Autor Thema: Politik-Prostitution-Drogenhandel  (Gelesen 14370 mal)

Hunterlady

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Politik-Prostitution-Drogenhandel
« am: 02. September 2008, 15:33 »
Zitat
... und Prostitution erfüllt im Grunde genommen einen recht einfachen sozialen Zweck,
/>oder glaubst Du nicht, dass es mehr Sexualstraftaten gäbe, sollte man die Prostitution verbieten ?

/>Jepp.
/>Aber selbst davon abgesehen:
/>
/>@Anufa
/>Was ist an freiwillig ausgeführtet Prostitution "dreckig"?
/>Ich war ehrlich gesagt etwas erstaunt über diese Aussage... :-[
/>
/>Prostituierte machen ihren Job...wie jeder andere auch, und ich persönlich finde das sollte endlich mal sein "Schmuddelimage" verlieren.
/>Es ist ein Beruf, der in den letzten Jahren -endlich- etwas aus der illegalen Grauzone herauskommt.
/>Wie gesagt, das denke ich über -freiwillige und selbstbestimmte- Prostitution, aber das ist ja wohl klar.
/>
/>In meinem Bekanntenkreis gibt es noch immer Frauen, die sich nicht wirklich trauen über ihren Beruf zu sprechen, weil er ständig schlecht gemacht wird und sie in eine Ecke gedrängt werden, die Ihrer absolut nicht gerecht wird.
/>Ich würde mir wünschen das endlich mal normal und menschlich mit diesem Thema umgegangen wird.
/>
/>OK, Off Topic, aber das lag mir grad am Herzen...
/>
/>Gruß, Hunty
/>

Tintifax

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #1 am: 02. September 2008, 15:48 »
@hunterlady:
/>
/>naja, ein supersauberes image hat der job wohl kaum.
/>die frage ist eher, ob es wirklich eine frei gewählte prostitution gibt
/>(sozusagen "aus spass am geld und ev. auch der freud´")
/>ich weiss es nicht, es wird aber vermehr als männerphantasie abgetan.
/>selbst wenn es sie gäbe, wirds eine ziemlich kleine minderheit sein.

Hunterlady

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #2 am: 02. September 2008, 16:06 »
Zitat
die frage ist eher, ob es wirklich eine frei gewählte prostitution gibt
/>(sozusagen "aus spass am geld und ev. auch der freud´")
Gibt es definitiv, und öfter als man denkt.
/>Inzwischen ist die "erzwungene" Prostitution sogar eher im Rücklauf begriffen (natürlich noch lange nicht genug!!), und es gibt immer mehr Frauen die diesen Job als einen ganz "normalen Job" betrachten.
/>Z.B. verdienen sich immer mehr Studentinnen in der Prostitution was nebenbei, um ihr Studium zu finanzieren.
/>Und es gibt auch viele, die durchaus auch ihre Freude an diesem Beruf haben. Und wäre es nicht immer noch so ein unsägliches Tabuthema, würde man vielleicht auch öfter davon hören.
/>Doch selbst wenn sie es "nur" wegen des Geldes tun...tut ein Fabrikarbeiter nicht dasselbe? Außer natürlich es macht ihm jeden Tag aufs neue unwarscheinlich Freude, an einem Fließband zu stehen...
/>Es ist meiner Meinung nach -eben wenn vernünftig und freiwillig betrieben- eine ganz normale Dienstleistung.
/>
/>Gruß, Hunty

otterchen

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #3 am: 02. September 2008, 16:40 »
naja, ein supersauberes image hat der job wohl kaum.
/>die frage ist eher, ob es wirklich eine frei gewählte prostitution gibt
/>

/>Ich glaube in Österreich muss niemand verhungern, auch wenn er/sie nicht auf den Strich geht und keine Ausbildung hat, aber wer arbeitet gerne bei der Accord und putzt Klo´s ... das Leben hat eben schon hohe Ansprüche !
/>Das schmutzige Image der Prostituierten kommt aber aus meiner Sicht vom kranken doppelmoralischen Umgang mit Sexualität.
/>
/>In Klagenfurt, Stadtteil Welzenegg kannte ich aus meiner Jugend einen Mann, der schimpfte den ganzen Tag gegen Prostitution, Drogenhändler, Ausländer usw ... vor einigen Wochen erzählte mir jemand er ist im Häfn, hätte seine zwei Töchter missbraucht - aha !
--- du kannst mir keine angst machen, ich habe kinder ---

