Autor Thema: Die Banalität von Beziehungen  (Gelesen 21587 mal)

Peter

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #56 am: 03. August 2008, 01:17 »
Servus Anufa!  :smile:
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Weil für die meisten Menschen eine solche Beziehung schon mehr ist als sie in ihrem Leben unterbringen können
/>

/>Okay. Es wär dann die (leider eher akademische) Frage, ob nicht andere Beziehungskonzepte das Leben sogar einfacher machen könnten. Eher  akademisch deswegen, weil es ein gesellschaftliches "Normal" gibt, und alles was davon abweicht macht erstmal eine Menge Mühe um sich darauf abzustimmen und zu einigen.
/>Beispiel: die Frage "wollen wir heiraten?" ist eine ganz klare Aussage über die empfundene Qualität einer Beziehung - aber eben nur deswegen weil es schon eine gesellschaftliche Norm dafür gibt.
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Zitat
Es wird imho nicht nur an "dieser Beziehung" geankert sondern an viel zu viel Außenwelt.
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/>Das sehe ich nicht so. Ich finde es durchaus normal, dass das Lebensglück von der Außenwelt abhängt - denn wir sind eben soziale Wesen. Klar ist freilich: wenn die Außenwelt die Macht hat mich glücklich zu machen dann hat sie auch die Macht mich unglücklich zu machen. Das find ich aber normal.
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/>
Zitat
DAS allerdings erscheint nun auch mir etwas sehr utopisch!! Vor allem, weil es mehr als genügend Fälle gibt, wo auch dem Partner kein Vertrauen entgegen gebracht wird
/>

/>Warum das? Vertrauen kann sich gegenseitig bekräftigen und gewissermaßen zur Gewohnheit werden - und wenn in einem sozialen Gefüge ein hohes Vertrauensniveau besteht, dann könnte das zu einem stabilen Normal werden. Und daraus könnten sich dann so schöne Geschenke ergeben wie kontinuierliche latente Empathie - und das könnte schon Spass machen...  :smile:
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/>
Zitat
Meist wird anfänglich mehr als blauäugig das ultimativ Positivste angenommen vom anderen um dann tödlich enttäuscht waidwund von dannen zu ziehen.
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/>Das ist die verschärfte Variante von dem was ich meinte: nicht nur den Partner als den einzig vertrauenswürdigen Menschen ansehen, sondern damit auch noch m.o.w. falsch liegen.
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Zitat
Wie bei einem Verdurstenden, der dann soviel säuft, dass es dem Körper auch wieder nicht guttut - allein aus dem entstandenen Mangel heraus  :wink1:
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/>Das ist ein interessanter Aspekt. ;)
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Zitat
Imho ist alles was "auferlegt" ist für die Fisch!!
/>

/>Ack.
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Zitat
> - Partnerschaft als eine art Besitzstand anzusehen
/>Das kommt imho ebenfalls aus der Mangelecke...
/>

/>Ack.
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Zitat
Eine Beziehung ist der unausweichlichste Weg sich mit sich selbst zu konfrontieren  8) - wenn Du mich fragst.
/>

/>Das würde der These, dass es auch anderswo hilfreich sein kann, ja nicht widersprechen. ;)
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/>Alles Liebe
/>Peter
/>

Peter

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #57 am: 03. August 2008, 01:29 »
Hi Barbara!
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Was ich so bei Fundichristen beobachtet habe - also bei jenen, die keinen Sex vor der Ehe praktizieren (oder das zumindest gut finden) - da verschwindet Sex nicht aus dem Leben, sondern wird im Gegenteil in vielen Fällen ein beherrschendes Thema, mit vielerlei unschönen Aspekten
/>

/>Na, wie Anufa schon so schön sagte: alles was auferlegt wird ist für die fisch.
/>Und wenn Du meinst Sex wäre irgendwie wichtig/notwendig für ein gesundes Dasein, dann möchte ich dem entgegenhalten, dass es eher Intimität ist, was dafür notwendig ist. Und es gibt neben Sex viele andere Möglichkeiten um Intimität herzustellen - manche die mehr und manche die weniger erregend sind - und es gibt auch ganz verschiedene Arten der Erregung - manche die sich ganz ähnlich wie Sex anfühlen (obwohl dabei überhaupt nichts körperlich sexuelles passiert) und manche die sich ganz anders anfühlen...
/>
/>Alles Liebe
/>Peter
/>

LaChatte

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #58 am: 03. August 2008, 10:19 »
Hallo Peter!
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Zitat
Okay. Für mich ist Liebe schonmal keine rein körperliche Sache.

