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Autor Thema: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium  (Gelesen 5147 mal)
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #32 am: 13. September 2006, 13:09 »
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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2008, 13:13 von Baldur » Gespeichert
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Re: Nochmal persönliche Meinungen
« Antwort #33 am: 13. September 2006, 13:39 »
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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2008, 13:14 von Baldur » Gespeichert
aichenberc
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #34 am: 13. September 2006, 14:52 »
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Kannst du uns mitteilen, von wem der Godenrat die Vollmacht hat, Godenprüfungen abzunehmen?
Weiters,
Wer sind die Personen des Godenrates, die die Prüfung abgenommen haben?
Sind die Unterschriften der Personen authorisiert und verifiziert worden; -von wem ?
Wo sind die Prüfungsunterlagen aufbewahrt und (im Zweifelsfall) einsehbar?


Mehr als diese Details würde mich interessieren, woher auf einmal - da die Weihe ja auch von nicht-ausgebildeten Leuten (waren überhaupt germanische Heidendarunter? Ich erinnere mich eines Gegeteiligen!), also Laien vorgenommen wurde - der Anspruch kommt, man könnte definieren, wer Gode ist und wer nicht (bzw. wer ein guter gode ist und wer nicht).
Bei sich selbst ist ein Selbststudium und Weihe durch Laien bzw. "Fachfremde" erlaubt, bei anderen nicht?


:Aichi
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McClaudia
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #35 am: 13. September 2006, 15:23 »
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Cháirete,

@Beletseri,

ein Typ, der archäologisch wertvolle Funde aus dem Boden holt, illegal, und ohne es zu melden, und den Rest zerstört, ist kein Hobby-Archäologe sondern ein Raubgräber, und macht sich mit seinem Tun strafbar. Unter Hobby-Archäolog/in würde ich jemanden verstehen, die/der sich Wissen um archäologische Methoden und Wissen über die Epoche aneignet, die ihn/sie interessiert, die/der sich bei Grabungen engagiert und mithilft und so dazulernt und archäologisch - so weit wie laienhaft halt möglich - tätig ist und auch Fundberichte schreibt. Anders gesagt: Man kann schlecht Hobby-Archäologin sein, ohne mit den Gstudierten zusammenzuarbeiten!

@Geza:

Jan de Vries schätze ich auch, denn auch über kelt. Religion hat er was nettes geschrieben. Aber in der Zwischenzeit sind 30 Jahre vergangen, und neue Erkenntnisse gewonnen worden, weshalb ich auch gerne Meinungen JETZIGER Forscher/innen zur Lage zud kelt. Religion höre. Es werden laufend neue Funde getätigt, neue Inschriften gefunden. Die Forschung lebt. Und ich würde sicher viel verschenken, würde ich mich ausschließlich an Bücher von vor 30 Jahren halten.

Zudem habe ich längst aufgehört "meinen" Kelten eine Krone aufzusetzen. Wie Birkhan mal so schön formulierte: "Je mehr ich mich mit den Kelten beschäftigte, desto unsympathischer wurden sie!" So ist es mir auch ergangen. Ich nehme sehr wohl zur Kenntnis, dass meine europäische "Lieblingskultur" zu viel an sich hat, das ich als negativ einschätzen würde (Menschenopfer, starke Hierarchien, Monarchien, Kriegstreiberei, Ausländerfeindlichkeit, Patriarchale Strukturen, enge Familienbindungen,....), weshalb ich auch schon lange aufgehört habe, alles, was meine "Lieblingskultur" je getan, geglaubt hat, als grundsätzlich gut zu bewerten.

Ich habe also eine sehr differenzierte Einstellung zu meinem hobbymäßigen Forschungsgegenstand. Und ich denke, das ist es, was neutrale, ernsthafte Forschung ausmacht - auch die bitteren Pillen zu schlucken, und zu akzeptieren, dass es eben nicht immer so war, wie man gerne hätte. (Was ja noch lange nicht heißt, dass ich das für HEUTE übernehmen muss!!! Ich bin mir 100% sicher, dass die ollen Kelten, hätten sie sich weiterentwickeln können (ohne Römer, Germanen und Christentum oa. "Fremdeinflüsse"), sie entweder heute so ausschaun würden wie der moderne Hinduismus oder aber wie der moderne Shintoismus (mit Industrialisierung und so).

