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Autor Thema: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium  (Gelesen 5146 mal)
Wælceasig
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #8 am: 12. September 2006, 15:09 »
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Weil die Leute Götternamen verwenden und das für Geza Lästerung der selben ist... sneaky
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Eldkatten
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #9 am: 12. September 2006, 15:40 »
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Weil die Leute Götternamen verwenden und das für Geza Lästerung der selben ist... sneaky
Ah, oh, ich verstehe. Dann wird er ja auch nichts dagegen haben, dass ich ihn aus Respekt vor dem Goden-Amt, das ich durch ihn usurpiert sehe, auf Anregung eines bekannten Künstlers hin nur noch "[edit: duweisstschonwie]" nenne?  laugh
[Sorry, nehme ich sofort zurück, ist ja respektlos, bahbahbah. Ich werde also in Zukunft respektvoll "Herr Allherjas*****" schreiben.]

Schönen Gruss
Herbert
« Letzte Änderung: 12. September 2006, 18:29 von Eldkatten » Gespeichert


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McClaudia
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #10 am: 12. September 2006, 16:36 »
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Cháirete,

also - ich sehe das ambivalent.

Es kommt immer drauf an, was man warum will.

Ein autodidaktisches Germanistik-Studium sehe ich grundsätzlich weniger bedenklich als ein autodidaktisches Arzt-Studium (hatte ich schon irgendwann mal hier begründet) - weil ein Typ, der mit nem Skalpell an mir rumdoktert, mich umbringen kann, ein Germanist mir höchstens Blödsinn erzählen kann.

Ich nehme von meinen weiteren Beispielen all jene Dinge aus, die lebensgefährlich sind, wenn man sie ungelernt angeht.

Autodidakten werden m.W. dann von Wissenschafter/innen respektiert, wenn sie wissenschaftlich arbeiten. Mein Archäologenbeispiel sei hier genannt. Da gibts nen österreichischen Hobby-Urgeschichtler ohne akademischen Abschluss, der aber super Arbeit leistet auf dem Hallstattzeit-Sektor und daher auch von studierten Kolleg/innen gerne zitiert wird.

Eines ist latürnich klar: Die Intensivität, mit der man beim Studieren Wissen reingedrückt bekommt, ist beim Eigenstudium nie gegeben. Und da man natürlich nur das lernt, was interessiert, oder zum Interessierten passt, kann man leicht ziemlich eingleisig werden.

Andererseits - nicht jede/r hat die Möglichkeit zu studieren (ich z.B. nicht - meinen Job mag ich nicht aufgeben, und neben dem Job zu studieren, halten meine Nerven nicht aus - zuviel Stress). Und ich sehe nix verwerfliches dran, sich autodidaktisch zu bilden. Tu ich auch. ABER (großes ABER): Ich habe - im Gegensatz zu Geza - großen Respekt vor meinen gstudierten Keltologen-Bekannten, und ich würde glaubhafte Fakten nie anzweifeln!!! Im Gegenteil, ich bin dankbar, von ihnen dazulernen zu dürfen.

Und vielleicht studier ich ja mal, wenn ich in Pension bin  wink

subuta

Mc Claudia
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LaChatte
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #11 am: 12. September 2006, 17:06 »
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Ein autodidaktisches Germanistik-Studium sehe ich grundsätzlich weniger bedenklich als ein autodidaktisches Arzt-Studium (hatte ich schon irgendwann mal hier begründet) - weil ein Typ, der mit nem Skalpell an mir rumdoktert, mich umbringen kann, ein Germanist mir höchstens Blödsinn erzählen kann.

Offenbar gehts aber doch - wie zum Beispiel jener "Arzt", der jahrelang in Basel praktizierte, sogar zum Chefarzt befördert wurde, von seinen Patienten geliebt wurde - und der ein Betrüger war, der nie studiert hatte, und sich seine Diplome fälschte. Sein Fachwissen war in Ordnung, die Kollegen haben während der ganzen Zeit nichts gemerkt, er flog nur durch einen dummen Zufall auf...

*********
Eines ist latürnich klar: Die Intensivität, mit der man beim Studieren Wissen reingedrückt bekommt, ist beim Eigenstudium nie gegeben. Und da man natürlich nur das lernt, was interessiert, oder zum Interessierten passt, kann man leicht ziemlich eingleisig werden.
*******

Ich denke, die Sinnhaftigkeit von Studieninhalten darf durchaus hinterfragt werden.
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Geza
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #12 am: 12. September 2006, 17:12 »
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ABER (großes ABER): Ich habe - im Gegensatz zu Geza - großen Respekt vor meinen gstudierten Keltologen-Bekannten, und ich würde glaubhafte Fakten nie anzweifeln!!! Im Gegenteil, ich bin dankbar, von ihnen dazulernen zu dürfen.

Was meinst Du wohl, was ich für einen Respekt vor Größen wie den Gebrüdern Grimm oder z. B. Jan de Vries habe? Und einige andere kommen noch dazu. Simek ist allerdings nicht dabei.

Geza
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #13 am: 12. September 2006, 18:31 »
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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2008, 13:15 von Baldur » Gespeichert
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #14 am: 12. September 2006, 18:35 »
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Re: Fundierte Ausbildung versus Selbststudium
« Antwort #15 am: 12. September 2006, 18:57 »
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