Autor Thema: Wie definiert ihr Liebe?  (Gelesen 31576 mal)

vitom

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #8 am: 21. Juli 2008, 01:33 »
Liebe ist für mich der Stolz, die Ehre zu haben, geliebt zu werden.
/>
/>Wahre Liebe setzt bei mir die Gegenseitigkeit voraus als Ausschluss einer Besitzergreifung. Anders wie im Schriftdeutschen brauche ich den Begriff im Zürichdeutschen nicht direkt als Verb, also nicht ein "ich liebe dich", sondern im Sinne von haben, also "ich han dich liëb". Ohne Kultivierung, in freier Wildbahn, wäre eine einseitige Liebe, überzeichnet, vielleicht ein "zum Fressen gern haben".
/>
/>Gruss, vitom
Die keltische Religion - Meine Vorstellung von einem trinitären Monismus setzt ein unistisches [magisches] Weltbild voraus

LaChatte

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #9 am: 21. Juli 2008, 06:59 »
Liebe ist für mich zuallererst die Entscheidung, jemanden anzunehmen, so wie er/sie ist - und auf den Versuch zu verzichten, jemanden verändern zu wollen. Ein guter Freund von mir ist finanziell notorisch unzuverlässig - ich liebe ihn mit dieser Unzuverlässigkeit. Ich vermeide es bloss, ihm Geld zu leihen, da ich weiss, dass ich mich auf seine Versprechungen wegen Zurückzahlen nicht verlassen kann.
/>
/>Liebe ist auch die Entscheidung, andere Menschen ihren eigenen Weg gehen zu lassen - auch und gerade dann, wenn ich erkenne (oder zu erkennen glaube), dass dieser Weg geradeaus ins Desaster führt. Was nicht heisst, dass ich diesen Weg unterstütze. Wenn jemand ein Suchtproblem hat, gut, dann ist das eben so, ich liebe den Menschen nicht weniger deswegen - ich werde aber dennoch nicht für ihn sein Bier oder sein Koks einkaufen gehen oder seine Sucht finanzieren und auch nicht akzeptieren, dass er im Suff mein Mobiliar zertrümmert oder gar mich selbst angreift.
/>
/>Liebe ist ein Zustand des Seins, der nicht auf Gegenseitigkeit angewiesen ist. Wenn ich liebevoll bin, so bin ich das unabhängig davon, ob andere Menschen zu mir auch liebevoll sind oder nicht, ob sie meine Erwartungen erfüllen oder nicht, ob sie meiner Vorstellung von einem "guten" oder "richtigen" Leben entsprechen oder nicht... Liebe, wie die Sonne, scheint gleichermassen auf die Gerechten und die Ungerechten. Liebe kann nur in Freiheit geschehen.
/>
/>... mir scheint, eine Definition ist fast einfacher, indem ich zu definieren versuche, was Liebe Nicht ist. Sie ist nicht: Aufopferung für andere, egal was kommen mag. Sie ist keine Emotion - sie ist nicht Euphorie, nicht Begehren, nicht romantisches Dahinschmelzen, nicht Eifersucht. Sie stellt keine Bedingungen. Jemanden zu lieben bedeutet nicht, dass ich sein/ihr Verhalten notwendigerweise gutheisse, oder gar unterstütze. Liebe bedeutet nicht notwendigerweise, dass ich versuche, die Probleme anderer Menschen zu lösen, und Liebe bedeutet nicht, jemanden zwangszubeglücken, weder mit meiner Anwesenheit noch mit guten (oder weniger guten) Ratschlägen.
/>
/>grüsse, barbara

Anufa Ellhorn

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #10 am: 21. Juli 2008, 09:34 »
Well met, alle zusammen ;)
/>
/>Liebe kann viele Ausformungen haben - aber zu allererst und quasi als Basis ist sie für mich ein Seinszustand.
Bright blessings
/>Anufa

McClaudia

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #11 am: 21. Juli 2008, 09:41 »
Liebe ist m.E. und aus meiner Perspektive....
/>
/>... das innigste, tiefgreifendste Gefühl der Sehnsucht nach jemandem oder etwas, wenn man diese/n oder dasjenige nicht (in der Nähe) hat.
/>
/>.... das absolut glücklichste Gefühl des Einsseins, wenn man den/diejenige/n oder dasjenige (in der Nähe) hat.
/>
/>PS.: Liebe und sexuelle Begierde sind in meinen Augen zwei verschiedene Dinge, die manchmal zusammenfallen können aber nicht müssen.
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)

EuMin

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #12 am: 21. Juli 2008, 17:12 »
Erstmal vielen lieben Dank für eure ehrlichen Antworten. das ist nämlich genau das, worauf ich warte... Antworten, die einmal nicht aus irgendwelcher Literatur zitiert werden, sondern eigene (vor allem persönliche) Definitionen, da ich hier keine wissenschaftliche Abhandlung machen möchte, sondern einfach daran interessiert bin, wie ihr Liebe wahrnehmt und was ihr damit macht...
/>
/>

