Autor Thema: Ungewöhnliche Praktiken  (Gelesen 8783 mal)

A.

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #16 am: 06. Februar 2008, 13:07 »
James Vermont, spannend, spannend! Ich finde es ja besonders leiwand...
/>...Rituale zb. in fürchterlich belebter Gegend abzuhalten, wo genau
/>1000e Menschen herumgehen...(ich schätze es aber auch
/>total in Ruhe im Wald oder zu Hause...)  ;)

Phoenix

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #17 am: 06. Februar 2008, 13:16 »
Hi XVII!
/>
/>Hab mich grad aus aktuellem Anlaß ;) wieder mal mit meinem Vorstellungsthread befaßt und dort das "Tierazon-Orakel" wiederentdeckt (also zufällig klicken und dann Fraktale deuten).
/>Außerdem kann ich mich mal outen: Hab vor kurzem zum ersten Mal das geschafft, was Lucia "Reise mit offenen Augen" nennt - aber ich denke nicht, daß das sooo "ungewöhnlich" ist... Hab mir sagen lassen, daß es "dort draußen in der Welt" massenhaft Schamanen gibt, die das machen...  ;)
/>
/>LG,
/>Phoenix
awkward is beautiful; machine is machine
/>(fetish)

A.

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #18 am: 06. Februar 2008, 14:22 »
Hiho!  ;)
/>
/>Ich bin ja ganz großer Fan von so Fraktalgeschichten...
/>...da kann ich mich richtigt reinfallen lassen...ich finde sowas ja nur geil.
/>Oder früher zb. die Visualisationen bei WinAmp. Da gab es dieses...Geiss...
/>welches sich in unendlicher Vielfalt der Musik anpasste. ;)
/>
/>Was meinst Du jetzt mit "Reise mit offenen Augen"? Sagt mir jetzt gerade nichts...
/>
/>Ciao,
/>        A.

Magister Arkanum

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #19 am: 06. Februar 2008, 14:52 »
Grüße!
/>
/>Ungewöhnlich, aber lustig. War zwar kein ganzes Ritual, aber:
/>
/>Ich hab mit 2 Freunden zusammen am Villacher Hauptplatz um ca. 11:30 nachts um ein Pentagramm aus nem Zahlstab (so ein Ding, was Bauarbeiter benutzen, Es geht sich als Pentagramm genaus aus  ;D ) eine Mantra-Meditation durchgeführt.
/>Die Blicke der Passanten waren genialst. (Ein anderer Bekannter hat uns dabei fotografiert). Ich werd mal das Foto suchen und hier reinstellen!
/>
/>Grüße
/>Magister Arkanum

JamesVermont

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #20 am: 06. Februar 2008, 15:30 »
Die Blicke der Passanten waren genialst. (Ein anderer Bekannter hat uns dabei fotografiert).
Tjo, in Villach hom die Leit holt noch Humor.
/>In Klognfuart hettn's eich ein'gperrt! *lol*
/>
/>@XVII
/>Eigentlich bin ich kein Fan von "öffentlichen" Ritualen. Wenn ich arbeite, dann brauch ich absolute "natürliche" Ruhe. Leuts würden mich dabei nur stören. Bei meiner Orakelgeschichte, wars halt in dem Moment genau das Richtige.
/>
/>JamesVermont
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Phoenix

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #21 am: 06. Februar 2008, 15:33 »
Oder früher zb. die Visualisationen bei WinAmp. Da gab es dieses...Geiss...
/>welches sich in unendlicher Vielfalt der Musik anpasste. ;)
/>

/>Ooh, ja! Und ich hatte mir schon beinahe Sorgen gemacht, weil ich das so gerne zum "reinfallen lassen" benutzt habe...  ;D
/>
/>
Was meinst Du jetzt mit "Reise mit offenen Augen"? Sagt mir jetzt gerade nichts...
/>

/>Was Distel schon in diesem Thread erwähnt hat. Ne schamanische Reise draußen - nicht im Wohnzimmer auf der Couch. ;)
/>So ziemlich das beste, was ich je erlebt habe!
/>
/>Grüße,
/>Phoenix
awkward is beautiful; machine is machine
/>(fetish)

Distelfliege

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #22 am: 06. Februar 2008, 16:13 »
Ich kann ja mal von einer Reise mit offenen Augen berichten.
/>Ich hab im Internet gelesen, daß in meinem Bezirk die "Holteistrasse" vll. von "heiliger Stein" oder "Holle" abgeleitet ist. Also bin ich losgegangen um diesen heiligen Stein der Holle zu suchen. Sobald ich an den Anfang der Straße kam, habe ich mir etwas als Tor gewählt bin da durch und dann war ich in der Reise drin.
/>Nachdem ich eine Weile aufgehalten worden war, weil ein skurriler Kerl mit mir ein Gespräch geführt hat, (er konnte mir aber auch nicht sagen, wo der hl. Stein der Holle ist) habe ich den Stein ganz am Ende der Straße tatsächlich gefunden: Eine mit Moos bewachsene, im halbhohen Gras verborgene, betonierte Schildkröte.
/>Das war spannend!

Holztiger

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Re: Ungewöhnliche Praktiken
« Antwort #23 am: 07. Februar 2008, 13:57 »
Der knorrige Baum
/>
/>Meister Ki vom Südweiler wanderte zwischen den Hügeln von Schang. Da sah er einen Baum, der war größer als alle anderen. Tausend Viergespanne hätten in seinem Schatten Platz finden können.
/>
/>Der Meister Ki sprach: "Was für ein Baum ist das!? Der hat gewiß ganz besonderes Holz."
/>
/>Er blickte nach oben, da bemerkte er, daß seine Zweige krumm und knorrig waren, so daß sich keine Balken daraus machen ließen. Er blickte nach unten und bemerkte, daß seine großen Wurzeln nach allen Seiten auseinandergingen, so daß sich keine Särge daraus machen ließen. Leckte man an einem seiner Blätter, so bekam man einen scharfen, beißenden Geschmack in den Mund; roch man daran, so wurde man von dem starken Geruch drei Tage lang wie betäubt.
/>
/>Meister Ki sprach: "Das ist wirklich ein Baum, aus dem sich nichts machen läßt. Dadurch hat er seine Größe erreicht. Oh, das ist der Grund, warum der Mensch des Geistes unbrauchbar für das Leben ist.".
/>
/>
/>
/>taoistische grüße,
/>holzi