Autor Thema: Telepathie in der Praxis  (Gelesen 5286 mal)

Nordana

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Telepathie in der Praxis
« am: 30. Juni 2008, 13:20 »
Da wir gerade wieder in der Türkei sind, erinnerte ich mich, dass ich hierzulande mit einem Freund extrem deutliche telepathische Kommunikation hatte.
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/>Ein Beispiel: Wir gingen in der Gruppe zu einem Open Air Konzert. Meine Gruppe verlor seine Gruppe, und da die Menschenmassen so dicht waren, konnte man sich sicher sein, dass man sich nicht mehr findet. Der Laerm war hoellisch laut. Wir suchten einander. Ploetzlich hatte ich ganz deutlich im Ohr, als haette ich ein Handy ans Ohr gedrückt (ich hatte aber keines): "Wir sind hier drüben, blicke rechts. Nein, noch ein Stueck weiter rechts. Hallo!". Sofort sah ich ihn und seine Gruppe. Sie waren ca. 20 Meter entfernt. Schall haette uns einander bei diesem Laerm nie erreichen koennen. Mehrere solche Tricks hatte er drauf.
/>
/>Die Kommunikation in diesem Land funktioniert mittlerweile über das Handy. Trotzdem wundere ich mich oft, wie schnell Information sich über die Berge zu Leuten verbreitet, die kein Handy haben oder es nie verwenden. Ich steige aus einem Flugzeug aus und das ganze Dorf (40 km weit vom Flughafen entfernt) weiss, dass ich komme. Die Region hier ist sehr karg. Manche Familien leben vereinzelt alleine am Berg.
/>
/>Aehnliches wird auch immer aus der Wueste berichtet. Die Voelker sind meist sehr weit voneinander verteilt. Es gibt keinen direkten Blickkontakt. Doch wenn ein Fremder oder Freund aus einem Land sie vor Ort sucht, wird er/sie zuerst von ihnen gefunden. Und ploetzlich wissen alle Bescheid. Und das ohne Handy oder sonst was.
/>
/>Hier soweit ein Thema von (mutmasslich) angewandter Telepathie.
/>Hattet Ihr auch aehnliche Erlebnisse?
/>
/>Liebe Grüsse!
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/>Nordi
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/>
/>

/>Alqamar & Ryoko - mäh mäh

LaChatte

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #1 am: 30. Juni 2008, 13:33 »
Hallo Nordana
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/>ich hatte mal eine Person, die ich unbedingt erreichen musste und die nicht ans Telefon ging mit Telepathie darum gebeten, in einem bestimmten Zeitrahmen zurück zu rufen... das hat funktioniert, war aber ziemlich anstrengend. Telefonieren wär kraftsparender gewesen.
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/>grüsse, barbara
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/>

morgane

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #2 am: 30. Juni 2008, 13:53 »
Hi nordana!
/>Ja, vor etwa 20 jahren verlor ich meinen mann in der menschenmenge auf dem wiener stephansplatz. Ich legte meinen finger auf das *dritte auge* und stellte mir ganz stark vor, er stünde vor mir. Als ich die augen öffnete, stand er wirklich vor mir. Ähnliches passiert mir oft. Ich glaube, das gehört eigentlich zu unserer *grundausstattung*. Nur, da wir uns jetzt auf andere kommunikationskanäle verlassen, werden diese fähigkeiten nicht mehr so genützt und verkümmern.
/>
/>lg morgane
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

EuMin

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #3 am: 30. Juni 2008, 19:41 »
So hat irgendwie bei mir alles begonnen, das mich zu guter Letzt hierher fürhen sollte...
/>Als ich ca. 14 Jahre alt war, las ich Perry Rhodan und habe dann mit einem Freund telekinetisch Würfelpoker gespielt und wir hatten uns gedanklich (wortlos) geeinigt, was wir würfeln würden, kurz darauf stellte ich nüchtern fest, dass es brannte und fast im selben Augenblick fuhr die Feuerwehr vorbei... dnach hörte ich eine Stimme, die mich ins Zimmer rauf rief und als ich oben angekommen war, sagte der Freund, dass es schon zeit gewesen wäre, endlich zu erscheinen...
/>
/>Dann machte ich 1 Jahr Pause, bevor ich mit meinem Vater (Merlin) Kontakt aufnahm und so hierher gelangte und bin deshalb überzeugt davon, dass es IMMER funktioniert und nur trainiert werden sollte...
/>
/>BB
/>EuMin
/>
/>PS: O.T: Tja und ich bin auch heute noch sehr froh, hier sein zu dürfen und immer wieder so nette Leutz kennen zu lernen und zu treffen!
...die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen..

