Autor Thema: Hexenbilder und Bücher  (Gelesen 35562 mal)

Doktor Mabuse

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/> Was ist denn bitte die "feinstofflichen Ebene" des HexenBILDES[/b] z.B. Jacob Grimms, und wie sollte diese Ebene behandelt werden?
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/> :laugh: :laugh: :laugh:

Tintifax

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Er muß sich erst auf diese Ebene einlassen, um sie zu verstehen.
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/>geh, was soll die innere seite eines geschichtsbuches sein, hm ?
/>wahrscheinlich lernt sich intuitiv so schnelle "le normand, tarot, horoskope UND  handlesen"
/>kompliment, euer multitalent macht mich kleinen zwerg ganz demütig schweigen.

Bjarka

  • Gast
Well met, Bjarka ;)
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/>Und genau den Punkt hatten wir gestern in der Diskussion am VideoAbend bzgl. Hexen und Heiden in den Medien. Bis dato konnte mir noch niemand wirklich schlüssig verklickern, wie das gehen soll, die Feinstoffliche Seite so zu beschreiben (und zwar wurscht wo jetzt, ob in Buchform oder als Film bzw im TV), dass auch nur annähernd das beim Konsumenten, der davon keine Ahnung hat (oder noch schlimmer, sehr wohl ne Ahnung hat, aber die aus einer anderen Ecke!!) ankommt, was mensch rüberbringen wollte.
/>Ergo gibts für mich nur zwei Möglichkeiten:
/>1. sich völlig auf Fakten zu beschränken (die entweder nicht interpretiert werden oder wo bei jedem Kleinschaas dabeisteht, dass und wie interpretiert wurde)
/>2. sich völlig darauf zu beschränken etwas (und dann muss aber genau feststehen WAS) rüberzubringen (das hat dann aber mit den realen Ereignissen in der Praxis herzlich wenig zu tun).
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/>Wenn es um "nicht-magische" Themen geht wie Gemeinschaftsgefühl, Naturverbundenheit, etc pp, dann ist das wieder was anderes...
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/>Hallo Anufa,
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/>auch Konsumenten sind lernfähig und können für die feinstoffliche Ebene aufnahmefähig sein. Ich finde, es ist sogar der Sinn und dieAufgabe eines Buches, welches sich mit etwas "Mystischem" wie Hexen befaßt. Wenn mich jemand fragt, ob Hexen tatsächlich auf dem Besen fliegen können, dann erkläre ich ihm den schamanischen Hintergrund. Das verstehen sogar kleine Kinder, man muß es nur verständlich rüberbringen.
/>Und was sind "Fakten" - nur die Dinge der materiellen, grobstofflichen Ebene? Das sind doch höchstens die Fakten, welche mit den grobstofflichen Sinne wahrgenommen werden können; und das ist nur ein winziger Teil der Realität. Feinstoffliche Dinge sind genauso real. Wenn man ein Buch über die Funktion eines Automobiles schreiben würde, dann reichten materielle Fakten. Doch sobald man sich mit einem spirituellen Phänomen wie dem Hexentum auseinandersetzt, so reicht das nicht. Wer nie ein spirituelles Erlebnis hatte, der kann darüber auch nicht schreiben, höchstens Vermutungen anstellen. Darum ist das vorgestellte Hexenbuch nichts weiter als graue Theorie, in der materiellen Ebene verhaftet. Man kann nicht mit "Mythen aufräumen", wenn man diese Mythen gar nicht versteht, denn um sie zu verstehen, müßte man sich auf die mythischen Ebenen begeben, sie nachfühlen, sie am eigenen Geistleib erfahren. Der Autor sollte also erstmal die Welt der Geister berühren, bevor er entscheiden kann, was real ist und was nicht.

Wælceasig

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Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu.  :thinking:
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/>Meine Güte Bjarka, merkst du eigentlich gar nicht, wie albern deine „Argumentation“ ist?
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/>„Doofes Buch, komme ich nicht drin vor.
/>Doofes Buch, ist zu teuer.
/>Doofes Buch, ist zu sachlich.
/>Doofes Buch, geht an der Sache vorbei.
/>Doofes Buch, ist zu grobstofflich.
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/>Äh, hallo? Anhand des Inhaltsverzeichnisses klar zu erkennen, dass es nicht um das Wesen der Hexe – weder um das grobstoffliche, noch um die feinstoffliche geht, sondern um die Rezeption des Hexenbegriffes in der Neuzeit.
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/>Warum sagst du nicht klipp und klar, was dir an den Werk stinkt? Es passt dir nicht in den Kram, da es deine Vorstellung vom Hexentum höchstwahrscheinlich (heutige Hexen als Erben der Völvas aus urgermanischer Zeit in ungebrochener Kontinuität, o.ä. blablabla  :dozey: ) als das entlarvt, was sie ist: Ein durch Geschichte, Politik und sonstige ideologische Strömungen beeinflusstes Konstrukt.

Bjarka

  • Gast
Wenn man über etwa schreibt, dann muß man es verstehen. Und das Hexentum läßt sich nur verstehen, wenn man es sein Wesen erfaßt. Das Wesen aber läßt sich nur erfassen, wenn man auf die Ebene des Hexentums geht, also in die Welt der Geister.
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/>Es geht auch nicht um meine oder eines Andern Vorstellung vom Hexentum, denn Vorstellungen sind immer Theorien, sondern es geht um die Erfahrungen der Menschen mit der Hexerei, sei es aktiv (wirkend) oder passiv.

Wælceasig

  • Zweitwohnsitz WurzelWerk
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Wenn man über etwa schreibt, dann muß man es verstehen.

/>Sprachs, und schrieb ein Urteil über ein Buch, dass sie nicht kannte, und Folge dessen auch nicht verstehen konnte.    :stunned:
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Es geht auch nicht um meine oder eines Andern Vorstellung vom Hexentum...
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/>Nö. Bevor du anfingst hier zu lamentieren, ging es um ein spezielles Buch, und nicht um ein vermeintliches „HexenTUM“.
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/>Irgendwie komme ich mir vor, als würde jemand ein Buch über die Rezeption von Genetik vorstellen, und ein Zeuge Jehovas oder ein Hardcore-Freikirchler würde anfangen zu jammern: „So ein schlechtes, einseitiges Buch! Behandelt völlig verkopft nur einen Teilbereich der Schöpfung, und ist gar nicht ganzheitlich! Noch dazu völlig materialistisch! Das Wirken Gottes wird darin gar nicht beachtet! Nur ein Mensch, der schon mal eine Begegnung mit Jesus Christus hatte, kann ein wahrhaftiges Buch darüber schreiben, wie die Einstellung der Menschen zur Genetik war und ist!“  :goofy:

Bjarka

  • Gast
Zitat
ging es um ein spezielles Buch, und nicht um ein vermeintliches „HexenTUM“.

/>
/>Es geht um ein Buch über Hexenbilder. Um ein Bild zu verstehen, muß man es von allen Seiten betrachten und nicht nur von der materiellen Seite.

Bjarka

  • Gast
Zitat
sondern auch in Hexendarstellungen des so genannten spirituellen Feminismus haben sich in diesem Zusammenhang wiederholt antisemitische Denkfiguren bemerk-bar gemacht, die als antichristlicher Antisemitismus charakterisiert und analysiert werden können.

/>Typisch reaktionärer Mann: Hat Probleme mit Feministinnen und stellt sie dann gleich als Antsemitinnen und Antichristinnen dar. Wenn das Alice Schwartzer lesen würde, sie täte empört die Wand hochgehen - und das zu Recht.  >:(
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/>Es lebe der Feminismus!  :devilish:
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