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Autor Thema: Themensplit: Verleumdung  (Gelesen 18380 mal)
Wælceasig
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #40 am: 12. Januar 2007, 19:03 »
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Nein, aber ich sehe auch keinen konkreten Fall, der hier grad verhandelt würde.

Öh, wie kommst du denn darauf, das es mir um einen konkreten Fall ginge? 

Werner sprach von mehreren Fällen, in denen er im Zuge seiner Forschungen und Untersuchungen aufgedeckt habe, dass viele der angeblich vergewaltigte Frauen das in Wahrheit gar nicht seien.

Zitat
Allerdings liegt nach meinen Erhebungen (immerhin an die 50 Fälle) nahe, dass es mehr Frauen gibt, die Männer anschuldigen als es Männer gibt, die vergewaltigen oder Frauen auch auf andere Weise mißbrauchen.

Mich interessiert, wie er in all diesen Fällen die Wahrheit herausgefunden hat: Vielleicht kann sich unsere Justiz ja ein Beispiel an Werners Methode nehmen, die ihm erlaubt, ohne jeden Zweifel festzustellen, wer schuldig ist, und wer nicht.

Wie funktioniert diese objektive Schuldfeststellung?
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Peter
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #41 am: 12. Januar 2007, 19:12 »
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Mich interessiert, wie er in all diesen Fällen die Wahrheit herausgefunden hat: Vielleicht kann sich unsere Justiz ja ein Beispiel an Werners Methode nehmen, die ihm erlaubt, ohne jeden Zweifel festzustellen, wer schuldig ist, und wer nicht.

Ah, verstehe. wink Das sollte dann Werner erklären, dazu kann ich nix sagen.

lg
Peter
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #42 am: 12. Januar 2007, 19:52 »
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Hiho

@Blink

Dankeschön für die Klarstellung!

Ich weiß nicht genau, wie ich es noch einprägsamer hätte formulieren können....

.....aber leider scheint das selektive Lesen um sich zu greifen  Grin

Lg,
e.
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #43 am: 12. Januar 2007, 20:03 »
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so, bin jetzt auch mal wieder da...
gefreut hab ich mich jetzt über die vielen Beiträge, die trotz der Brisants besonders bei persönlich Betroffenen - sehr objektiv geblieben sind

zu der "Täterfeststellung" nach Werner´s Art möchte ich nochmal was vorbringen

auch wenn man jemanden sehr gut kennt, wird man ihn nie ganz kennen - egal ob Mann oder Frau. Und oft geschehen Dinge, die man sich bei einer Person nie vorstellen könnte. Und deshalb ist diese "Forschungsmethode" mit "ich kenne diese Person sehr gut" definitiv einseitig und von persönlichen Gefühlen durchzogen.

Und was mich persönlich angeht: nein, ich glaube nicht nur Frauen auf Anhieb.  Und auch habe ich geschrieben, dass auch ich sehr wohl glaube, dass es Verleudmungen gibt, aber die sind, wie schon viele geschrieben haben - die Minderheit.
Doch das ist lange kein Grund, jemanden nicht zu glauben, überhaupt in solchen Belangen, die eine der intimsten und schwersten Verletzungen des seelischen Lebens und des Vertrauen ins Leben darstellen.

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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #44 am: 12. Januar 2007, 20:23 »
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und was sexuelle Nötigung bei Ehepartnern oder Lebensgefährten betrifft-

einfaches Beispiel von sexueller Nötigung:
der Partner empfindet es als "nicht schlimm" auch öfters hinzufassen, auch wenn sie das nicht will. Oder auch sich mal mehr zu holen, auch wenn sie das nicht will. Denn für ihn ist es ja "nicht tragisch" da er es sonst ja auch bekommt. Tja, und jetzt brutal gesagt, (Achtung, verschärfte Version in der Ausdrucksweise) "sonst darf er ihn ja auch immer reinstecken" - was macht das dann für nen Unterschied ob sie will oder nicht?
Aber genau hier fängt sexuelle Nötigung in Richtung Vergewaltigung an. Jeder hat das Recht auf seinen eigenen Körper, auch in einer Partnerschaft oder Ehe.
Des ganze geht natürlich so oder so ähnlich in umgekehrten Geschlechterrollen. Wie ich schon mal schrieb, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung kennt kein Geschlecht, auch wenn es eine starke Tendenz in eine bestimmte Verteilung gibt.
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #45 am: 12. Januar 2007, 20:36 »
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Also ich finde das auch Stalking in diese Ruprik passen würde. Sexuelle Nötigung kommt öfters vor als man glaubt, am Arbeitsplatz bei sonsten Dingen usw..man muß halt versuchen aus der Situation rauszukommen. Das sind halt leider Dinge die immer öfters vorkommen genauso wie Moobing usw...ich glaube früher hats das nicht in so krasser Form gegeben.
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #46 am: 12. Januar 2007, 21:02 »
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...ich glaube früher hats das nicht in so krasser Form gegeben.

neeeeeee, früher hat nur niemand darüber gesprochen, deshalb hats niemand erfahren
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Werner
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Re: Themensplit: Vergewaltigung und Verleumdung
« Antwort #47 am: 12. Januar 2007, 21:26 »
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Hallo Peter,
Erst mal vielen Dank für deine Postings. Du scheinst mir der Einzige hier zu sein, der weiss und gemerkt hat, worum es mir geht. Und der auch hellhörig ist für Dinge, die bisher anscheinend unter den Tisch gekehrt wurden und die manche Anderen hier als "Einzelfälle" oder extrem selten hinstellen wollen.