Sei!

Nordana

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #4 am: 05. Juli 2008, 10:22 »
Wahnsinns interessante Antworten!  :stunned:
/>
/>
... bin deshalb überzeugt davon, dass es IMMER funktioniert und nur trainiert werden sollte...

/>Diese Idee gefaellt mir! Wie könnte so ein Training beispielsweise aussehen?
/>
/>
/>Gerade lese ich das Buch "50 Jahre Wicca" von Fred Lamont, in welchem er u.a. eine langjährige zwischenmenschliche Beziehung beschreibt, in der telepathisch über weite Distanzen Gefühlszustände intensiv und exakt vermittelt wurden.
/>Mir kam in den Sinn, aufgrund dieser verschiedenen Geschichten eine Kategorisierung der Möglichkeiten in der Telepathie zu versuchen:
/>
/>1) Telepathie von exakten Worten (direkte Gedankenübermittlung in Worten, Informationsübertragung)
/>2) Telepathie von menschlichen Gefühlszuständen (Traurigkeit, Freude, Zweifel, etc ..., siehe Beispiel Fred Lamont)
/>3) Ruf-Telepathie (mir faellt momentan kein besseres Wort ein, -> Übermitteln des Wunsches nach Kontaktaufnahme im Gefühlsbereich/im intuitiven Bereich)
/>4) Informations-Telepathie (übermitteln von Information im intuitiven Bereich, wie zB Eumins Erlebnis mit der Feuerwehr)
/>
/>Wahrscheinlich kann man diese Auflistung noch verbessern...
/>
/>Liebe Grüße!
/>
/>Nordi
/>
/>

/>Alqamar & Ryoko - mäh mäh

Peter

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #5 am: 05. Juli 2008, 14:08 »
Hi Nordana, hi all!
/>
/>Ich hab hier ein Büchlein rumliegen, von Walter E. Butler, "Telepathie". Darin sind Vorschläge und Konzepte, wie man Telepathie als Fähigkeit üben und praktizieren kann.
/>(W.E.Butler war ein führender Kopf von der ritualmagischen Gruppe, wo auch Dion Fortune und Dolores A.Nowicki dazugehören.)
/>
/>Dass ich das Büchlein gekauft hab, hatte zum anlaß dass mir u.a. zwei interessante Dinge aufgefallen waren:
/>Ich kannte mal ein Pärchen, und war dort ein paar Tage zu besuch. Und da ist es vorgekommen, wenn ich mit ihm den Tag über geschäftlich unterwegs war, wir auf der Heimfahrt im Auto über irgendwas diskutiert haben; ich dann in die Küche gegangen bin und dort mit ihr fast lückenlos am Thema weiterdiskutieren konnte - ohne dass die beiden mehr als sich vielleicht mit einem hallo+küsschen begrüßt hätten. (Ich hab das damals als gesunde harmonische Beziehung aufgefasst, und erst später -nachdem ich genügend eher unharmonische Beziehungen kennengelernt hatte- ist mir aufgefallen dass das doch recht ungewöhnlich ist.)
/>
/>Das andere: vier Leute sitzen zusammen und klönen. Man unterhält sich über irgendwas, und irgendein Name fällt einem grad nicht ein. Alle wissen genau was gemeint ist, allen liegt der Name sozusagen "auf der Zunge", aber keiner kriegt ihn ins Bewusstsein um ihn auszusprechen. Eine Stunde später fällt einem der Name wieder ein. Das Bizarre ist nur: er fällt drei Leuten zum selben Zeitpunkt ein!
/>
/>Das erste Beispiel scheint ähnlich zu dem was Fred Lamont beschreibt.
/>Das zweite Beispiel ist interessanter - es passt nicht zu der Idee einer telepathischen Übermittlung von einem Bewusstsein zum anderen - wie man das interpretieren will überlasse ich mal Euch.
/>
/>Ich meinerseits möchte unterscheiden: einerseits Telepathie die scheinbar einfach so passiert - wo relevante und interessante Dinge übermittelt werden unter Menschen die zusammenleben und vieles miteinander teilen. (Das trifft auf Nordanas Beispiele zu, und auf meine beiden.) Und andererseits die absichtliche, zielgerichtete Übermittlung einer konkreten Botschaft von einem Sender zum Empfänger. (Das wäre dann das was man mglw. trainieren kann.)
/>
/>Ich vermute dass das erstere sich von selber einstellt und zB. davon abhängt wie achtsam und vertrauensvoll die Gemeinschaft miteinander umgeht. Von da aus frage ich mich dann, ob das zweite vom ersten unabhängig als alleinstehende Fähigkeit zu erlernen ist.
/>
/>lieben Gruß
/>Peter
/>

