Autor Thema: Die Banalität von Beziehungen  (Gelesen 21680 mal)

Nordana

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #88 am: 04. August 2008, 18:31 »
Also wenn ich mir den Großteil der Postenden hier anschaue, frage ich mich:
/>
/>Es sind also die meisten fürs Altersheim und fürs Hospiz?
/>Und wenn Ihr einen Unfall hattet, krank seid/wart und nachher nicht mehr so cool und attraktiv seid, dann ist es wurscht, dass der/die Partner/in Euch verläßt?
/>Das macht Euch also nichts aus? No hard feelings?
/>
/>Ich habe manchmal das Gefühl, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Man wirft Mist und eventuell auch Partner weg, wenn man Lust hat.
/>Und wenns etwas mühsam wird, läßt man es lieber sein.
/>
/>Es kann natürlich nicht alles funktionieren, aber man kann es wenigstens versuchen und nicht so schnell aufgeben. Ihr vergesst, dass auch in anderen Kulturen, die über die Paarbeziehung hinaus reichen, sehr wohl Regeln und Sitten gelten. Und diese können ganz schön streng sein.
/>
/>Übrigens: Ein Großteil der muslimischen Familien leben kommunenhaft (und zwar 1:1 zu den modernen Kommunen-Vorstellungen!). Schon gewußt? Irgendwie hält man sie aber trotzdem nicht für so optimal. Komisch aber auch.
/>
/>Liebe Grüße!
/>
/>Nordi

/>Alqamar & Ryoko - mäh mäh

Anufa Ellhorn

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #89 am: 04. August 2008, 18:44 »
Well met, Nordana ;)
/>
/>>Ich habe manchmal das Gefühl, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Man wirft Mist und eventuell auch Partner weg, wenn man Lust hat.
/>Und wenns etwas mühsam wird, läßt man es lieber sein.
/>
/>Seh ich genauso - das entspricht dem momentanen Stand der Dinge was die Mehrheit betrifft, wenn Du mich fragst. Ich seh das nicht als erstrebenswert an, aber so schauts für mich eben aus.
/>Wir haben die Freiheit (ich würd meinen Pseudofreiheit... aber das ist wieder ein ganz anderes Thema) uns bewusst auf diese ganzen Beziehungsgeschichten (ob nun Familie, Partnerschaft oder was auch immer) NICHT einzulassen und weil diese Möglichkeit besteht fehlt die allgemeine Verbindlichkeit. Ich hab grad in einem Artikel gelesen, dass sich Veranstalter bitter beschweren, dass Standler zu spät/garnicht kommen, sich nicht an Vorgaben halten etc pp und sie nix dagegen tun könnten, weil sie drauf angewiesen wären, dass sie eben Standler hätten. Tja, selbes Problem, wenn mich einer fragt. "Gute Sitten" sind nunmal, dass mensch seine Verbindlichkeiten einhält - wo aber keine Handhabe für Konsequenzen gegeben ist, kommen halt immer mehr drauf, dass sie durchaus NICHT gezwungen sind, irgendwas einzuhalten, weil es eh ohne Folgen bleibt.
/>
/>Genauso seh ich das Partnerschafts- und Familienthema auch.
/>
/>Ich bin der Ansicht, dass auf "Freiwilligkeit" nur sehr selten und sehr rudimentär was funktioniert, wenn´s um Menschen geht. Mag jetzt extrem nach Optimist mit Erfahrung klingen  :devilish: aber das IST nunmal meine Erfahrung. Mein Leben macht mir mit eingehaltenen Vereinbarungen meinerseits viel mehr Spaß - und deshalb mach ich das so. Viele kenn ich aber nicht, die das auch so handhaben  :laugh: bsonders, wenn sie keine Rute ins Fenster gestellt bekommen  ;D
Bright blessings
/>Anufa

morgane

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #90 am: 04. August 2008, 19:20 »
Hi!
/>@peter!
/>Warum gibt es für dich nur extreme und polarisierungen? Noch nie was von *sowohl  als auch* gehört?  :wink1:
/>Dass der *naturgegebene* zweck von fortpflanzung personale liebe ausschließen muss, habe ich noch nie erlebt. Familienbildung als soziales netzwerk, das kinderaufziehen, altenversorgung, nähe, geborgenheit und (möglichst) lebenslange verbundenheit schafft oder zumindest schaffen kann, ist etwas, das weit über vordergründige attraktion hinaus geht.
/>
/>Denn genau als *samenspender*, wie du das formulierst, braucht man keinen liebespartner. Das geht ganz steril, medizinisch auch und ohne das *lästige beiwerk* beziehung.
/>
/>Warum keine frau von dir was wissen will (dein zitat, nicht meine einschätzung!), liegt sicherlich nicht in der ausbeuterischen einstellung der frauen, sondern in deiner gefühlswelt und dem, was du demzufolge rüber bringst. Würde eine frau mit dir eine familie gründen wollen, kämest du dir als samenspender *verzweckt*(dein zitat) vor? Das klingt in meinen ohren ein wenig seltsam, mit verlaub.
/>
/>Dass bei uns menschen die naturausstattung (fortpflanzung) mit emotionalen, psychischen und geistigen wesensmerkmalen gekoppelt ist und deshalb auch diese bereiche unseres wesens aktiv sind bei der *liebe* und bindung schaffen, kann doch nicht überraschen. Ich sehe deshalb keinerlei widerspruch zwischen fortpflanzungstrieb und personaler liebe.
/>
/>lg morgane
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Nordana

