Autor Thema: Pendelprofis der Asfinag  (Gelesen 7067 mal)

merlin

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #8 am: 15. Mai 2008, 18:15 »
http://www.bmlv.gv.at/omz/ausgaben/artikel.php?id=233
/>
/>Zitat daraus unter Volltext: Zur Wasserprospektion bei der Errichtung von Brunnen werden Rutengänger eingesetzt, deren ersprießliche Tätigkeit - abgesehen von wenigen Fehlgängen - laut Bericht von Brosch-Aarenau in hervorragendem Maße zur Auffindung ergiebiger Wasseradern beiträgt. Als erprobter Rutengänger wird der Hauptmann des Ingenieuroffizierskorps Karl Beichl genannt.(FN40) Die Bauabteilung des Kriegsministeriums legt 1914 eine Evidenz von Rutengängern, die der Armee angehören, an. Diese umfasst Mitte 1917 sechs Namen, wobei diese geringe Anzahl darauf hindeutet, dass das Rutengehen als besondere Qualifikation angesehen wird.(FN41)
/>
/>Er wurde auch mit der goldenen wünschelrute am revers dafür ausgezeichnet ;D
/>
/>Deiner freundin kannst du ausrichten, dass es rutengeher mit gewerbeschein gibt, die kann sie, bei nicht erfolg, verklagen. Alle anderen würde ich mit vorsicht genießen.
Ewige Blumenkraft - et in Arcadia ego

Peter

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #9 am: 15. Mai 2008, 20:06 »
one time pads
/>
/>Mein Verdacht ist, dass diese Dinge vor allem dann funktionieren, wenn eine wirkliche Lösung für ein wirkliches Problem gebraucht wird. Es genügt dann immer, dieses spezifische Ding genau einmal zu finden.
/>Demonstrationen und Versuche sind etwas generell anderes - sie sind nicht das Spiel, sondern ein Spiel.
/>
/>Was wiederum ein Rutengänger in einem Haus suchen sollte, ist mir schleierhaft. Wasseradern? Ölquellen? Und wozu das??
/>Und -nichts gegen Deine Freundin, Claudia, aber- bei vielen dieser neumodischen Anwendungen wäre es m.E. angezeigter, sie in der Psyche des Auftraggebers zu verorten, anstatt in einer Wohnstätte - aber das wird ja vom Kunden nicht nachgefragt...
/>
/>Unser Brunnen ist übrigens auch von einem Rutengänger lokalisiert worden.
/>
/>lg
/>Peter
/>

merlin

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #10 am: 16. Mai 2008, 07:35 »
http://www.ezu.at/forschung/daten/Brunnenproj.htm
/>und eine äußerst interessante studie im anhang.
/>
/>
Ewige Blumenkraft - et in Arcadia ego

McClaudia

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #11 am: 16. Mai 2008, 10:35 »
Slania,
/>
/>@Merlin:
/>
/>Danke für den Tipp mit dem Gewerbeschein und dem Verklagenkönnen. Nur - wie Peter schon ansprach - ist der Erfolg bei einer Hausmutung (wo ist der beste Schlafplatz, so dass man nimmer an Schlafstörungen leidet) nicht ganz klar zu ermitteln. Dass die Schlafstörungen nämlich nicht unbedingt von undefinierbaren Strahlen (undefinierbar nenn ichs jetzt, weil ich die messbaren, wie elektromagnetische mal schon ausnehme) sondern ja auch von sozialen Problemen, einem Hirntumor oder sonstwas kommen können, müsste man ja erst mal alles ausschließen.
/>
/>In puncto "Find ich damit Gold, Wasser oder einen verborgenen Schatz" kann man eher schon von handfestem Erfolg sprechen, wobei cih mal ganz laiinnenhaft frage: Wo in Österreich findet man KEIN Wasser, wenn man gräbt?
/>
/>Naja, und die Sache mit dem Millionen-Versuch geht mir noch immer nicht ein. Offenbar waren das lauter Pseudorutengeher, die das gar nicht konnten...
/>
/>subuta
/>
/>Mc Claudia
/>
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)

morgane

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #12 am: 16. Mai 2008, 12:00 »
Hi!
/>Merlin und ich wurden einmal gebeten, die arbeits - und schlafplätze eines geschwisterpaares zu muten. Wir fanden auch dort störungen, wo das *problemkind* für gewöhnlich saß, allerdings ohne es vorher zu wissen. Ich erklärte der mutter, dass sich die psychische labilität des kindes wahrscheinlich auf den arbeitsplatz übertrüge. Wir machten daher ein experiment: mädchen und bub sollten den arbeitsplatz wechseln. Wie erwartet, fand sich die störung dann auf dem anderen platz. Das problem musste also am problemträger *behoben* werden. Es durfte vermutet werden, dass dem buben und seinen problemen aufmerksamkeit geschenkt werden solle, und dass das problem nicht irgend welche wasserader, verwerfungen, blind spring etc. waren, sondern z.b. ein überfordertes kind. Das erfordert aber von eltern eine gewisse einsicht. Die sache auf wasseradern zu reduzieren, lenkt von eigenen problemen ab.
/>
/>lg morgane
/>Es können also nicht nur wasseradern und ölquellen gemutet werden, sondern praktisch alles, sogar verlorene schlüssel etc.
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

McClaudia

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #13 am: 16. Mai 2008, 12:09 »
Das glaube ich Dir ja. Und ich hab ja auch selber schon einmal ganz faszinierend gependelt.
/>
/>Aber ich bleib dabei: Warum haben die 20! Geomanten bei dem Versuch mit den Wasserkübeln so mies abgeschnitten? Die Frage: "In welchem Kübel ist das Wasser?" ist doch eine eindeutige, nicht?
/>
/>
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merlin

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #14 am: 16. Mai 2008, 12:15 »
Da müßte man die genauen bedingungen kennen. Meist scheitern solche versuche an der erwartungshaltung, dem streß etwas beweisen zu müssen, bis hin zu kleinen unpässlichkeiten. Auf der TU Graz wurde mal so ein versuch gemacht, doppelblind, im labor und die erkenntnis die man daraus gewann war die, dass "leben" im labor nicht untersucht werden kann, da der mensch ein "offenes" system ist und die parameter die ihn beeinflussen nicht verifizierbar sind. Leider gibts da keine veröffentlichung.
Ewige Blumenkraft - et in Arcadia ego

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Re: Pendelprofis der Asfinag
« Antwort #15 am: 16. Mai 2008, 12:21 »
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« Letzte Änderung: 21. Dezember 2008, 19:50 von Baldur »