alexandra

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #6 am: 21. Juli 2008, 22:52 »

/>Die Kommunikation in diesem Land funktioniert mittlerweile über das Handy. Trotzdem wundere ich mich oft, wie schnell Information sich über die Berge zu Leuten verbreitet, die kein Handy haben oder es nie verwenden. Ich steige aus einem Flugzeug aus und das ganze Dorf (40 km weit vom Flughafen entfernt) weiss, dass ich komme. Die Region hier ist sehr karg. Manche Familien leben vereinzelt alleine am Berg.
/>
/>Aehnliches wird auch immer aus der Wueste berichtet. Die Voelker sind meist sehr weit voneinander verteilt. Es gibt keinen direkten Blickkontakt. Doch wenn ein Fremder oder Freund aus einem Land sie vor Ort sucht, wird er/sie zuerst von ihnen gefunden. Und ploetzlich wissen alle Bescheid. Und das ohne Handy oder sonst was.
/>
/>Hier soweit ein Thema von (mutmasslich) angewandter Telepathie.
/>Hattet Ihr auch aehnliche Erlebnisse?
/>
/>

/>mir hat mal eine frau erzählt, die mit einem musiker befreundet war, der aborigine war, dass er sie telepathisch immer wieder wohin bestellte, sie musste dann einfach losfahren.
/>
/>ich kommuniziere manchmal telepathisch mit meinen katzen (sicher öfter als mir bewusst ist, weil man gar nicht so wahrnimmt, dass sie plötzlich da sind, wenn ich komme oder an sie denke) - eine meldete einmal den wunsch, einen jungen kater ins leben zu führen und "organisierte" sich dann tatsächlich einen kleinen kater, für den er der adoptivvater wurde. dieser kater wiederum könnte der sohn einer freilebenden katze sein, die ich am tag bevor sich der kleine bei uns in der nähe aufzuhalten begann in einer gartenanlage sah, wo sie sich füttern liess (und ich erfuhr, dass sie schon einmal junge hatte). das ganze kam mir so vor, als hätte sie zu ihrem sohn gesagt, wo er hingehen kann, und meine katzen haben ihm dann katzenklo und co. erklärt, ehe er sich hereinwagte, denn er war sofort zu hause....

Shina Edea

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Re: Telepathie in der Praxis
« Antwort #7 am: 22. Juli 2008, 13:15 »
<Diese Idee gefaellt mir! Wie könnte so ein Training beispielsweise aussehen?
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/>Also die Übungen, die ich kenne sind meist Paarübungen, die die Kommunikation zwischen zwei speziellen Menschen verbessern sollen, aber nicht allgemein die Aufnahme oder Sendebereitschaft steigern. Also beispielsweise setzt man sich Rücken an Rücken - der Partner malt etwas und man versucht es nachzumalen ohne hinzusehen, nur vom spüren.
/>Und dann gibts da noch die berühmten Experimente mit den Kipperkarten.
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/>Ich denke aber, dass ein telepathischer Link zu einer Person mit den Gefühlen die man für sie hat entstehen und wachsen.
/>Verwandtschaft und tiefe Freundschaft sind wie ich denk ideale Voraussetzungen für telepathische Kontakte oder Empathie, man denke nur an Mütter und ihre Kinder - das wissen, wann es dem eigenen Kind nicht gut geht. Ebenso mit dem Partner oder den besten Freunden. Natürlich nicht nur blutverwandtschaft - auch "künstlich" erzeugte Verwandtschaft durch Schwüre, Eide, Initiationen etc.
/>Soweit meine Erfahrung :)
/>
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Möge Urlaub mit euch sein!