/>nein, ist sie für mich auch nicht. Aber im Kontext deines Beitrags, auf den ich antwortete - wo es um die heute üblichen Paarbeziehungen geht - da ist der körperliche Aspekt für mich durchaus wichtig. Es ist nicht der einzige Aspekt, der eine Beziehung ausmacht, aber er ist für mich ein obligatorischer Teil. Für andere Menschen mag das wiederum anders aussehen, klar. Und die Dinge des Körpers sind schwer zu verändern.
/>
/>Beim Bedürfnis nach körperlicher Liebe geht es auch nicht in erster Linie um Techniken oder darum, das Kamasutra rauf und runter zu turnen, es geht eher darum, gern die andere Person zu berühren, gern ihr nahe zu sein. und sehr nahe zu sein.
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/>
Zitat
Und da fast alle Leute von Kind an darauf konditioniert sind, dass monogamie=normal ist, ist es kein wunder dass das am besten funktioniert - denn für alles andere müßte man ja erstmal Partner finden die selber eine ähnliche Vorstellung haben!

/>ich glaube, die Konditionierung ist nicht das Einzige, auch nicht das Wichtigste darin. Für mich als Frau dürfte es mal ganz grundsätzlich nicht allzu schwer sein, zwei oder mehr Männer zu finden, die bereit sind für diese Art Experiment. Ich glaube auch, das Ding mit der Bequemlichkeit greift zu kurz. Einen Partner zu suchen, war bisher noch nie eine Frage von bequem oder unbequem, es war zuallererst immer eine Frage des Verliebt-Seins, und das passiert einfach, oder es passiert eben nicht. Bis jetzt ist es mir nicht passiert, in mehrere gleichzeitig stark genug verliebt zu sein, dass sich daraus eine erotische Mehrfachbeziehung der einen oder andern Art hätte ergeben können. Und auch wenn es soweit käme - kann ja sein - so würde es vermutlich dennoch so bleiben, dass eine Person meine "besondere Person" bleibt, was dann auch heissen würde, dass ich gewisse Dinge nur mit dieser Person tue, sonst mit niemandem.
/>
/>
Zitat
Worauf ich hinauswill ist vielmehr die Einsicht, dass es keinen sachlich zwingenden Grund für die bestehenden Verhältnisse gibt

/>hm, Biologie ist vielleicht nicht sachlich zwingend, sehr überzeugend ist sie allemal... aber ich schreibe hier natürlich in erster Linie aus meinem Erleben. Es ist gut möglich, dass andere Menschen das ganz anders erleben. Ich durfte letzthin feststellen, dass meine Art, Verliebt-Sein zu erleben, doch ziemlich anders ist, als das andere erleben.
/>sich diese Prozesse bewusst zu machen, ist bestimmt eine gute Idee.
/>
/>
/>
Zitat
Und wenn Du meinst Sex wäre irgendwie wichtig/notwendig für ein gesundes Dasein, dann möchte ich dem entgegenhalten, dass es eher Intimität ist, was dafür notwendig ist. Und es gibt neben Sex viele andere Möglichkeiten um Intimität herzustellen - manche die mehr und manche die weniger erregend sind - und es gibt auch ganz verschiedene Arten der Erregung - manche die sich ganz ähnlich wie Sex anfühlen (obwohl dabei überhaupt nichts körperlich sexuelles passiert) und manche die sich ganz anders anfühlen...

/>Wiederum mein Erleben: für mich ist Sex und diese besondere Intimität, die daraus entsteht, wichtig und notwendig. Ich kenne bisher nichts (oder vielleicht: fast nichts), was einen gleichwertigen Ersatz dafür bieten könnte. Auf alle Fälle nichts, das auf diese einfache Art und Weise zu finden ist zusammen mit der richtigen Person, und das dasselbe Mass an Heiterkeit, Gelassenheit und Seelenfrieden vermitteln kann. (hm ist das jetzt die Bequemlichkeit...? Für andere Formen von Meditation, ich geb es zu, fehlt mir die Disziplin und oft die Geduld)
/>
/>Andere Formen der Intimität und der Beziehung schätze ich durchaus auch, auch sie sind wichtig - aber die erotische Beziehung ist doch bestimmt die wichtigste; jene, auf die ich am wenigsten verzichten wollte, wenn ich eine meiner Beziehungen auflösen müsste.
/>
/>grüsse, barbara