Es geht auch nicht nur um Anschuldigungen über Vergewaltigung. Es geht um Anschuldigungen von einem großen Spektrum, wie ich ja an anderer Stelle schon geschrieben habe (Kindsmißbrauch, Nötigung, sexueller Mißbrauch ....).
Klar, es gibt viele Fälle von Vergewaltigung uind es werden viele sicherlich ausreichend überprüft und Beweise gefunden.

Mag ja sein, dass in Deutschland und Österreich die alte Regel "im Zweifelsfalle für den Angeklagten" noch immer stimmt. Aber ganz wissen kann man dies nicht. Und ob solche Fälle, die Rivka beschreibt, die Regel sind, möchte ich auch mal ganz stark anzweifeln. Da sage nun ich: Dies sind sicher ganz wenige Einzelfälle.

Was die Verurteilungen betrifft, so rede ich natürlich nicht von Europa, denn da weiss ich nichts. Falslche Anschuldigungen kenne ich jedoch auch in Deutschland. Und bei uns kamen gerade in den letzten 2 Jahren eine ganze Reihe von Fällen auf, bei denen Männer unschuldig sogar im Gefängnis waren, weil man eben NICHT der Regel gefolgt ist, dass man ohne druchschlagende Beweise niemanden verurteilen kann. Manchmal werden auch Beweise als solche angeführt, die sehr fadenscheinig sind und eben bei genauerer Untersuchung keine Beweise sind.
Da fantasiere ich nichts zusammen, wie mir Waelcaesig unterstellt, sondern das sind Fakten, die aus den Fernsehnachrichten stammen.

Und weiter kenne ich persönlich mehrere Fälle, bei denen Frauen - oft nach Jahren - zugeben, dass sie das alles erfunden haben. Ein Fall in meiner näheren Familie: Ein 18-jähriges Mädchen hat noch niemals einen Freund gehabt. Sie steht unter Druck, ihr Ansehen bei ihren Kameradinnen fällt. Sie ist nicht sehr hübst, übergewichtig und scheu. Da erfindet sie, dass sie vergewaltigt wurde. Sie nennt zwar keinen bestimmten Mann und somit beschuldigt sie niemanden direkt, aber es ist halt wieder ein Fall, der dazu führt, dass jeder sagt, wie böse doch die Männer sind. Jeder glaubt ihr. Man bemitleidet sie, sie steht im Mittelpunkt. Und sie hat bewiesen, dass sie immerhin so begehrenswert ist, dass sie sogar vergewaltigt wurde. Sie weigert sich (aus verständlichen Gründen) Anzeige zu erstatten. Fast 25 Jahre wird sie bemitleidet und alle in der Familie nehmen Rücksicht auf sie, wenn sei ein wenig spinnt. Denn sie hat ja ihr Trauma gehabt.
Jetzt, nach dieser langen Zeit, vertraut sie sich ihrer Schwester an und gesteht, dass sie das alles erfunden hat.

Ich weiss, ihr sagt wieder: Ist ein Einzelfall.
Aber ich kenne mehr. Soll ich sie alle hier erzählen?
Auch aus meinem früheren Beruf kenne ich zumindest zwei ähnliche Fälle. Aber davon darf ich nicht reden.

Peter hat sicher Recht, dass ich dies oder jenes ein wenig unsensibel berichte. Aber ich empfinde auch diese ständigen Anschuldigungen von Frauenseite hier am Board auch als sehr unsensibel. Ich habe also nur darauf reagiert, was ich hier ständig miterlebe und es eben auch so empfinde, dass es unsensibel ist und nicht zum gegenseitigen Verständnis von Männern und Frauen führt.

Frauen haben eine sehr gefährliche unsichtbare Waffe in ihren Händen: Die Möglichkeit, Männer zu beschuldigen. Manche nutzen sie schamlos. Männer hätten zwar rein theoretisch auch diese Waffe. Nur glaubt einem Mann niemand, jedoch glaubt man den Frauen viel eher. Selbst Männer glauben den Frauen, denn da kommt der Schutztrieb ans Tageslicht.
Andere Frauen sind beklagenswerte Opfer. Das ist auch eine Tatsache.
Aber hilft es, nur die Opfer auf der Frauenseite zu sehen?
Und, wie Peter so treffend sagte: " ....öffnet sich auch die Option für das opportunistische Ausnutzen der Situation. Und dessen
sollte man sich auch bewusst sein, OHNE dabei die Rechte der Opfer schmälern zu wollen."
Danke Peter, du bist diplomatischer als ich! Aber ich sagte auch nichts anderes, nur etwas direkter heraus.

Eure Entrüstung hilft leider überhaupt nichts, um Licht in das Dunkel zu bringen. Es verschleiert nur weiterhin und führt zu nichts. Außer zu immer noch mehr Verleumdungen.

Ich sage es nochmals, falls es jemand in meinen anderen Postings nicht gelesen haben sollte: Ich sage nicht, dass es keine Vergewaltigungen gibt, ich sage nicht, dass es keine Nötigung und sonstigen Mißbrauch gibt.
Ich sage nur, dass nicht alles, was erzählt wird, immer stimmt. Und dass es leider Oppurtunisten gibt, die schamlos das Leid anderer ausnutzen um selbst Mitleid oder sonstige Vorteile zu erhaschen.
Auf diese Fälle will ich den Finger zeigen. Nicht auf die wirklichen Opfer. Die haben mein vollständiges Verständnis und mein tiefes Mitleid und wenn ich helfen kann, dann helfe ich.

So, jetzt hoffe ich, dass doch noch jemand da ist, der vielleicht verstanden hat, worum es mir geht und das vielleicht sogar akzeptieren kann.

Werner
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Ich weiss, dass ich nicht weiss (Sokrates)
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