/>man kann nicht das eine lieben und das andere hassen. Denn dann ist liebe keine liebe, sondern erweiterter eigennutz.
/>
/>lg morgane
/>

/>Kannst du mir das bitte genauer erklären? Was meinst du mit "das eine"? Soll das eine Eigenschaft eines Menschen sein oder meinst du damit etwas ganz anderes?
/>
/>

/>
/>Für mich ganz klar: Wenn ich das Wohl eines Menschen, eines Lebewesens, oder einer Sache über mein eigenes Wohl stelle, dann empfinde ich Liebe, denn diese Sache ist mir dann wichtiger als ich es selbst mir bin.
/>
/>lg Dimnara
/>

/>Das ist eine Aussage, die mir die Nackenhaare aufstehen lässt. Warum? Ich hatte vor kurzem Sozialpsychologie und da gabs eine sehr nette Sache. Es ging um einen gewisen Erikson, der meinte, dass der Mensch drei Faktoren beinhalte: Homo lupus, homo faber und homo amans: Zu all diesen gäbe es sogenannte positive Gegensätze. Das wäre zb. eben beim Homo amans: Autonomie und Abgrenzung (Abgrenzung sich selbst betreffend). Ich finde das äusserst positiv, da ich ICH bleiben kann und der/die Geliebte (wobei hier wieder alle zutreffen sollen! Sprich: Kinder, Freunde, Familie, etc.) ebenfalls!
/>Wenn ich aber jemand anderen über mein eigenes Wohl stelle, heisst das doch letztendlich, dass ich mich früher oder später für ihn völlig aufgebe oder meinen Lebensinhalt darin sehe, für jemand anderen zu leben? Möchtest du das wirklich oder habe ich da etwas falsch verstanden?
/>
/>
Na servus! :smile:
/>
/>
/>
/>Ich weiss ja nicht ob die Gender-Diskussionen irgendwas mit Liebe zu tun haben wollen...?
/>
Naja, es wäre einfach interessant, wie Männlein und Weiblein darüber denken und deshalb empfinde ich es ein ganz klein wenig auch Genderbezogen  :wink1:
/>
/>
Ich weiss auch nicht ob Liebe im eigentlichen irgendwas mit hetero- oder überhaupt sexuellem zu tun hat...?
/>Also gehts doch eher um Beziehung als um Liebe?
/>

/>Naja, ich denke, das eine schließt das andere nicht unbedingt aus oder? Und es hat sicherlich eine andere Qualität mit einem Menschen sexuellen Kontakt in Liebe zu haben, als zB beruflich...
/>
/>

/>
/>Nicht dass ich wüsste - und bestürzend finde ich die doch recht dürftige Anzahl an Kommentaren. Ich meine wenns um irgendwelche Gender-Geschichten geht, über die man sich empören kann, dann sind da schnell zwanzig seiten volldiskutiert, aber Liebe ist offenbar nichtmal eine wert?!
/>
/>Ich sehe ich mich freilich auch ganz ausserstande, sowas wie eine Definition von Liebe zu liefern - also irgendwas irgendwie vollständig-umfassendes. Das sei den Philosophen überlassen.
/>

/>Ja, da hast du wirklich die Frage zumindest teilweise schon selbst beantwortet. Trotzdem finde ich es schön, dass sich paar Leute trotzdem darüber trauen...
/>
/>
Zunächst mal scheint ja Liebe als ein fast-schon-Synonym für jene Art Beziehungen/Partnerschaften mit auch sexueller Dimension verstanden zu werden - oder gleich direkt für die sexuelle Aktivität.
/>