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #91 am: 04. August 2008, 20:13 »
@Anu -> Danke  ;) Dein Posting klingt für mich voll plausibel.
/>
/>Noch möchte ich etwas allgemein poltern:
/>
/>- Wenn die Gesellschaft all diese unangenehmen Dinge tragen soll, warum höre ich vor allem viele Heiden über die schlechten Gehälter maulen? Wißt Ihr woher diese Gehälter u.a. kommen? Von den hohen Sozialabgaben! Irgendwer muss ja die armen alten menschen zahlen, die dann niemanden mehr haben, weil nicht mehr gewollt/gebraucht.
/>
/>- Und dann wird wieder gemunkelt, wie es doch unmenschlich ist, das alte menschen ganz alleine in ihrer Wohnung verfaulen oder im Altersheim dahinsiechen.
/>
/>- Manche beschweren sich laut über ihre Eltern, wie sie sich nicht um sie gut genug gekümmert haben, wie sie klein waren. oder warum die eltern an den träumen des kindes desinteressiert waren?
/>
/>- manche sind ganz unglücklich, dass der Staat alles kontrollieren und regeln will. Na was soll er denn sonst machen, wenn sich niemand mehr um seine Mitmenschen schert?
/>
/>Jede Sache hat zwei Medaillien. Wenn man wirklich in völliger ungezwungenheit leben will, so wäre es ganz logisch, auch die negativen Konsequenzen zu ziehen. Wir sind eben keine funktionierende kommunale Gesellschaft. Und selbst wenn es so wäre, es kann sich nicht jeder seinen Funken Verantwortung an der Gesellschaft entziehen.
/>Egal, was man innerhalb Gesellschaften wählt, es gibt Arbeit zu tun. Oder es gibt die totale Freiheit mit der Gefahr der Vereinsamung.
/>
/>Beides ist Geschmackssache.
/>
/>Im übrigen ist es mir unverständlich, dass man gewisse "Pflichten" als so furchtbar sieht: Wenn ich meine Mutter wirklich liebe, dann bin ich froh, dass ich Ihr die Option der Hilfe bieten kann. Ich würde es nicht zulassen wollen, dass sie an irgendeinem unangenehmen Ort ihre letzten Tage verbringen MUSS, nur weil mir das zu mühsam ist. Die andere Option ist natürlich ewig mühsam, lästig, etc..... aber wenn ich einen Menschen wirklich mag, entscheide ich mich dafür. Und wenn ich meinem/r Partner/in übermäßgie Liebe bieten will, hört das dann auf, wenn er/sie im Rollstuhl sitzt? Was war das für eine Liebe eigentlich? Vielleicht ist das für andere Menschen attraktiv. Für mich allerdings nicht.
/>
/>Liebe Grüße!
/>
/>Nordi 
/>
/>
/>
/>
/>

/>Alqamar & Ryoko - mäh mäh

Peter

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #92 am: 04. August 2008, 20:42 »
Also wenn ich mir den Großteil der Postenden hier anschaue, frage ich mich:
/>
/>Es sind also die meisten fürs Altersheim und fürs Hospiz?
/>

/> :huh:  Woran siehst'n das?
/>
/>
Zitat
Ich habe manchmal das Gefühl, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft.
/>