Atalante

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #4 am: 02. September 2008, 20:50 »
Und ich dachte, es wäre allgemein bekannt, dass es bei einer Vergewaltigung nicht um Sex geht, sondern darum, einen Menschen völlig in der Gewalt zu haben, Machtphantasien auszuleben, sich an der Angst des Opfers zu waiden, es körperlich und seelisch niederzumachen und als Person zu zerstören. Ergo wird durch Prostitution keine Vergewaltigung verhindert. Jedenfalls nicht durch Prostitution, die nicht selbst den Staftatbestand der Vergewaltigung erfüllt und die ich mir allenfalls mit Zwangsprostituierten vorstellen kann. Ich will diesen blöden Spruch von der sozialen Funktion von Prostitution nie wieder hören!
/>Dass manche Frauen mit dem Job als (normale, nicht Zwangs-)Prostituierte leben können, ohne seelisch kaputt zu gehen, mag sein, aber das ist ein anderes Paar Schuhe.

otterchen

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #5 am: 02. September 2008, 21:31 »
ist zwar alles offtopic, dennoch faszinierend was der olle putin so für themen hervorzaubert =)
/>
/>und ich dachte, dass es allgemein bekannt wäre, dass es bei sex nicht nur um befriedigung des geschlechtstriebes geht, sondern auch um phantasien, erotic, macht, hingabe, auslieferung ... schau allein wie die s/m szene boomt ... also solange es den menschen in christlichen gesellschaften nicht gelingt, partnerschaft nicht mit besitztum dafür aber liebe mit freiheit zu verbinden, solange wirst du dir den blöden spruch gefallen lassen müssen, ob er richtig ist, oder nicht, ob er dir gefällt, oder nicht ... es ist doch ganz im sinne des kapitalismus, dass man sich körperliche liebe kaufen kann, weil für langsames kennenlernen und ausgehen und so hat der mensch doch eh keine zeit mehr (oder darf keine haben) ... in NY boomt übrigens gerade die männliche prostituierte (callboy) für karrierefrauen ... aber lass mich raten, DAS ist für dich ganz was anderes.
/>
/>es gibt/gab sicher gesellschaftsformen, wo es prostitution nicht gibt/gab, weil eben natürlicher mit sexualität umgegangen wird, aber auch das ist eine andere geschichte =)
/>
« Letzte Änderung: 04. September 2008, 20:03 von otterchen »
--- du kannst mir keine angst machen, ich habe kinder ---

Hunterlady

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #6 am: 02. September 2008, 21:47 »
Und -ich- dachte, es wäre klar das das:
/>
Zitat
Und ich dachte, es wäre allgemein bekannt, dass es bei einer Vergewaltigung nicht um Sex geht, sondern darum, einen Menschen völlig in der Gewalt zu haben, Machtphantasien auszuleben, sich an der Angst des Opfers zu waiden, es körperlich und seelisch niederzumachen und als Person zu zerstören.
praktisch -auch- zu den Dienstleistungen einer Prostituierten gehören kann.
/>Nur...eine -gute - Dienstleisterin schafft es eben, ihrem Kunden genau dieses von Dir beschriebene Gefühl zu vermitteln, -ohne- das jemand darunter leiden muß.
/>Und sie verdient gutes Geld dabei.
/>Und die Nachfrage nach Möglichkeiten, solche (zugegeben kranken) Phantasien auszuleben ist groß.
/>Und es gibt Dienstleisterinnen die sowas anbieten.
/>Wenn sie es nicht täten...ja, was dann???
/>
/>Mal ganz abgesehen von den "Extremfällen"...ständige sexuelle Frustration (auch wenn es sich um einen "Normalo" handelt) -kann- auch zu ungewollten Übergriffen führen.
/>
/>Gruß, Hunty

Hunterlady

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Re: Politik-Prostitution-Drogenhandel
« Antwort #7 am: 02. September 2008, 22:12 »
Aus persönlichen Gründen...und weils eh OT is...
/>klink ich mich hiermit aus.
/>
/>Viel Spass an alle die ach so viel Bescheid wissen darüber.
/>
/>