/>Wie gesagt: ICH habe in meiner einleitenden Frage über Liebe im Allgemeinen, also zu jeder Person, die mir in irgendeiner Weise nahes teht gedacht und damit schließt sich die Sexualität zumindest teilweise aus, nicht wahr?  :wink1:
/>
/>
Interessanter wirds dann schon mit dem Statement Liebe ist das Gesetz. Liebe unter Willen. - woraus man entnehmen könnte, dass Liebe eben keine Empfindung, sondern ein Akt des Willens ist -- etwas das man bewusst und vorsätzlich tut (hm, so wie Zähneputzen oder Staubsaugen?).
/>An dem Ding zerbreche ich mir immer noch eher ratlos den Kopf...
/>
...das kann ich jetzt auch nicht ganz nachvollziehen *grübel*
/>
/>
Ich meine aber auch, dass Liebe eher ein Ding ist, das sich über vieles erstreckt, und das mit der Verbindung oder Verbundenheit zu tun hat, und mit dem Wahrnehmen und Zulassen davon - vielleicht aber auch jene elementare Naturkraft, die es überhaupt erlaubt, Verbindungen einzugehen.
/>Wobei ja das Kennzeichen einer Verbindung eben das ist, dass nachher nicht mehr so ganz klar ist, was nun wem gehört oder von wem kommt.
/>Und während wir als Menschen in unserer Körperlichkeit doch eine recht klare Grenze aufweisen zwischen dem was innerhalb von uns ist und dem was ausserhalb ist, scheint mir in anderen Zusammenhängen, wenn es etwa unsere geistigen Ideen, unsere Visionen oder unsere Gefühle betrifft, diese Grenze oft gar nicht so klar zu sein, und ein Austausch oder ineinanderfliessen von derartigem durchaus möglich.
/>Womit dann die sog. körperliche Vereinigung, die bei der sexuellen Implikation von Liebe mitschwingt, eben gar nicht die einzige mögliche Form von Vereinigung ist, aber doch auch eine qualitativ oder symbolisch entsprechende Analogie.
/>
Diese Verbindung und Verbundenheit auf geistiger Ebene, die andere vielleicht als Seelenpartner oder was auch immer bezeichnen, gibt mir auch sehr viel nachzudenken, da ich nicht ganz sicher bin, ob das unbedingt mit Liebe zu tun haben muss? Hat vielleicht schon jemand von euch jemanden gekannt (oder es auch selbst bemerkt), dass man u.a. schon vorher weiss, dass jetzt jemand erscheint, den man ganz und gar nicht sehen will oder ähnliches?
/>
/>
/>
...die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen..

Sei!

EuMin

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #13 am: 21. Juli 2008, 17:29 »
Liebe ist für mich der Stolz, die Ehre zu haben, geliebt zu werden.
/>
/>Wahre Liebe setzt bei mir die Gegenseitigkeit voraus als Ausschluss einer Besitzergreifung. Anders wie im Schriftdeutschen brauche ich den Begriff im Zürichdeutschen nicht direkt als Verb, also nicht ein "ich liebe dich", sondern im Sinne von haben, also "ich han dich liëb". Ohne Kultivierung, in freier Wildbahn, wäre eine einseitige Liebe, überzeichnet, vielleicht ein "zum Fressen gern haben".
/>
/>Gruss, vitom
/>

/>öh häää? Tut mir leid, aber 1. erkenne ich jetzt keinen Zusammenhang zwischen dem ersten und zweiten Absatz und
/>2. Stolz, die Ehre zu haben, geliebt zu werden???? Das klingt ja fast so, als müsstest du dir das verdienen? Oder magst du das genauer erklären?
/>
/>
Liebe ist für mich eine Form von Energie die ich erfahre wenn ich meiner Welt mit Liebe begegne. Mist eine Rekursion ;) Liebe fängt bei der Selbstliebe an - kann ich Liebe für mich empfinden, dann kann ich auch meiner Umwelt mit Liebe begegnen. Liebe ist bedingungslos. Sie kann viele Formen haben, ein Wort, ein Bild, ein Blick, ein Ton, ein Gefühl, sie durchdringt alles und kann zu allem werden, daher kann man sie auch nicht definieren, sondern nur erfahren. Wie die Erleuchtung ;)
/>

/>mhmmmm... warum gibt es dann Menschen, die sich selbst kasteien (egal ob körperlich oder seelisch) und trotzdem geliebt werden? Denkst du, dass dies falsche Liebe ist? Es gibt doch oft genug Liebe, die in irgendeiner Weise auch zerstörerisch wirkt, ist das dann keine Liebe mehr? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht... :sad1:
/>
/>
Well met, alle zusammen ;)
/>
/>Liebe kann viele Ausformungen haben - aber zu allererst und quasi als Basis ist sie für mich ein Seinszustand.
/>
Heißt das dann, es ist ein immer wieder wechselnder, sich mehr oder weniger weiter entwickelnder Zustand für dich? das klingt interessant und find ich einen guten Ansatz auf dem man vielleicht noch weiter aufbauen kann *weiter darüber nachdenken wird*
/>
/>
Liebe ist m.E. und aus meiner Perspektive....
/>
/>... das innigste, tiefgreifendste Gefühl der Sehnsucht nach jemandem oder etwas, wenn man diese/n oder dasjenige nicht (in der Nähe) hat.
/>
/>.... das absolut glücklichste Gefühl des Einsseins, wenn man den/diejenige/n oder dasjenige (in der Nähe) hat.
/>
/>PS.: Liebe und sexuelle Begierde sind in meinen Augen zwei verschiedene Dinge, die manchmal zusammenfallen können aber nicht müssen.
/>

/>Das klingt spannend und danke dafür! Aber ist es wirklich so, dass wie auch Dimnara schon erwähnte, man sich für einen Menschen, den man liebt, sich wirklich so aufgeben muss, dass man seinen halben/ganzen Lebensinhalt dafür aufwendet? Ist das der Sinn der Liebe??? Oder verstehe ich da wirkllich etwas falsch?
/>
/>BB EuMin
...die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen..

