Autor Thema: Seelenverwandtschaft  (Gelesen 11147 mal)

Phoenix

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #24 am: 09. Juni 2008, 06:26 »
Uiiii spannend - ich hab mir das auch schon oft gedacht! Das is ja toll - mei, irgendwie müssen wir doch seelenverwandt sein!!
/>Mal ernsthaft: wie soll ich zB eine Verbundenheit zu einem Mann benennen, ohne dass es gleich ganz komische Assoziationen gibt?
/>

/>
awkward is beautiful; machine is machine
/>(fetish)

Peter

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #25 am: 09. Juni 2008, 06:32 »
Ja. Genau damit möchte ich zB. NICHT assoziiert werden.
/>Füll Dir vielleicht erstmal'n Kaffee ein...
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/>lg
/>Peter
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morgane

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #26 am: 09. Juni 2008, 07:19 »
Hi seelenverwandte!
/>Ich persönlich gehe von einer reihe von inkarnationen (nach linearem zeit - erleben) aus, in denen mir so manche zeitgenossen, natürlich in anderen rollen, masken, geschlechtern und beziehungskonstellationen wieder begegnen. Da kann es schon passieren, und es ist auch höchst wahrscheinlich, dass mich mit manchen eine besondere beziehung verbindet. Aber auch besondere aversionen sind wahrscheinlich. Ich betrachte das irdische leben als theaterstück, in dem unsere jeweiligen persönlichkeiten als schauspieler auftreten. Manche schauspieler arbeiten lieber frei, andere lieber in ensembles. Das ist persönlicher geschmack. Manche treffen einander gerne immer wieder, und manche lieben das neue.
/>
/>Ich gehe aber weiters auch davon aus, dass alles, was uns begegnet, bedeutsam ist - und zwar in DIESEM GEGENWÄRTIGEN leben. Deshalb ist es sicher interessant, wenn man etwaige *seelenverwandtschaften* zu erkennen meint. Die auseinandersetzung mit den JETZIGEN beziehungen mag vielleicht von *früheren* leben beeinflusst sein, aber stattfinden tut sie JETZT. Das allein ist wichtig und bedeutungsvoll.
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/>Es ist für dieses gegenwärtige und etwaige *zukünftige* leben wichtig, wie ich JETZT handle, denke, fühle, entscheide. Sogar *vergangene* leben werden davon noch beeinflusst (wenn man, wie ich, davon ausgeht, dass zeit ein bedingter faktor ist). Ich denke, es ist eine sinnvolle einrichtung, dass man für gewöhnlich die erinnerung an andere leben verliert, sonst wäre dieses leben zu unfrei.
/>
/>Ich persönlich z.b. halte mich für einen ensemble - schauspieler. Meine freunde sind, glaube ich, großteils bekannte von *früher*. wissen tu ich's natürlich nicht, aber es ist so ein gefühl.....
/>
/>lg morgane
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Wælceasig

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #27 am: 09. Juni 2008, 09:07 »
Ja. Genau damit möchte ich zB. NICHT assoziiert werden.
/>

/>Und so'n Quatsch kommt dabei heraus, wenn man "Liebe" als Synonym für "Sex" ansieht, oder für "Eros" im freud'schen Sinne.
/>Irgendwann ist es dann so weit, dass man nicht mehr sagen kann: "Ich liebe mein Kind" oder "Ich liebe meinen Hund", weil die Leute gleich irgendetwas verbotenes im Sinn haben.
/>
/>Vielleicht ist das ja der Trend: Es werden bestimmte Liebesverbindungen Seelenverbindung genannt um zu betonen, dass das rein (nicht nur im Sinne von "ausschließlich" sondern auch von "sauber") platonisch ist, seelisch - und nicht etwa körperlich.  :sneaky:
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Zitat
Es ist für dieses gegenwärtige und etwaige *zukünftige* leben wichtig, wie ich JETZT handle, denke, fühle, entscheide. [...]
/>Ich persönlich z.b. halte mich für einen ensemble - schauspieler. Meine freunde sind, glaube ich, großteils bekannte von *früher*. wissen tu ich's natürlich nicht, aber es ist so ein gefühl.....

/>Wenn also der Inhalt zählt und der gleiche ist, egal ob diese Verbindungen "neu" sind oder aus früheren Leben, warum wird dann da so ein Gewese drum gemacht, das man betreffenden ja vielleicht von früher kennt? Statt des schlichten einfachen Ramens "neu" muss dann da einer her mit ausladenden karmischen Verschnörkelungen der dann mehr bedacht wird, als das eigentliche Bild...
/>

