Autor Thema: Monsanto und Mais ... die 2.  (Gelesen 7294 mal)

Lucia

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #8 am: 03. Oktober 2008, 11:48 »
Jetzt bleibt bloss zu hoffen, dass wir als Menschheit die Kurve rechtzeitig kriegen, bevor es zu weltweiten Hungersnöten und ähnlich unangenehmen Dingen kommt, weil wir die Erde runtergewirtschaftet haben.
/>

/>falls es noch nicht aufgefallen ist - es gibt bereits weltweite hungersnöte.
/>nur weil sie uns in unserer fetten zivilisation noch nicht erreicht haben, sind die hungertoten in anderen kontinenten nicht zu ignorieren.
/>
/>lucia
Masturbation verspricht mehr als der Sex hält (Pascal Yorks)

morgane

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #9 am: 03. Oktober 2008, 11:51 »
Und dabei fällt monsanto - mais und anderes klumpert nicht ins gewicht. Das wollen sie uns nur gerne weismachen. Es gäbe genug nahrung, wenn sie nur gerecht verteilt würde.
/>
/>lg morgane
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

LaChatte

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #10 am: 03. Oktober 2008, 12:02 »
Hallo Lucia
/>
/>"weltweite Hungersnot" meine ich wörtlich - das heisst, wenn sie auch bei uns angekommen ist.
/>
/>2006 soll es weltweit eine Milliarde übergewichtiger Menschen gegeben haben, und 800 Millionen untergewichtige Menschen. Also mehr Menschen mit Übergewicht als unterernährte Menschen.
/>http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_ernaehrung_uebergewicht_1160992394.htm
/>
/>Das bedeutet nicht, dass ich das Leid der Menschen, die in gewissen Regionen hungern, ignoriere oder kleinrede, aber das verdient nicht den Namen "global". Allerdings steigen auch hier die Preise für Grundnahrungsmittel - der Druck wächst. Und die Lösungen dürften eher in biologischem Landbau, Erhalt der traditionellen Methoden und der Artenvielfalt, regionaler Produktion etc zu finden sein, nicht in standardisierten, einförmigen Produkten der grossen Konzerne.
/>
/>grüsse, barbara
/>
/>

morgane

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #11 am: 03. Oktober 2008, 13:22 »
Yepp  :yes:
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Haga

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #12 am: 16. Oktober 2008, 18:28 »
Warum muß der Mensch in die Natur eingreifen?Aus reiner Profitgier sonst nicht ´s anderes und gerade Monsanto ist ja bekannt dafür
/>und warum lassen unsere Regierungen den Anbau dieses Giftes zu? aus dem gleichen Grund.
/>Der Mensch wird immer gieriger und gieriger ich finde das alles einfach nur wiederlich vor allem da der Mais ja giftig ist den Boden verseucht und das ganze dann
/>auch noch in die Flüße und Seen geht.Da packt mich manchmal schon die Zukunftsangst was das Thema Natur und gesunde Nahrungsmittel betrifft.
/>Hungersnöte werden durch Gentechnik bestimmt nicht gemildert,das ist eins was sicher ist.
/>Ihr Österreicher habt da einen ganz tollen Menschen mit ganz tollen Ideen,wie sowas auch ohne diesen Dreck geht,und zwar der Sepp Holzer
/>da finde ich das was er macht viel Sinnvoller.

suam~eið~sua

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« Antwort #13 am: 16. Oktober 2008, 22:11 »
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« Letzte Änderung: 02. November 2008, 15:14 von suam-eið-sua »

merlin

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #14 am: 17. Oktober 2008, 07:07 »
...Man untersagt in einem politisch und ökologisch eingrenzbaren Gebiet den Anbau entsprechender Pflanzen grundsätzlich,
/>
/>
/>...das wird leider net funzen, die natur kennt keine grenzen. Die verbreitung von genveränderten pflanzen lässt sich nicht verhindern.
Ewige Blumenkraft - et in Arcadia ego

MB

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Re: Monsanto und Mais ... die 2.
« Antwort #15 am: 17. Oktober 2008, 10:59 »
Hi,
/>
/>"Gentechnik" ist verallgemeinernder Medien-Kurzsprech. Worum es mir bei meiner Kritik geht, ist NICHT die Verdammung aller gentechnischen Methoden und Resultate, sondern:
/>
/>Das Pflanzengene manipuliert werden um gezielt eine Pflanzenvariante zu erzeugen und diese Variante dann patentiert werden kann - was zur Folge hat (eben weil sich Blütenpollen oder anderes genetisches Material nun mal "in freier Natur" nicht isolieren lässt), daß das genetisch manipuliertes Material in andere Pflanzen gelangt - und in diesen anderen Pflanzen auf unbekannte Art wechselwirkt. Oder, im Falle von Nutzpflanzen, das ein Bauer vom Patenthalter verklagt werden kann, weil auf seinem Acker Pflanzen (die aus nicht genetisch manipulierten Samen keimten), durch diese Wechselwirkungen nun die patentierten Gene nachweisbar enthalten, und somit eine Patentschutzrechtsverletzung gegeben ist. Das find ich die Höhe!
/>
/>Von Profit, Machtspielchen und politischen Abhängigkeiten die durch gentechnische Methoden und deren Resultaten mal ganz abgesehen...
Bin Fuffzisch! Babbele se langsam!