Sei!

Phoenix

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #14 am: 21. Juli 2008, 17:44 »
So, jetzt sag ich doch auch noch was.
/>
/>Zuallererst hallo, allerliebste EuMin!  :-*
/>
/>Das mit dem "Wohl eines anderen übers eigene stellen" sehe ich auch eher kritisch...
/>
/>Aber laß mich mal anders anfangen.
/>
/>Liebe darf nicht (exklusiv) "von außen" kommen bzw. erwartet werden - ich sehe sie als Basis, von innen kommend... Eben das: Wer sich selbst liebt, mit sich im Reinen ist, wirkt auch nach außen hin positiv auf andere... löst Liebe aus, zieht Liebe an bzw. auf sich.
/>Klingt möglicherweise etwas nach LuL (deswegen tu ich mir auch grad fast etwas schwer mit dem Wort), wurde mir auch neulich wegen genau so einer Aussage vorgeworfen. Ich finde aber, es ist so.
/>
/>Ansonsten... Sagen wir mal, das was ich (!) als Liebe wahrnehme, ist nur komplett frei erfahrbar, also als es selber, ohne "Anklammern" / "Ankleben". D.h. dieses "Sich-ganz-fest-nach-der/dem-Anderen-Sehnen"...nein. Weil da dann eh keine Trennung bzw. Distanz ist.
/>
/>Und genau da fängt dieses Anklammer-Problem an.
/>Wenn jemand ohne jemand anderen "nicht sein kann", also im Extremfall die Eigeninitiative verliert, wenn die andere Person nicht da ist / geht... Ich halte das für gefährlich. Das ist für mich ein absolut falscher Ansatz bzw. eine falsche Wahrnehmung von "Liebe".
/>Was / wen ich als eigenes, freies Wesen begreife, kann zu mir kommen und wieder gehen, und beides ist okay.
/>Und ich will das dann auch für mich.
/>
/>Schwer erklärbar - aber das haben eh auch schon andere festgestellt. ;)
/>
/>LG, Phoenix
awkward is beautiful; machine is machine
/>(fetish)

Phooka

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Re: Wie definiert ihr Liebe?
« Antwort #15 am: 21. Juli 2008, 18:05 »

/>mhmmmm... warum gibt es dann Menschen, die sich selbst kasteien (egal ob körperlich oder seelisch) und trotzdem geliebt werden? Denkst du, dass dies falsche Liebe ist? Es gibt doch oft genug Liebe, die in irgendeiner Weise auch zerstörerisch wirkt, ist das dann keine Liebe mehr? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht... :sad1:
/>
/>

/>erstmal wow ;)
/>
/>Kasteiung ob geistiger oder körperlicher Natur bedeutet nicht dass man sich nicht liebt. Zitat Wiki: >Körperliche Buße und Kasteiung war im Mittelalter eine übliche Glaubenspraxis im Christentum< trotzdem brachten die Menschen ihre Liebe zu Gott so zum Ausdruck und wenn du dich an die Reise ins Innere erinnerst und vielleicht auch daran wie alles von der letzten Instanz im Inneren ausging, diejenige welche Haltungen, Glaubenssätze, Interpretationen usw. durchdringt, dann macht das vielleicht sogar Sinn. Falsche Liebe ist die, welche an Bedingungen geknüpft ist. (Ich liebe das, weil...) Wenn Du erwartest zurückgeliebt zu werden, weil du gibst, dann ist das auch falsche Liebe.
/>
/>Niemand behauptet, dass Liebe nicht eine Qualität der Zerstörung haben darf. Lies mal das Gastmahl ;)
/>
/>And as his parentage is, so also are his fortunes. In the first place he is always poor, and anything but tender and fair, as the many imagine him; and he is rough and squalid, and has no shoes, nor a house to dwell in; on the bare earth exposed he lies under the open heaven, in the streets, or at the doors of houses, taking his rest; and like his mother he is always in distress. Like his father too, whom he also partly resembles, he is always plotting against the fair and good; he is bold, enterprising, strong, a mighty hunter, always weaving some intrigue or other, keen in the pursuit of wisdom, fertile in resources; a philosopher at all times, terrible as an enchanter, sorcerer, sophist. He is by nature neither mortal nor immortal, but alive and flourishing at one moment when he is in plenty, and dead at another moment, and again alive by reason of his father’s nature. But that which is always flowing in is always flowing out, and so he is never in want and never in wealth; and, further, he is in a mean between ignorance and knowledge.
/>
/>
~~~~~~~~~~~~~~~~~πάντα ε