Slania,
@Rivka:
genauso ungefähr meinte ich es.
@Geza:
Tjo, dann spinne ich den Faden mal weiter. Was passierte bei der Táin Bó Cúailnge und bei der Ilias? Gottheiten bekämpften sich aufs Unerbittlichste, da sie mit den Menschen kämpften.
Das ist das Schöne am Polytheismus. Dass es viele Gottheiten gibt.
Der Mythos vom Krieg der Götter gegen die Göttinnen, ausgelöst durch ein himmlisches Kaffeehäferl:
Lugus und Wotan schaun beim ADEN vorbei, schicken Ihre Raben (mithilfe von Rivka - oder wie war das jetzt??

) und lassen ihn mal anerkennend krächzen, dass sich die Heid/innen verschiedener Richtungen mal freundlich zu nem Stelldichein mit den Unsterblichen einfinden.
Noreia und Rosmerta finden das gar nicht cool, denn Rosmerta, die Bettgenossin von Lugus hätte noch ein Hühnchen mit Lugus zu rupfen gehabt, weil er immer in der Weltgeschichte herumdüst, anstatt sich mal um den Haushaltskram zu kümmern, wie das ein aufgeklärter, emanzipierter Gott tun sollte. Schon wieder hatte er sein Kaffeehäferl nicht ausgewaschen! Also hat Sie Ihr Heim in Gallien verlassen, ist nach Noricum gereist, um Ihre olle Freundin Noreia zu besuchen, als Sie grad dabei war, sich in den Kärntner Ortstafelstreit einzumischen, da Sie das ganze auf Ihrem hl. Boden nimmer lustig fand.
Noreia hat Rosmerta dann auf ein Schleppe (Klagenfurter Bier) eingeladen, und nach dem 20. Fass sind die beiden übereingekommen, dass Sie lieber das nächste Merry Meet Festival besuchen würden, aus Justamentstandpunkt, da Lugus sein Kaffeehäferl nicht abgewaschen hatte.
Auch so können Kriege beginnen......
Noreia und Rosmerta schickten dann noch ein paar Tiere zum Segnen der grad anwesenden Heid/innen, Rosmerta verabschiedete sich und beamte sich zurück nach Gallien, wo Sie sich kurz Sucellos' Hammer auslieh, um den haushaltsfaulen Lugus gebührend zu empfangen.
Die Geschichte entwickelte sich dann weiter, dass die Fraktion Lugus/Wotan gerne ADEN schützen wollten, um sich gegen Ihre emanzipierten Weiber zu wehren (in der Zwischenzeit hatte auch Frigg das Geschirrtuch geworfen und sich der norischen Biergesellschaft angeschlossen). Dumm war aber, dass auch ein ganzer Haufen Asatruar außerhalb der GGG gerne Wotan verehrten aber mit ADEN oder sonstwas nix zu tun haben wollten. Wotan kam in Sozialstress, weil er es ja allen Recht machen wollte, und warf letztlich entnervt seinen Schlapphut zu Boden, was kurzerhand einen kleinen Orkan über Mitteldeutschland auslöste, da auch Sunna keinen Bock hatte, sich ein paar Regenwolken vor Ihre scheinende Entblößtheit zu ziehen, und sich derenthalben das Klima etwas wandelte.
Kurzum, die Fronten verhärteten sich, die Menschlein bemühten sich mehr schlecht als Recht um Frieden, was aber auch nicht so gelang, denn wenn nicht mal die Gottheiten Ruhe gaben, wie sollen das dann die Menschen können.
Nachdem nun der Orkan genug verwüstet hatte, beschloss Lugus, reumütig zu Seiner Geliebten Rosmerta unterm Teppich zurückzukriechen. So konnte es ja auch nicht weitergehen. Also pflückte er noch ein paar Tulpen in Holland (weshalb Holland kurzerhand immense wirtschaftliche Verluste erlitt ob der verschwundenen Blumen) und zappte sich nach Gallien, wo Seine edlie Herrin grad mit Noreia (diesmal lief die Einladung umgekehrt) und Frigg eine Partie "Siedler von Catan" - "Die Walhalla-Erweiterung" spielten. Lugus, der es eigentlich gewohnt war, Türsteher mundtot zu machen, stotterte ein paar Entschuldigungen und bot Seiner Geliebten die Tulpenfelder an.
Rosmerta freute sich, und der Ehefrieden im Hause Rosi & Lugi kehrte wieder ein. Noreia verkrümelte sich daraufhin, denn Frigg hatte schon zum 365. Mal gewonnen, und kehrte in Ihr kleines Ostösterreich zurück, wo Sie aus Frust noch ein paar einsprachige Ortstafeln ausriss (schon wieder ein Orkan) und dem Landeshauptmann vor die Haustür knallte. Frigg freute sich übers gewonnene Geld (also ein paar Tonnen Diamantstaub aus dem Universum) und flog zurück nach Walhalla zu Odin, der noch immer an Seinem Schlapphut kauend sinnierte, was da eigentlich falsch gelaufen war, wo er doch nur vermitteln wollte.
In der Zwischenzeit wuchs das ADEN Projekt auch ohne göttlicher Hilfe, das WuWe zog weitere Kreise, und alle gaben sich die Hände und beschlossen, dass man auch nebenher gut existieren könne. Die Gottheiten beschlossen jedenfalls, sich in den nächsten 99 Jahre nicht mehr in heidnische Politbelange einzumischen. Auch nicht wegen dreckiger Kaffeehäferln.
subuta
Mc Claudia