Aber das geht schon offtoppic.

Dass ich Respekt vor den Gstudierten habe, heißt aber noch lange nicht, dass ich alles blind glaube, was sie sagen. Ich glaube ihnen dann, wenn das, was sie mir sagen, für mich logisch nachvollziehbar ist, oder wenn es um Dinge geht, von denen ich Null Ahnung habe (Wenn mir David Stifter erzählt, wie die Etymologie eines gall. Wortes lautet, glaube ich ihm einfach, weil er sich da supergut auskennt, ich nicht.)

@Baldur:

Die Tatsache, dass Geza eben KEIN offizielles Studium in Germanistik, Indogermanistik, Skandinavistik etc. abgeschlossen hat, macht ihn für diese Wissenschafter/innen ziemlich unwichtig. Denn wer sich ernsthaft in diesen Gebieten bilden will, kauft sicher keine Geza-Bücher, sondern wissenschaftliche Literatur. Deshalb kann er der Wissenschaft nicht gefährlich werden.

Und was uns Heid/innen betrifft: Mir kommts nicht drauf an, ob Geza studiert hat oder nicht. Sondern was er in Bezug auf Gesellschaft, Mensch und Religion für eine Meinung vertritt. Dummerweise kann man auch als studierter Germanist eine ähnliche Meinung wie Geza vertreten. Wissenschaft schützt vor bedenklichem Gedankengut nicht. Leider.

@all:

Was ich noch viel bedenklicher finde als Hobby-Forschende sind Akademiker/innen, die ihren Titel dazu benutzen, Literatur herauszubringen, die eindeutig unwissenschaftlich ist, oder sich sogar in anderen Bereichen, die sie nicht studiert haben, wichtig machen.

Beispiele:

Ein gewisser Dr. Weise. Der ist selbstgebackener Ernährungsberater und frönt der Esoterik, Astrologie, etc. Meine Mutter wollte vor einigen Jahren ein Wochenendseminar bei ihm besuchen, und ich sie zum Muttertag darauf eingeladen (und bin aus Neugierde natürlich auch selbst mitgegangen). Erst einmal ist nach meinem Nachfragen herausgekommen, dass der seinen Doktor in Geologie und nicht in Medizin gemacht hat (was aber alle angenommen hat, weil das Dr. schön groß vor seinem Namen prangte, und in Bezug zur Ernährung schließt man als einfache Bürgerin draus, dass das ein Arzt sein muss.) Und das ganze Seminar über ist nicht mehr als platte, schwärmerische Esoterik gekommen. Der Typ hätte besser Geologe bleiben sollen....

Oder diverse populäre Schriften, wie z.B. die Arbeiten von Barbara u. Allan Pease - beide Kommunikationstrainer, aber keine Gehirnforscher/innen! Wissen aber in ihren supertollen Büchern genau, warum Frauen nicht einparken und Männer nicht zuhören können.... (OK, das sind keine Akademiker/innen, aber zumindest in ihrem Beruf bestens ausgebildet).

Das Problem ist nämlich: Wenn einer Doktor ist oder Magister oder Professor, wird seine Meinung kaum hinterfragt (zumindest nicht von jenen Leuten, die das nicht sind). Akademiker/innen haben also wesentlich mehr Verantwortung gegenüber den "Lai/innen", wenn sie Aussagen über etwas machen, da man ihnen aufgrund ihrer Ausbildung mehr glaubt. Ein Akademiker, der plötzlich mit Rassismus kommt, hat mehr Gewicht, als wenn dieselbe Meinung von einem Nichtakademiker vertreten wird.

