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Thema: Sind alle Gottheiten eh dieselben? (Gelesen 11130 mal)
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Anufa Ellhorn
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Well met, Schattenspeer  Rustikal ausgedrückt: ich kenn meine Pappenheimer und wenn sie sich mal so maskieren sollten, dass ich sie nicht derkenn, dann wart ich halt, dass sie mich in den Arsch treten - spätestens DANN erkenn ich sie sicher  und wenn ich sie nicht kenn, sie mich aber nicht treten dann SINDS eindeutig nicht meine Pappenheimer 
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Bright blessings Anufa
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Geza
Beschränkte Rechte

Geschlecht: 
Beiträge: 427
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Wie hätte das Zeichen dann aussehen müssen um "das ist SCHLECHT!" zu ergeben? Es gibt schlechte Zeichen von bestimmten Vögeln, bestimmte Richtungen (aus denen der Vogel schreit), von Unbillen jeder Art, auch Unwetter, störende Wanderer, Polizisten usw. würde anzeigen, daß wir nicht den Beistand der Götter haben. Und damit es nochmal klar wird: Ich sage nicht, daß hier alle oder viele hätten zu ADEN gehen sollen, sondern ich sage nur, wegen der Zeichen ist es nicht richtig (meiner Meinung nach), gegen ADEN zu polemisieren, ADEN schlechtzumachen. Das ist etwas anderes, als da nur nicht hinzugehen (wäre auch wohl nicht möglich, daß alle Heiden Deutschlands und Österreichs da hätten Platz finden können). Man kann etwas gut und sinnvoll finden, ohne selbst dahinzugehen. Lichtgruß, Geza
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Sedna
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Unabhängig von diesen Gedanken wäre es für die Zusammenarbeit verschiedener Religionen von größtem Nutzen, wenn man sich zu der Feststellung, daß man letztendlich den gleichen Hauptgott verehrt, durchringen könnte. Viel Haß, Streit, Dshihad, Missionierung, Glaubenskrieg könnte so vermieden werden.
Zur Zeit werden die heidnischen Götter politisch nicht mißbraucht, im Gegensatz zum monotheistischen Gott. Das finde ich sehr vorteilhaft, denn wenn Politik sich mit Religion fusioniert, bleibt nicht mehr viel übrig vom Freiraum des Individuums. Und Elohim (Gott) mit dem Allvater zu verbinden? Meines Wissens nach ist dieser so wie alle semitischen Sonnengötter ein Highländer unter den Göttern, der keine anderen Götter neben sich duldet. Noch schlimmer: er verlangt blindes Gehorsam. LG v Sedna
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morgane
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Hi! Meines erachtens befinden wir uns auf einem nebenschauplatz und streiten um des kaisers bart. Der einzig wahre gott, der heute überall auf der welt herrscht, ist gott mammon und die konzerne seine hohepriester. Alle anderen götter dienen der (un)gnädigen verhüllung dieses tatbestandes vor dem dummen volk. zornige grüße morgane
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Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....
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morgane
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Berichtigung: dieser beitrag hätte wahrscheinlich eher ins kleine frusteckerl gehört....... morgane
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Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....
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dr. no
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no
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« Letzte Änderung: 25. Oktober 2008, 13:03 von Schattenspeer »
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Geza
Beschränkte Rechte

Geschlecht: 
Beiträge: 427
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Hallo Sedna,
ich setze den Gott El (Ugarit: "L") mit Wodan gleich, denn El ist gütiger Vater, mit Ashera vermählt und Vater des Donnergottes Baal (Adad), der dem Donar entspricht.
Elohim ist Pluralform und meint die weiteren Götter und Göttinnen.
Jachveh ist hingegen ein eher negativer Gott, streitsüchtig, kleinlich, dominant. Daß man ihn überhaupt verehrt, finde ich schon bedenklich. Die Juden setzten nun Jachveh mit El gleich, das paßt aber nicht zu deren Charakteren. Die Römer setzten Jachveh mit Jupiter gleich, somit müßte er dann auch Wodan entsprechen. Aber die Eigenschaften beider passen nicht zusammen. Manche wollen Jachveh als einen vulkanischen Gott sehen, der dann also eher dem Loki entspräche. Zum Glück verehren die Christen gar nicht mehr ausdrücklich Jachveh, sondern nur "Gott", und schon diese Bezeichnung ist vom Namen Wodans (Guodan --> Guod --> God/Gott) abgeleitet. Und sie stellen sich "Gott" auch längst nicht mehr so vor, wie Jachveh der Bibel, sondern eher wie Zeus. Deswegen ist hier eine Gleichsetzung möglich und passend.
Aber es gibt sicher häufiger bei der Gleichsetzung von Gottheiten Probleme; nichtsdestotrotz ist sie möglich und war in der heidnischen Zeit auch üblich (Wochentagsnamen usw.). Als Alt-Heide bin ich dieser Sichtweise verpflichtet, davon eigenmächtig abzuweichen, wäre Veränderung, wäre Neu-Heidentum, wäre das Stiften einer neuen Religion, zu der ich nicht autorisiert bin.
Lichtgruß, Geza
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Rabbi_Tachel
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Jachveh Jud, He, Waw, He Mylord. He, nicht Chet. Es besteht überhaupt kein Grund, mit ch zu transkribieren, weil diese Transkription nämlich einfach falsch ist, Mylord. Und was den rachsüchtigen G'tt betrifft, den die Juden verehren.... *kichert* ...da empfehle ich Euch das Buch: Gott. Eine Autobiographie von dem sehr kenntnisreichen Jack Miles! L'hitraot, Mylord!
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Behüte mich der Himmel, dass mein Herz nicht etwas glaubt, was meine Augen sehen.
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