Autor Thema: Heidnische Musik  (Gelesen 17497 mal)

morgane

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #32 am: 28. April 2008, 12:42 »
Und weil's so schön war.....
/>
/>http://youtube.com/watch?v=u9wVJDs5MVM
/>
/>
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Uhanek

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #33 am: 28. April 2008, 12:47 »
Sighs[/list]

vitom

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #34 am: 28. April 2008, 13:11 »
Zitat

/>Und ob ich indigene Religionen nun gesammelt "Heidentum" oder sonstwie nenn, ist auch schon wurscht. Natürlich "Heidentum" als respektvoller Sammelbegriff von polytheistischen/animistischen Religionen, nicht im abwertenden Sinne.
/>
/>

/>
/>Hallo McClaudia
/>
/>Das ist vielleicht eben nicht "wurscht" wie was benannt wird, weil, Hauptsache, ein Verständnis ist möglich. Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Weltbilder in der globalen geisteswissenschaftlichen Entwicklung und da sehe und unterscheide ich die Hauptströmungen: Magisches Weltbild [unistisch/monistisch], animistisches Weltbild [heidnisch/polytheistisch] und religiöses Weltbild [metaphysisch]. Jedenfalls ist, denke ich, heidnisch-animistisch keine Religion, die "Gottheit" wurde erst später entwickelt und "aufgepfropft"
/>
/>Die Weltbilder sind geprägt vom Erleben der Menschen, besonders durch die Form der Umgebung. Also keine Theorien. Zum Beispiel ist für ein animistisches Welbild zentral der sesshafte Ackerbau mit dem Kreis der Jahreszeiten, also die Sonne. Der Jahreskreis gilt aber nur für jene Menschen. Andere, zum Beispiel die Bevölkerung in den Bergen, Viehzucht, Nomaden, haben das animistische mit dem numinösen bewältigt. Die haben mehrere Jahreszeiten gleichzeitig (Tal/Alp/Pass).
/>
/>Nach meinen Beobachtungen wird die exakte Wissenschaft dazu führen, dass die religiösen Weltbilder wieder zurückfinden auf die unistischen/monistischen, was ansatzweise als magisch und schamanisch bereits registriert werden kann [z.B. kann dann ein Bann zur Hoffnung werden, usw.].
/>
/>Gruss, vitom
/>
Die keltische Religion - Meine Vorstellung von einem trinitären Monismus setzt ein unistisches [magisches] Weltbild voraus

morgane

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #35 am: 28. April 2008, 13:22 »
Und der große, rote oberschlumpf ernst busch hat den wahlspruch des heidentums erfunden, im sinne von *wir sind alle Eins*
/>.... und jetzt hör ich auf, euch mit revolutionsgedröhns zu nerven.
/>
/>http://youtube.com/watch?v=B51HI0MPUrQ&feature=related
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dr. no

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #36 am: 28. April 2008, 13:23 »
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« Letzte Änderung: 28. Oktober 2008, 13:20 von Schattenspeer »

McClaudia

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #37 am: 28. April 2008, 13:33 »
Slania,
/>
/>ich  hab ja nur ne Definition definiert, um daraus irgendwo sinnvoll ableiten zu können, was heidnische Musik sein könnte. Dass meine Definition weder unbedingt richtig noch endgültig ist, versteht sich von selbst.
/>
/>subuta
/>
/>Mc Claudia
/>
/>Katholische Heidin  :wink1:
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)

dr. no

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #38 am: 28. April 2008, 13:37 »
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« Letzte Änderung: 28. Oktober 2008, 13:20 von Schattenspeer »

McClaudia

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Re: Heidnische Musik
« Antwort #39 am: 28. April 2008, 13:46 »
Slania Uhanek,
/>
/>
@McClaudia: Weiß nicht. "Kultur" ist ja etwas sehr Dynamisches und Wandelbares. Und es ist zum Teil sehr schwierig zu sagen, wo innerhalb einer Kultur "das Religiöse" beginnt und wo es aufhört.
/>

/>Natürlich, das bezweifle ich ja auch keineswegs. Ich hab nochmals drüber nachgedacht über Monotheismen bzw. Stifterreligionen.
/>
/>Ich denk mir, ein Überbegriff wie Religion oder sowas kann ja erst zustande kommen, wenn Kulturen (mit ihren Religionen) aufeinandertreffen, sich öfters treffen, verdammt viel miteinander zu tun haben und irgendwann mal kneißen, dass die jeweils anderen auch sowas ähnliches haben und machen wie man selbst, nur eben anders.
/>
/>Und noch mehr braucht man einen Überbegriff dafür, wenn dann eben Religionsstifter und ihrer Anhänger/innen kommen und die Alt-Gläubigen mit ihrer neuen Religion konfrontieren, was natürlich für die ollen ziemlich komisch sein muss, weil eben das Religionsverständnis so ganz anders ist.
/>
/>Das heißt: Solange die ollen Germanen z.B. einfach nur mit sich oder anderen Nicht-Missionierenden Kulturen/Religionen zu tun hatten, ist sicher keiner von denen auf die Idee gekommen, die täglichen Bräuche und die Glaubensvorstellungen irgendwie zu benennen oder gar dafür jetzt großartig einzustehen. Als aber in Skandinavien kräftig missioniert wurde, gabs tatsächlich sowas wie ne Gegenbewegung, und anstatt des Christenkreuzes trug der "neue" alte germanische Heide nun Thorshammer (was vorher m.W. nicht so üblich war), um sich bewusst abzugrenzen oder zu zeigen "Hey, wir haben schon sowas wie ihr, nämlich ne Religion.".
/>
/>Auch indigene Völker sind irgendwo durch die Missionierungen und ihre eigene Besinnung auf eigene Traditionen, begleitet von der Globalisierung (das Wissen um andere, denen es ähnlich geht) dazu gezwungen, für das, was sie spirituell tun, einen Begriff zu finden. M.W. nennen sich viele Indigene Kulturen entweder natürlich bei ihrem eigenen Namen oder gesammelt als "traditionelle Religionen" (viele halt, sicher auch nicht alle).
/>
/>Und so gesehen ist das natürlich irgendwo theoretisch und aufgepfropft, aber in der heutigen Zeit m.E. gar nicht mehr anders handelbar, da eben Kultur und Religion in vielen Ländern nicht mehr ein und dasselbe ist, sondern durch die Globalisierung ausgesucht werden kann - bis zu nem gewissen Grad.
/>
/>Dass die Grenzen fließend sind, ist klar. Und dass man sowohl Religion als auch Heidentum in alle Richtungen hin und her definieren kann auch. Ich hab halt meine Definition, Schattenspeer seine, usw. Ist ja OK. Why not. Bei solch komplexen Sachen kommt man eh selten auf nen grünen Zweig. Aber so ne Sammelmenge an Durchschnittswerten, was wir mit "Religion" oder "Heidentum" meinen, haben wir sicher.
/>
/>subuta
/>
/>Mc Claudia
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)