen und auf den Müll geworfen hätte. Werner, du redest ständig davon, dass "nur der Starke und Gesunde überlebt" und die "Schwachen und Unnützen die Gemeinschaft gefährden". Das ist Nazi-Terminologie und Nazi-Denken. Gruss Herbert
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