Autor Thema: Götterhandphänomen in der Oberlausitz  (Gelesen 10917 mal)

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #24 am: 01. Dezember 2007, 13:44 »
Wie gesagt, es ist eine Theorie.
/>Einstein hatte auch einmal eine unter die Menschen gestreut.
/>Doch im Gegensatz zu seiner, kann unsere drei Mal im
/>Jahr persönlich in Augenschein genommen werden. :smile:
/>
/>Mit freundlichem Gruß
/>Götterhand
/>

seth

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #25 am: 23. Dezember 2007, 21:18 »
Hi!
/>Man braucht ja nicht unbedingt so weit zurück in der zeit gehen. Bei uns in den alpinen gebieten wimmelt es nur so von Zwölfer - einser - mittagskogeln, sommerspitzen, sonnblicks, feuerkogeln, lug - egg's, etcetc., deren funktion sicherlich bis in die neuzeit für die bäuerliche bevölkerung eine gewisse bedeutung hatte.
/>
/>Sternenfeld = compostella uva. orts - und flurnamen überall in europa, lassen sicherlich gewisse schlüsse zu.

/>
/>Allerdings glaube ich persönlich nicht, dass große anlagen wie z.b. stonehenge oder avebury oder dergleichen rein zeitmesserische funktion im heutigen sinn hatte. Ich denke, dass alle kalenderfunktionen in einem heiligen und rituellen kontext standen, also der eigentliche sinn darin lag, die vorgänge *)im himmel, auf die erde zu bringen und damit die kosmische ordnung zu gewährleisten.
/>
/>*) *im himmel* wurde mir einmal, bei einer mitternächtlichen vollmond - quuijaboard - session, bei einem der riesigen menhire in carnac, auf meine frage "wozu diente dies alles?", geantwortet. Das ist natürlich eine ziemlich deutungsbedürftige aussage, wie es all diese dinge ja meistens sind. Ich habe mir eben diese deutung zurecht gelegt. Es mag auch eine andere geben. Es ist für uns heutige de facto sehr schwierig, uns in die gedanken - und vorstellungswelt der damaligen menschen hinein zu versetzen. Aich denke, mögliche erklärungsversuche könnten in diese richtung gehen, ohne sich völlig in phantasmagorien zu verlieren.
/>
/>lg morgane

/>

/>hab ich etwas anderes geschrieben?  :thinking:
/>
/>In Südamerika, in den Anden, da gab es einmal eine düstere Prophezeiung, die behauptete, daß an dem und dem Tage das Reich der Inkas zerstört werden würde. Und so begannen die Inkas riesige Steinsetzungen und setzten den Himmel, den sie über sich sahen in Stein auf die Erde, in dem Glauben, daß sie ihn anhalten könnten.
/>Sie glaubten, daß sie ihn anhalten könnten, wenn sie ihn auf der Erde nachbilden.
/>Das scheint naiv.
/>Aber es zeigt, daß sie zumindest einen Zusammenhang zwischen dem Himmel und dem Kalender sahen und den Himmel und die Gestirne zur Kalenderbestimmung benützten. Klingt nach Spät-Megalithikern. Die Sterne kann man aber nicht anhalten. Das merkten sie dann, als die Spanier auftauchten.
/>(die Spanier waren aber nicht der Grund für den Zusammenbruch des Reiches, es waren innere Herrschaftsstreitigkeiten zweier Brüder um die Krone. Mit den Spaniern wären sie fertig geworden.)
/>
/>lg
/>SETH
/>
/>
« Letzte Änderung: 31. Juli 2008, 20:16 von s e t h »
Nach dem materiellen Tod wirst du das Leben als etwas wertvolles betrachten. Vorher bist du nur.

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #26 am: 19. Januar 2008, 16:43 »
Die Fotos der Wintersonnenwende sind jetzt auf unserer Internetseite zu sehen.
/>Das Objekt „Kuckuck, Tod und Teufel“ (Kuckuckstein in Königshain) gerät zunehmend
/>in den Fokus allgemeiner Aufmerksamkeit. An diesem Objekt paßt alles perfekt
/>und die Merkmale menschlicher Einwirkung sind offensichtlich.
/>
/>www.gartenherold.de/001%20Kuckuck%20Tod%20Teufel.htm
/>
/>Gruß Götterhandl
/>

Eldkatten

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #27 am: 19. Januar 2008, 18:38 »
Hallo,
/>
/>nur gerade als ergänzende Anmerkung:
/>Zum Bewegen bzw. Anheben der oberen Steinplatte habt ihr lediglich einen (langen) Hebel als Werkzeug erwähnt. Möglich und wahrscheinlicher sind allerdings Holzkeile. Mit solchen werden noch heute Steine gebrochen, denn nicht nur durch das Einschlagen von Keilen in den sich dadurch immer stärker erweiternden Spalt, sondern insbesondere auch durch Durchnässen eines trocken eingeschlagenen Keils lassen sich enorme Kräfte ausüben, wesentlich grössere als mit einem Hebel, der diese Kräfte auch erst einmal selber aushalten müsste. Und im Gegensatz zum Hebel, der an der Spitze, wo die grössten Kräfte wirken, stark bruchgefährdet ist, wirkt ein Keil flächig und kann nicht brechen.
/>Mit trocken/nassen Holzkeilen könnte sogar nur ein Mensch allein den betreffenden Stein soweit anheben, bis der Steinkeil im Spalt (in aller Ruhe) fixiert werden kann. (Für Insider: "Fröjer hamme sujett mit drej Mann alleen jemaat!"  :) )
/>
/>Schönen Gruss
/>Herbert

/>Meine Beiträge geben ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder, nicht die des Vereins Varnenum e.V (www.varnenum.de).

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #28 am: 19. Januar 2008, 23:41 »
Danke für den Hinweis!
/>Gruß Götterhand

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #29 am: 27. Februar 2008, 22:27 »
Ein kleiner Film von uns über eines der "Götterhandphänomene":
/>
/>http://de.youtube.com/watch?v=ihUC5hqYRug

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #30 am: 26. Juli 2008, 22:53 »
Fotos von allen Sonnenereignissen sind nun im Netz.
/>
/>http://www.gartenherold.de/Start%20Einleitung.htm
/>
/>Gruß Götterhand