Anufa Ellhorn

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #28 am: 09. Juni 2008, 09:29 »
Well met, alle zusammen ;)
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/>>(Peter) Das mag so sein oder nicht sein - will meinen, ich hab noch niemand getroffen der mit dem Begriff hausieren gegangen wär.
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/>Wie gesagt, wenn ich für jeden der meinte, dass ich mit ihm seelenverwandt wäre nen Euro hätte oder für jeden der meinte mit einem zusammen zu sein oder einen zu kennen - dann bräuchtert ich mir ka Geld ausborgen :laugh: :wink1:
/>
/>>Dazu kann ich nur sagen, dass das eine zutiefst unwissenschaftliche Überlegung ist. Das führt zu der Fragestellung: darf ich das, was ich empfinde, aussprechen, oder darf ich es NICHT aussprechen weil es ja irgendetwas "tun" könnte - und das zielt in eine beliebig fortsetzbare Implikationsschleife im Stil von "wenn ich das jetzt sage, dann denkt er dass ich denke dass er denkt dass ich denke..." und ist in den meisten Fällen völlig nährwertlos. Vor allem aber unauthentisch par excellence.
/>
/>Führt vielleicht bei Dir dorthin  :laugh: ich frag mich das absolut nicht. Was ich mich frage und zwar bei so gut wie allem was ich sage oder tue "Was hat das für Auswirkungen" um Dürfen dreht sich da überhautp nix. Ned viel was mir wurschter wäre, ob ma was darf oder ned... :laugh:  Mich interessiert schlicht und ergreifend, ob ich mit dem Echo dessen das ich sage oder denke leben kann - sonst nix.
/>
/>>Wenn also der Inhalt zählt und der gleiche ist, egal ob diese Verbindungen "neu" sind oder aus früheren Leben, warum wird dann da so ein Gewese drum gemacht, das man betreffenden ja vielleicht von früher kennt? Statt des schlichten einfachen Ramens "neu" muss dann da einer her mit ausladenden karmischen Verschnörkelungen der dann mehr bedacht wird, als das eigentliche Bild...
/>
/>Eben und deshalb muss das ja was MACHEN (einen Effekt haben!!) sonst tät es ja keiner. Genau aus dem Grund meine Frage *breitgrins*
Bright blessings
/>Anufa

morgane

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #29 am: 09. Juni 2008, 10:14 »
Hi waelceasig!
/>
/>>>Wenn also der Inhalt zählt und der gleiche ist, egal ob diese Verbindungen "neu" sind oder aus früheren Leben, warum wird dann da so ein Gewese drum gemacht, das man betreffenden ja vielleicht von früher kennt? Statt des schlichten einfachen Ramens "neu" muss dann da einer her mit ausladenden karmischen Verschnörkelungen der dann mehr bedacht wird, als das eigentliche Bild...<<
/>
/>Ich glaube, das *gewese* kommt daher, dass es einen erstmal verblüfft, weil das allgemeine weltbild ja solche dinge nicht einbezieht. Mein weltbild tut das schon seit mindestens 20 jahren, deshalb ist es für mich nichts so aufregendes mehr. Als ich aber damals begann, mich mit diesen dingen zu beschäftigen, fand ich das auch äußerst aufregend und hätte am liebsten die ganze welt begeistert missioniert (gut, dass es damals noch kein internet gab  :wink1:).
/>Abgesehen davon finde ich es schon bereichernd, sein jetziges leben als faden in einem multidimensionalen gewebe zu sehen. Es  macht das ganze irgendwie runder und stellt es in einen umfassenderen kontext.
/>
/>lg morgane   
/>
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Peter

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #30 am: 09. Juni 2008, 13:45 »
Und so'n Quatsch kommt dabei heraus, wenn man "Liebe" als Synonym für "Sex" ansieht, oder für "Eros" im freud'schen Sinne.
/>

/>Ah, da hast jetzt was nicht ganz richtig verstanden - andere Baustelle.
/>Aber in der Sache die Du ansprichst, bin ich eh Deiner Meinung.
/>
/>
Zitat
Irgendwann ist es dann so weit, dass man nicht mehr sagen kann: "Ich liebe mein Kind" oder "Ich liebe meinen Hund", weil die Leute gleich irgendetwas verbotenes im Sinn haben.
/>

/>Ja, soweit kommts noch.
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/>
Zitat
Vielleicht ist das ja der Trend: Es werden bestimmte Liebesverbindungen Seelenverbindung genannt um zu betonen, dass das rein (nicht nur im Sinne von "ausschließlich" sondern auch von "sauber") platonisch ist, seelisch - und nicht etwa körperlich.  :sneaky:
/>

/>Ja und was ist da das Feature an diesem "reinen"? Ich mein, wärs nicht noch viel besser, wenn man eine Seelenverbindung hätte UND dabei auch noch geilen Sex?? Eh?
/>
/>Ich mein, da ist doch was anderes noch faul! Die meisten Leute denken eine menge an Sex, finden Sex superinteressant. Also Männer sowieso - aber wenn ich so sehe was in den üblichen "Frauenzeitschriften" drinsteht, da scheint das schon auch eine spannende Sache zu sein. Aber irgendwie schämt(?) man sich scheinbar dafür. Also so offen zu sagen, man interessiert sich für nen anderen Menschen weil man gerne Sex mit dem hätte - das is irgendwie nicht, das is, keine Ahnung, unmoralisch? Warum eigentlich?
/>Und dann ist es doch eigentlich gar nicht überraschend, wenn man eine menge an Sex denkt, aber das nie zugeben täte, dass man dann alles mögliche, wo es irgendwie hinpassen könnte, automatisch mit Sex assoziiert.
/>
/>Das muss ich mal dazu loswerden. Mein Kommentar hatte allerdings damit gar nix zu tun - und im Prinzip ist mir auch wurscht wenn mich jemand für nen Schwuchtel hält. Ich möchte nur nichts von der sog. "Antifa" hören oder sehen - weil, dass die Blödsten oft auch die Frechsten sind ist ja für sich schon bemerkenswert, aber wenn welche blöd und frech sind und sich dann noch einbilden, sie müssten allen anderen vorschreiben was sie zu denken haben, dann muss man sich das nicht bieten lassen.
/>
/>lg
/>Peter
/>

Wælceasig

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Re: Seelenverwandtschaft
« Antwort #31 am: 09. Juni 2008, 14:09 »
Ah, da hast jetzt was nicht ganz richtig verstanden - andere Baustelle.
/>

/>Was für komische Assoziationen, meinst du, hätten die Leute denn, bei deiner Verbundenheit zu einem Mann?
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