/>Nur manchmal?
/>
/>lg
/>Peter
/>

Distelfliege

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #93 am: 04. August 2008, 20:48 »
>>Dass bei uns menschen die naturausstattung (fortpflanzung) mit emotionalen, psychischen und geistigen wesensmerkmalen gekoppelt ist und deshalb auch diese bereiche unseres wesens aktiv sind bei der *liebe* und bindung schaffen, kann doch nicht überraschen. Ich sehe deshalb keinerlei widerspruch zwischen fortpflanzungstrieb und personaler liebe.
/>
/>Daß das "von Natur aus" gekoppelt ist, zweifle ich an - eigentlich ist der Mensch doch DIE Spezies, wo sexuelle Lust und Fortpflanzung unabhängig voneinander funktionieren. Die meisten Tiere haben z.b. Brunftzeiten, und "wollen nur dann" wenn es auch zu Fortpflanzung führt, bei uns is das nicht so.
/>Und es gibt, wie mehrfach gesagt, Gesellschaften (auch wenn du in einer solchen wegen mangelndem Individualismus, was du aber gar nicht unbesehen wissen kannst, ob das wirklich so ist, nicht leben möchtest) in der Kinderaufziehen und Sex/Liebe nicht mit den selben Personen abläuft.
/>
/>Also, ich les aus deinem Satz in etwa raus "So wie's bei uns ist, ist das halt die Natur, die Biologie".
/>Ich denke mal, da wird ein wenig viel in die "Natur" reininterpretiert, genausogut könnte man biologische Fakten so interpretieren, daß    polygame Lebensformen oder "freie Liebe" als "unsere Natur" erscheinen. Die Natur ist da irgendwie wie eins der hl. Bücher mancher Religionen - jeder kann reininterpretieren was er/sie will... mein Eindruck.

Peter

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #94 am: 04. August 2008, 21:01 »
Tja weisst Du, Morgane - gelegentlich wirds mir halt einfach zu blöd.
/>
/>Ich tu mir jetzt seit zig Jahren diese Erfahrung an, von den lieben Mädels mit Geringschätzung kübelweise überschüttet zu werden oder mir sagen zu lassen dass ich nicht gut genug bin. Oder auch wenn ich gelegentlich in eine WG einziehen wollte, dann war da immer ne Frau dabei, die gleich wusste dass ich nicht gut genug bin. (Interessanterweise da wo keine Frauen dabei waren gabs kaum solche Ablehnung.)
/>
/>Aber: wenn ein Mädel erstmal von irgendeinem Kerl ein Kind hat - der Kerl ist natürlich längst über alle Berge - dann ist meine Gesellschaft auf einmal akzeptabel! Zum Kinderwagenschieben, und um verständnisvoll zuzuhören wenn sie erzählt dass ihr Freund (der mit dem sie zusammenlebt) kein rechtes Verständnis für ihr Kind hat und sich oft davon gestört fühlt, usw.usf.
/>
/>
Familienbildung als soziales netzwerk, das kinderaufziehen, altenversorgung, nähe, geborgenheit und (möglichst) lebenslange verbundenheit schafft oder zumindest schaffen kann, ist etwas, das weit über vordergründige attraktion hinaus geht.
/>

/>Meine Erfahrung ist eben nicht so, sondern dass erst und nur dann, wenn ein ganz konkretes soziales Bedürfnis entsteht oder offenbleibt, dann plötzlich ein Interesse an sowas wie einem sozialen Netzwerk aufkommt - wobei es mir durchaus fraglich erscheint, ob denn da überhaupt ein Interesse an Verbundenheit besteht (oder eher nur an akuter Bedarfsdeckung).
/>
/>Ja, und dann kommt Nordana daher mit Statements wie diesem:
/>
Zitat
Und wenns etwas mühsam wird, läßt man es lieber sein. Es kann natürlich nicht alles funktionieren, aber man kann es wenigstens versuchen und nicht so schnell aufgeben.
/>

/>Und dann frag ich mich wie ich das verstehen soll - heisst das dass ich mich aus sozialem Interesse zB dafür engagieren sollte, irgendeinem Mädel beim Kinder aufziehen zu helfen, weil eben der Vater gleich abgehauen ist und ihr Freund sich eher für andere Dinge interessiert?
/>Oder wie, oder wo, oder was?
/>
/>
Dass der *naturgegebene* zweck von fortpflanzung personale liebe ausschließen muss
/>

/>Naja, vielleicht eher andersrum: dass personale Liebe (oder das was drunter verstanden wird) die (Konsequenzen der) Fortpflanzung irgendwie auszuschliessen scheint.
/>Weil ich geh ja mal davon aus, dass die betreffenden Mädels sowohl die Väter ihrer Kinder (die nix von den Kindern wissen wollten) als auch ihre jeweiligen Freunde (die auch nicht viel von den Kindern wissen wollen) lieben.
/>Und für die verbleibenden Aufgaben der Fortpflanzung, also sich um die Kinder kümmern und für die Kinder bezahlen, da muss dann eben irgendein "soziales Netzwerk" herhalten - und dafür brauchts dann natürlich keine personale Liebe.
/>
/>
Zitat
Denn genau als *samenspender*, wie du das formulierst, braucht man keinen liebespartner. Das geht ganz steril, medizinisch auch und ohne das *lästige beiwerk* beziehung.
/>

