Autor Thema: Götterhandphänomen in der Oberlausitz  (Gelesen 11120 mal)

Götterhand

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Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« am: 23. November 2007, 23:36 »
Ein freundliches „Hallo!“ an Alle.
/>
/>Ich denke, eine Entdeckung, die wir im Frühjahr 2007 in unserer sächsischen Heimat gemacht haben, könnte
/>einige von euch interessieren.
/>
/>www.goetterhand.de
/>
/>Mit den besten Grüßen verbleibt
/>Götterhand
/>
« Letzte Änderung: 24. November 2007, 09:27 von Götterhand »

morgane

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #1 am: 24. November 2007, 09:56 »
Hallo götterhand!
/>Danke für deinen, sicher recht interessanten beitrag. Wir aus dem Ö waldviertel sind mit derartigen formationen ja sehr vertraut, and auch bei uns wird heftigst darüber gestritten, ob das alles nur zufällig oder bewusst beeinflusste gebilde sind. Darüber wird es sicherlich so bald keine einigung geben. Ich selbst tendiere zu der ansicht, dass es sicherlich in manchen fällen das eine, in anderen fällen auch das andere sein wird.  Das wichtigst für mich dabei ist auch nicht unbedingt die historische belegbarkeit.
/>Ich denke, das erleben von *äußeren* phänomenen, wie landschaften, hängt ja sehr stark mit unserer weltsicht zusammen. Das heißt im klartext:
/>wenn ich die welt als spirituelles phänomen erlebe, sind auch alle *äußeren* dinge für mich spirituell. Außerdem, je mehr ich mich mit gewissen dingen befasse, um so mehr werde ich auch solche erlebnisse an mich ziehen. In deinem fall wirst du dann immer mehr landschaftliche besonderheiten finden, die einem anderen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen wären.
/>Das spannende daran ist m.e. ja gar nicht die wissenschaftliche verifikation, sondern das geheimnis, das numinose.
/>
/>Mein mann und ich haben z.b. vor, an einem platz bei unserem haus, der genau auf der europ. wasserscheide liegt, einen kalenderort als künstlich geschaffenen kraftplatz zu errichten.
/>Viel freude noch beim *geomanteln* wünscht
/>
/>morgane
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #2 am: 25. November 2007, 23:35 »
Hallo Morgane,
/>
/>obwohl die von uns angesprochenen Wissenschaftler überwiegend skeptisch sind, will keiner mit letzter Sicherheit ausschließen, dass es sich bei dem Phänomen um eine vom Menschen gezielt herbeigeführte Manipulation handelt. Auch das im Frühjahr angefertigte geologische Gutachten spricht letztendlich von Zweideutigkeit und legt es ins Auge des Betrachters. Die ersten Sonnenfotos vom Herbstanfang 2007 haben nun allerdings einen Fakt geschaffen an dem man schwer vorbei kommt und selbst den größten Skeptikern ein „Beeindruckend!“ abverlangte.
/>
/>Was mögliche spirituelle Kräfte angeht, kann ich aus eigener Erfahrung nur soviel sagen (Zitat aus dem Fazit zur Fotoaktion Herbst 2007):
/>"Die Betätigung als "Sonnenjäger" macht ungeheuren Spaß mit hohem Suchtfaktor und es entstehen einmalige und wunderbar "mystische" Bilder. Man gewinnt mitunter das Gefühl, die Sonne im Felsen bannen zu können und körperlich greifbar zu machen."
/>
/>Viel Spaß bei deinem Kraftort Projekt. Ich habe übrigens im Garten auch einen Kraftort, mein ganz privates Stoneheng.
/>
/>Gruß Götterhand
/>

Eldkatten

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #3 am: 26. November 2007, 11:02 »
Hallo,
/>
/>
(...)
/>Auch das im Frühjahr angefertigte geologische Gutachten spricht letztendlich von Zweideutigkeit und legt es ins Auge des Betrachters.
/>(...)
/>
Kannst du über dieses Gutachten etwas mehr sagen? Was war die Fragestellung? Was waren die Gründe "dafür" und "dagegen"?
/>
/>Ihr habr auf eurer Homepage den verschiedenen Orten ja schöne Namen gegeben  :) - "Heidentempel", "Thors Amboss" - , gibt es irgendwelche Hinweise - Flurnamen, Ortslegenden, archäologische Befunde - darauf, dass diese Orte schon einmal von Menschen kultisch oder sonstwie genutzt wurden?
/>
/>Schönen Gruss
/>Herbert

/>Meine Beiträge geben ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder, nicht die des Vereins Varnenum e.V (www.varnenum.de).

morgane

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #4 am: 26. November 2007, 11:57 »
ja, das wäre interessant. Zumeist findest man ja in flurnamen, sagen etc. aussagekräftige hinweise. Ein beispiel: bei uns existiert u.v.a. auch eine steinpyramide, von der die einen behaupten, sie wäre keltisch, was ich pers. nicht glaube. Ich denke, es handelt sich dabei um einen sog. *kreid oder kreithfeuerplatz*aus dem MA, also einen vorläufer unseres telefones (signalfeuer). Darauf deutet der unterhalb liegende hofname *voglhof* (fackelhof) hin.
/>lg morgane
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McClaudia