(Bei meiner Suche wollte ich auch den Blutgruppendoktor D'Adamo anführen, aber der ist "nur" Heilpraktiker, kein Arzt). Also irgendwie hat das schon was, dass man sich gscheit bilden sollte, bevor man öffentlich was verzapft. Wurscht ob in der Uni oder durch wissenschaftliche, differenzierte Literatur.

subuta

Mc Claudia


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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #36 am: 13. September 2006, 16:11 »
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Also nach drei Tagen suuuupi Entspannung http://www.romantik.at/sitex/index.php/page.42/type.1/romantikhotel_himmel.html
welches ich nur wärmstens empfehlen kann, möchte ich zu gegebenem Thema, als leicht eifersüchtiger Nichtakademiker, auch was dazu senfen. Leicht eifersüchtig, da mir doch schon einige türchen verschlossen bleiben. sneaky

Da mir erst mit 41 der "Knopf" aufgegangen ist, bereue ich es einerseits nicht studiert zu haben, so nach dem Motto: "G`scheid is er ja der Bua, aber stinkfaul!" Also lernen im damaligen Sinne der 50/60er lag und liegt mir heute noch nicht. Jetzt aber zu studieren, mit matura etc. nachholen arrrrrgh - siehe oben.

Also was tun: Tja also mit 41 habe ich begonnen mit meinem Selbststudium der "Geomantie". Das hätte es auf der Uni sowieso net geben, vor 18 Jahr. Heute gibts wenigstens das Institut für Freiraumgestaltung - Boku, das sich diesem Thema annimmt.

Gerade die Geomantie ist aber ein sozusagen interdisziplinäres Gebiet. Ohne Geologie, Botanik, Ökologie, Ethymologie, Geschichte, Volkskunde usw. usw. wäre ich nie auf einen grünen Zweig gekommen. All diese Gebiete zu studieren ist aber auch keinem Menschen möglich. Das kritisiere ich aber auch bei anderen Studienrichtungen, dass sie meist auf ihrem Gebiet "hocken" bleiben und manchmal sogar andere, besonders Geisteswissenschaften heruntermachen. Ein Arzt sollte z.B. auch einiges über biologie, psychologie, soziales etc. wissen und net nur so grad mal hineinschnuppern. Das gilt latürnich auch für alle anderen Studienrichtungen. Und was mir besonders manchmal aufstösst, z.B. bei meinen Führungen: Da kommt der Herr/Frau Akademiker und frägt mich "wo habens denn des her?" und ich ihnen dann sagen muss "aus neuer Fachliteratur", dann frag ich mich schon, was das Studium nützt. G`studiert sein und net weiterlernen bringt auch nix.

Wenn ich daran denke wieviele Aki`s heute mit Geomantie/Feng Shui Geld machen, die zum Teil bei mir in die Schule gegangen sind Kotz siehe, doch ein bisserl eifersüchtig und neidig.

Wenn ich an Titel hätt sneaky
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #37 am: 13. September 2006, 16:20 »
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Hallo McClaudia,

jep, Raubgräber.
Aber sag das mal diesen Leuten Wink
Die halten sich für Hobby-Archäologen, Glücksritter, Schatzsucher...

Ich hatte bereits das recht zweifelhafte Vergnügen mit so einem zu sprechen...
Die beschweren sich ernstlich auch noch über uns Archäologen und über die geltenden Gesetze!

Wie gesagt, ich habe nichts gegen die Leute, die sich wirklich ernsthaft mit der Materie auseinander setzen, die ernstlich an der Archäologie und auch dem Erhalt der eigenen (Landes)Geschichte interessiert sind und sich dafür einsetzen.
Vor diesen Leuten habe ich ebenso einen großen Respekt wie vor meinen Professoren.
Und ich habe einige kennen gelernt, von denen ich wirklich auch noch einiges lernen konnte.

Aber sonst... ?
Nun ja...



Hallo La Chatte

Zitat
Das theoretische Wissen kann man sich in Zeiten des Internet in der Regel recht mühelos beschaffen - es gibt genug Foren, die alle möglichen Themen behandeln und wo auch viele AkademikerInnen zu finden sind, die gerne Fragen beantworten oder auf weiterführende Literatur hinweisen. Problematisch wird es wohl für die meisten dann, wenn eine teure Laboreinrichtung oder Ähnliches benötigt würde, um selbständig zu forschen. Wer kann sich denn mal so schnell einen Teilchenbeschleuniger leisten? laugh

Jep, da gebe ich Dir Recht.Smiley
Allerdings muss man erst mal auf diese Foren treffen Wink


Ach, kannst Du Dir keinen Teilchenbeschleuniger leisten ?!?  laugh sneaky
Wir haben einen im Keller stehen Wink laugh

Zitat
Wer wirklich an einem Thema interessiert ist, und nicht nur an Profit und Profilierung, wird auch ehrlich genug sein, ohne Uni-Anleitung Quellen kritisch zu beurteilen, verschiedene Standpunkte zu prüfen, Erkenntnisse in Frage zu stellen, etc.