Anufa Ellhorn

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #59 am: 03. August 2008, 11:13 »
Well met, alle zusammen ;)
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/>>(Peter) Eher  akademisch deswegen, weil es ein gesellschaftliches "Normal" gibt, und alles was davon abweicht macht erstmal eine Menge Mühe um sich darauf abzustimmen und zu einigen.
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/> :wink1: das würde aber voraussetzen, dass überall auf der Welt da eine einheitliches "Normal" gelten würde - tut es imho aber absolut nicht. Menschen haben von "Besuchsehen" bis zu polygamen Beziehungsformen, von arrangierten Ehen bis zu Experimenten der europ. und amerikan. 60er so gut wie alles schon malg gehabt. Ich persönlich bin der Ansicht, dass es nicht viel gibt, was es noch nicht gegeben hätte (eher nix, wenn mich einer fragt *g*)...
/>
/>Deshalb schliesse ich mal daraus, dass die FORM nicht das Problem ist...  :thinking: Das Problem verorte ich eine Schicht tiefer - eben in der Entwicklungsmöglichkeit auf persönlicher Ebene.
/>Ich nehm mal an, dass in der Evolution nicht vorgesehen war *g*, dass mehr als Vermehrung bei rauskommt (jetzt mal ganz materialistisch gesprochen)  ;D - das Potential ist aber da. Und das fängt schon bei den Affen an.
/>Schau Dir mal die unterschiedlichsten Paarbildungsformen allein bei den Menschenaffen an. Ich seh da nicht viel Unterschied, wenn ich ganz ehrlich bin - ausser, dass die das nicht intellektualisieren wie wir das tun :laugh:
/>
/>>(LaChatte) Ich kenne bisher nichts (oder vielleicht: fast nichts), was einen gleichwertigen Ersatz dafür bieten könnte. Auf alle Fälle nichts, das auf diese einfache Art und Weise zu finden ist zusammen mit der richtigen Person, und das dasselbe Mass an Heiterkeit, Gelassenheit und Seelenfrieden vermitteln kann. (hm ist das jetzt die Bequemlichkeit...? Für andere Formen von Meditation, ich geb es zu, fehlt mir die Disziplin und oft die Geduld)
/>
/>Ich habe mit  Menschen Verbindungen, die genau dieses Gefühl in mir auslösen, ohne je sexuellen Kontakt zu diesen Menschen gehabt zu haben. Genau dieses Gefühl kenne ich auch nach "rundem" Sex (körperlich ausagierte Liebe) und auch nach einem "runden" Ritual (energetisch/seelisch  ausagierte Liebe). Macht für mich keinen Unterschied.
/>Der einzige Unterschied ist die Übersetzung in den täglich gelebten Alltag. "Runder" Sex ist eine mehr als seltene Sache ergo nicht täglich lebbar, runde Rituale (sofern sie mehr als mich selbst betreffen) ebenso nicht - bleibt die Interaktion mit Menschen (oder anderen Lebewesen) auf den unterschiedlichsten Ebenen. Imho alles Wege zum selben Ziel  8)
/>
/>>(Peter) Ich bin zB heterosexuell, und kann mir dennoch gut vorstellen, in einer liebenden Partnerschaft mit einem Mann zu leben - da kommt dann Sex überhaupt nicht vor.
/>
/>Vor etlicher Zeit hatte ich mal einen Link zur Beginen-Bewegung hier ins LinkForum gestellt. Das ist imho genau diese Art von Lebensbeziehung... bzw KANN es SEIN.
/>
/>>(LaChatte) Andere Formen der Intimität und der Beziehung schätze ich durchaus auch, auch sie sind wichtig - aber die erotische Beziehung ist doch bestimmt die wichtigste; jene, auf die ich am wenigsten verzichten wollte, wenn ich eine meiner Beziehungen auflösen müsste.
/>
/>So ist es wohl für die meisten Menschen, weil sie faktisch gezwungen sind, sich mit einem anderen Menschen zumindest irgendwie auseinander zu setzen um überhaupt Sex erleben zu können. Wäre dieser Faktor nicht, nehme ich mal stark an, dass noch wesentlich mehr Rambos und Rambolinen durch die Gegend hirschen würden...
Bright blessings
/>Anufa

LaChatte

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #60 am: 03. August 2008, 11:36 »
Hallo Anufa
/>
/>hm. jetzt hast du mich grad zum Nachdenken gebracht.
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/>"runder Sex"... da gibts die Variante "tägliches Brot". Und das ist für mich gut und wichtig, regelmässig zu bekommen, und da ist es auch nicht schlimm, wenn das Brot mal angebrannt ist, und das nächste Mal vielleicht nicht ganz durch, und im übernächsten Mal ist es eine Spur zu salzig. Dennoch ist es das, was mich nährt, was mir eine Basis gibt, und was ich immer gern esse, auch wenns nicht immer perfekt ist. Es ist "rund genug". Und dann, manchmal, entstehen daraus sehr besondere, privilegierte, perfekte Momente - die sind aber immer ein Geschenk und lassen sich nie erzwingen.
/>
/>
Zitat
Genau dieses Gefühl kenne ich auch nach "rundem" Sex (körperlich ausagierte Liebe) und auch nach einem "runden" Ritual (energetisch/seelisch  ausagierte Liebe). Macht für mich keinen Unterschied.