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #5 am: 26. November 2007, 13:59 »
Geile Fotos! coole Steinderln!  :pleased:
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)

Götterhand

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #6 am: 26. November 2007, 22:58 »
Hallo an Alle,
/>
/>das geologische Gutachten im vollen Wortlaut steht hier:
/>http://www.gartenherold.de/Geologie.htm
/>
/>Die Argumente und Gegenargumente zum Gutachten und anderen Fragen stehen hier:
/>http://www.gartenherold.de/Gegenargumente.htm
/>
/>Die original Flurnamen der Objekte sind in der tabellarischen Auflistung mit aufgeführt. Einige Hinweise darüber hinaus sind hier zu finden:
/>http://www.gartenherold.de/001%20Serioes.htm
/>
/>Gruß Götterhand
/>
/>
/>
/>

seth

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Re: Götterhandphänomen in der Oberlausitz
« Antwort #7 am: 26. November 2007, 23:06 »
[**Mod.edit**] Information der Moderation:
/>Es handelt sich hierbei um ein Posting des Users Seth/Loki/Neo/Gott!

/>
/>
/>
/>Die Megalithiker waren die direkten Vorfahren der "Heiden". Aus dem Denken und der Weltsicht der Megalithiker entwickelte sich das Heidentum. Solche Steinformationen wurden angelegt, um bestimmte Tage des Jahres fixieren zu können, an denen sich das Jahr "teilt".
/>Aus diesen alten Tagen erhalten haben sich die Grundmuster unserer Sagenwelt. Zentrales Gestirn der Megalithkultur war die Sonne. Genauer gesagt: die Rückkehr der Sonne. Siegfried ist eine jener uralten Gestalten, ein "Sohn der Sonne", ausgesetzt in einem Körbchen in einem Fluss, großgezogen von einer Hirschkuh wird er (als Herrscher über das Neue Jahr) als Prinz zum König. Für ein Jahr. Er entthront seinen Vater (das alte Jahr) und bringt den Frühling mit.
/>Im Laufe der Zeit nahm die Siegfried-Geschichte verschiedenste Formen an. So wurde er von Schmieden erzogen oder sterbliche Herrscher übernahmen seine Geschichte als die eigene (z.B.: Moses oder Sargon). Die Megalithiker sind meiner Meinung nach die Urheber der Sonnenreligionen. Und sie kamen aus Europa.
/>Alle Grundgedanken von Mutter Erde, Vater Himmel, Sonne Mond & Erde (siehe auch Nebrascheibe) sind ihre Werke.
/>Auch die Einäugigkeit des Himmelsgottes geht auf sie zurück. So fand man von Spanien bis Norwegen riesige, verwitterte Felsköpfe mit zwei verschiedenen Augen. Diese Felsköpfe hatten (geschätzes Alter bis 12.000Jahre) bereits die Atemgeburt (Odemgeburt) inne. So empfing der Mensch seinen Geist aus dem Odem des einäugigen Himmelsgottes.
/>Wir wissen leider viel zu wenig über die Megalithiker. Aber es ist zumindestens beruhigend zu wissen, daß sie unsere (der Europäer) Vorfahren sind. Und, daß sie ihre Religion bis nach Ägypten, die Kanaren und bis nach Indien verbreiteten. Selbst die sibirischen Völker tragen die selben Geschichten und Glaubenselemente in ihren "Naturreligionen", sofern diese noch lebendig sind. So z.B. den Weltbaum, der bereits bei den alten Griechen nur noch durch steinerne Säulen repräsentiert wurde.
/>Und selbst Weihnachten (die geweihten / heiligen Nächte oder Rauhnächte) sind noch ein Stück megalithischer Religion. Und der Weihnachtsbaum, was ist er sonst als der Weltbaum, die himmelsstützende Säule. Den Weltbaum einfach Weltesche zu nennen ist ein wenig kurz gegriffen. So gut wie fast jeder Baum war je nach Zeitalter einmal Weltbaum gewesen. Die Dorflinde, die Esche, die Eiche. Einstmals hatte nicht nur jedes Dorf einen eigenen Weltbaum, sondern auch jeder Bauernhof hatte "seinen" Weltbaum. Und heutezutage stellt man immernoch, feierlich geschmückt, zu Weihnachten einen Weltbaum auf. Ohne Baum scheint es nicht zu gehen.
/>
/>Dies alles sind Reste der Megalithkultur. Und - wie wir sehen - gibt es noch immer Reste dieser Urkultur zu entdecken. Schön.
/>
/>SETH
/>
/>Die Kalenderfunktion, hervorgerufen von einfallenden Sonnenstrahlen, findet man auch in vielen Kirchen. Das kommt daher, weil man der heidnischen Bevölkerung keine Kirche darbieten konnte, die nicht an bestimmten Tagen einen Sonnenstrahl darbot, der auf einen bestimmten Punkt zulief. Ohne diese Kalendersonnenstrahlen waren Kirchen keine heiligen Stätten für die heidnische Bevölkerung Deutschlands. Und mit dem Sonnenkalender der Heiden musste man auch ihre Feiertage übernehmen.
« Letzte Änderung: 09. Januar 2008, 17:06 von rivka »
Nach dem materiellen Tod wirst du das Leben als etwas wertvolles betrachten. Vorher bist du nur.