Geb ich Dir recht, das wollte ich damit auch nicht ausgedrückt haben.


Zitat
Mal abgesehen davon, dass auch Unis keine Garantie gegen Dogmatismus sind

Oooooohhhhh jaaaaaaa!!!
Da hast Du ja sowas von Recht! Und zwar sowas von!

Zitat
Es war mal die Lehrmeinung französischer Astronomen, dass es keine Meteoriten gibt, denn "Steine fallen nicht vom Himmel"... Sie änderten dann ihre Meinung, als ein grösserer Meteoritenregen in der Umgebung von Paris nieder ging und den "Pseudwissenschaftlern" recht gab.

*gg*
Oh ja... solche "Gesinnung" gibt es immernoch...
"Schlimm" wird es allerdings dann, wenn solche Dogmen von Heiden aufgenommen und in die "Glaubenssysteme" übernommen werden
Dabei wird dann vergessen, dass noch lange nichts wirklich sicher ist.
Man sieht ja an Herrschaften wie GvN, Lughsciath und einigen anderen, was dabei herauskommt.  confused Lips Sealed
Aber das ist wieder eine anderes Thema. Wink


Zitat
Natürlich sind populärwissenschaftliche Bücher einfacher gehalten als Fachbücher - doch auch hier kann man ohne weiteres Fachleute fragen, was sie von diesen Büchern halten und diese Bücher entsprechend kritisch lesen. Abgesehen davon muss ein Dilettant (im positiven Sinn des Wortes) nicht unbedingt bis aufs i-Tüpfelchen nachvollziehen können, wie das Resultat zustande gekommen ist, um dessen Aussage zu verstehen. Ich muss nicht den Rechenweg nachrechnen, um die Aussage Einsteins von E=mc^2 nachvollziehen zu können; was den Rechenweg betrifft, so verlasse ich mich tatsächlich darauf, dass viele Fachleute es nachgeprüft und für richtig befunden haben. Was mich aber nicht daran hindert, darüber nachzudenken, was es bedeutet, dass "Energie äquivalent mit Materie ist".

Sicherlich gebe ich Dir da recht. Gar keine Frage.

Ich aber, man muss auch irgendwie unterscheiden zwischen Hobby-Archäologen und einfach nur Geschichtsinteressierte, denen es relativ egal ist, was sie lesen, hauptsache es ist unterhaltsam und über  ihr Interessengebiet.
Verstehst Du, was ich meine? *Kopfkratz*


Liebe Grüße
Belet
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #38 am: 13. September 2006, 16:20 »
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Du hast die Kopfjägerei bei den Kelten vergessen, McCaudia - wird zumindest in einem meiner Bücher erwähnt.

Was Sachkompetenz angeht:

Wenn mir Irgendwer auf eine Frage antwortet "Das weiß ich nicht" dann stehen die Chancen gut daß Derjenige sich wirklich auskennt. Die Typen, die auf jede Frage eine Antwort haben, neigen dazu aus dem Stehgreif zu fabulieren und wissen meist garnicht wann sie was wissen und wann nicht. Gilt latünich nicht nur für Akademiker.

MNN — Laurin.
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Alles ist gelogen oder zumindest ein Irrtum.

Die Frage ist nur: Ab wann.
McClaudia
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #39 am: 13. September 2006, 16:27 »
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Cháire Laurin,

nöö, also die Kopfjagd find ich schon cool. Hab ja auch nen Schädel zu Haus hängen, macht sich gut in der Wohnung, so als Accessoire zur Einrichtung......  laugh laugh laugh laugh

subuta

Mc Claudia
Es kann nur eine geben - yeah!!! *schwertschwingundgrimmigschaut*
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"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
dass zwei plus zwei gleich vier ist."
(Winston Smith in George Orwell's 1984)
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