/>Ich kenne da auch so ein Gefühl - eben dieses oben erwähnte "Geschenk" - das erlebe ich manchmal auch in nicht-sexuellen Kontexten. Und es hat, per se, auch nicht mit Sex zu tun. Eher so ein Gefühl von reiner Liebe, Geborgenheit, von Richtigkeit. Sex ist eine mögliche Tür dazu, Rituale eine andere Tür, Traditionen noch eine Tür...
/>
/>Regelmässiger Sex - den von der "tägliches Brot"-Variante - erlebe ich für mich aber auf dieselbe Weise als wichtig, so wie ich jeden Tag esse und trinke und dusche... Wenn ich das nicht habe, gehts mir meist in relativ kurzer Zeit nicht mehr so gut. Was ich auch als Feedback in solchen Fällen von meiner Umgebung bekomme, die mich dann oft als reizbar, schlechtgelaunt und ungeniessbar beschreibt - ohne Kenntnis der Hintergründe.
/>
/>Aber das scheint wohl wirklich mein persönliches Ding zu sein, und eins, das längst nicht alle Menschen so teilen.
/>
/>grüsse, barbara

Distelfliege

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #61 am: 03. August 2008, 12:50 »
Hm, und was machen die Leute, die nicht alle Naselang jemanden da haben, mit dem sie Sex haben können? Wenn die so wären wie du, müssten die ja eingehen.
/>*grübel*

LaChatte

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #62 am: 03. August 2008, 14:06 »
Hi Distel
/>
/>im Grossen und Ganzen denke ich, dass mensch sich durchaus die Dinge manifestiert, die er/sie gerade braucht. Da ich Sex brauche, gabs durchaus Zeiten in meinem Leben, wo ich dieses Bedürfnis auf allen Ebenen ausstrahlte, so à la läufige Hündin, da fehlte es auch nie an möglichen Kandidaten, die das erfüllen wollten.  :laugh: Ob sich dann aus dem One Night Stand etwas längerfristiges ergeben kann, dazu braucht es natürlich dann auch noch andere Qualitäten, soziale, emotionale, mentale. Doch bisher haben sich alle meine ernsthaften Beziehungen aus einem One Night Stand ergeben, der dann einfach ausgedehnt wurde und immer weiter ging. Als Frau habe ich es hier wohl einfacher, es gibt kaum etwas Einfacheres, als einen Mann fürs Bett zu finden - wenn es denn einer NUR fürs Bett sein soll, und der Rest keine Rolle spielt. Für Männer dürfte es etwas schwieriger sein, doch wenn ich bei meinem Partner gucke, der ähnlich gestrickt ist wie ich, dessen Problem ist es eher, sich vor diversen Angeboten in Sicherheit zu bringen, aber nicht, dass er niemanden finden würde, der/die bereit wäre, Sex mit ihm zu haben...
/>
/>Meine Zeit als Erwachsene, in der ich fast keinen Sex hatte - so alle halbe Jahre mal, während etwa vier Jahren - war denn auch sonst die schlimmste Zeit meines Lebens, da war ich wirklich nicht viel mehr als eine Art halb durchsichtiger Zombie.
/>
/>Ich glaube durchaus auch festzustellen, dass die Leute in meiner Umgebung sich irgendwie das manifestieren, was für sie wichtig und unverzichtbar ist. Ich hab da einen Freund, hoch verschuldet und immer knapp bei Kasse - doch irgendwie hats der immer geschafft, sich zu organisieren, dass er ein tolles Auto fährt. Das gehört dann nicht ihm, aber er kanns nach Belieben benutzen. Irgendwie ist in ihm einfach dieses Gefühl der Dringlichkeit, dass das Auto sein muss, und irgendwie kriegt er es dann auch immer so hin, dass ihm jemand eins zur Verfügung stellt. Während ich selbst kein Auto habe. Dafür hab ich Sex, und da müsste schon extrem viel schief gehen, dass ich das langfristig nicht mehr hätte. Und so hat vermutlich jeder Mensch sein besonderes Ding, ohne das er/sie eingeht, nehme ich an.
/>
/>grüsse, barbara
/>
/>
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Distelfliege

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #63 am: 03. August 2008, 14:46 »
Ah, verstehe.
/>Hm, sehr interessant - also, mir war das gar nicht so bewusst, daß es Leute gibt, die Sex wirklich in dem Sinne _brauchen_ als daß sie "ohne" unleidlich werden würden, und halb als Zombie rumliefen.
/>