/>Aber nicht doch, um den Samen gehts doch gar nicht - der ist zum einen eh ganz unerheblich weil nur per Vaterschaftsuntersuchung ermittelbar, und zum anderen findet sich zum Schwängern doch allemal irgendein Lover.
/>Sondern es geht um den sozialen und wirtschaftlichen Mehrbedarf der zB durchs Kinderaufziehen entsteht und den dann zweckmäßigerweise irgendjemand *spenden* soll - und das am besten ohne das "lästige Beiwerk" Beziehung.
/>
/>
Zitat
Ich sehe deshalb keinerlei widerspruch zwischen fortpflanzungstrieb und personaler liebe.
/>

/>Das versteh ich. Das Problem dabei scheint zu sein, dass es mit dem Trieb nicht getan ist sondern die Kinder nachher auch ernährt und aufgezogen werden wollen.
/>
/>Und da wäre es halt doch wünschenswert, wenn schon eine gewisse Klarheit und Unterscheidungskraft bestünde über das was man will - ob das nun Liebe ist oder eher Sex oder eher Nachwuchs) und auch über die Konsequenzen die das jeweils hat.
/>Denn wenn man sagt, dass das alles irgendwie eins ist und zusammengehört, dann sind halt auf einmal so kleine plärrende Dinger da, und dann bräuchte man auf einmal irgendwelche ungeliebten Trottel die dabei helfen sich um die zu kümmern.
/>
/>
/>Und, um das klar zu sagen: ich könnte wahrscheinlich durchaus eine Wellenlänge in mir finden, wo ich spass dran hätte Kinder aufzuziehen. Nur, ich selber will hier+heute keine Kinder, und dann frage ich mich warum ich mich drum reissen sollte andererleuts Kinder zu versorgen,  wenn diese Leute sich eh einen Dreck um mich scheren würden solange sie nicht alleinerziehend wären. Nur um der sozialen Attitüde willen? Irgendwie käm ich mir da ziemlich verarscht vor...
/>
/>lg
/>Peter
/>

morgane

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Re: Die Banalität von Beziehungen
« Antwort #95 am: 05. August 2008, 08:38 »
Hi!
/>@distelfliege: naturgegeben ist die fortpflanzung. Das ist ein überlebensfaktor der menschheit. Als nicht naturgegeben betrachte ich die form des zusammen lebens. Da gibt es mehrere möglichkeiten, wie man weiß, und die sind kulturabhängig. Allen gemeinsam aber ist die verpflichtung, zum kinder betreuen, zum alten versorgen, zum wirtschaftlichen zusammenhalt usw. Die schaut in manchen gesellschaften so aus, dass die frauen mehr oder weniger alleine dafür zuständig sind und bestenfalls von großmüttern, tanten, schwestern usw. unterstützt werden.
/>Oft ist es in diesen gesellschaften für männer üblich, mehrere frauen zu *haben*. Nix für mich  ;).
/>
/>Dann gibt es polyandrie - ähnlich, aber umgekehrt.
/>
/>Dann gibt es matrifokale gesellschaften, wie die erwähnte in china.
/>
/>Das sind aber alles mehr oder weniger traditionelle stammesgesellschaften. In westlich - technologischen gesellschaften ist die einehe üblich (mit inoffiziellem konkubinat  :wink1:), aber das ist nicht das herrschende eheideal und wird möglichst geheim gehalten.
/>
/>Bei uns gibt es da keine vorschriften und verpflichtende traditionen. Wir können uns zum glück aussuchen, wie wir leben wollen und tun das auch. Nur wäre es eine verzerrte optik, würde man die lebensform als single, ohne familiäre verpflichtung, als maß aller dinge betrachten. Sie ist eine mögliche unter anderen und nicht die verbreitetste.
/>Die meisten, die sich an diesem thread beteiligen, sind single und kinderlos. Das verzerrt ein wenig den blick auf die gesellschaftlichen tatsachen.
/>
/>@peter: die geringschätzung, die du von außen erfährst, liegt wohl in deinem selbstbild begründet, denn keinesfalls sind *die frauen* per se so. Du kommst sicher auf grund deines selbstbildes an solche frauen.
/>Klar gibt es genug frauen, die vom erzeuger ihres nachwuchses schmählich allein gelassen werden. Aber das liegt m.e. daran, dass sich viele frauen in die *falschen* männer verlieben. Narzisten können sehr liebenswert und charmant sein, aber als verlässliche partner sind sie völlig überfordert. Männer, die im grunde in der frau eine sorgende mutter suchen, ebenfalls. Schillernde paradiesvögel wollen in freiheit fliegen, von einer blume zur anderen. Da hindert nachwuchs natürlich. Uswusf. Versorger sind dann natürlich willkommen. Verlieben tut man sich in sie aber selten...... Verständlich, dass du diese lücke nicht füllen willst. Aber glaube nicht, dass das die regel ist. Du passt nur, auf grund deiner gefühlslage gut in dieses schema.
/>
/>lg morgane   
/> 
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....