Autor Thema: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes  (Gelesen 17511 mal)

Apis

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #24 am: 08. Oktober 2008, 11:07 »
@ Anu: Charmant formuliert!
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/>Mir is schon klar, dass im Grunde das Leben an sich im Wicca im Mittelpunkt steht. Jedoch gibts rein aufgrund des biologischen Geschlechts eine vorgefertigte Rolle. Sicherlich hat dann jeder Mann auch die Göttin in sich und vice versa. Gleichgewicht etc. Aber das ändert imho nix an der Tatsache, das sich alles überwiegen an der biologischen Funktion der Menschen aufhängt. Das Gleichgewicht männlicher und weiblicher Attribute ist imho ne vergeistlichte Form des biologischen Prinzipes und gesellschaftlicher Rollenklischees.
/>Auch wenn die Göttin männliche, kriegerische usw. Aspekte / Charakterzüge hat, ist für mich diese Teilung des Göttlichen in 2 Aspekte in der Weise ned sinnvoll, da wieder ne Schublade und daher für mich auch nichtmehr nachvollziehbar.
/>
/>Apis
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McClaudia

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #25 am: 08. Oktober 2008, 11:25 »
Slania
/>
/>ich weiß nimmer, welcher thread das war, und wer das geschrieben hat. Aber ein Wicca-Mann hat Göttin und Gott mal so definiert, dass beide für sich ALLES symbolisieren und nur jeweils eine andere Form, einmal als Gott einmal als Göttin annehmen. Das heißt, dass die Polarität an und für sich aufgehoben ist, da beide je das ganze Universum symbolisieren. Das wäre m.E. z.B. ein interessanter wiccanischer Zugang zu den 2 Gottheiten. Würde auch diverse Rollenmachtspielchen ad acta legen.
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/>subuta
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/>Mc Claudia
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
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Anufa Ellhorn

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #26 am: 08. Oktober 2008, 11:35 »
Well met, alle zusammen ;)
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/>Wenn ich mich nicht irre, McClaudia, dann war das Arion  :) und "Rollenmachtspielchen" sollten von Anfang an keine Rolle spielen (und wenn sie es tun, dann läuft imho gehörig was falsch...)
/>
/>>(Apis) Auch wenn die Göttin männliche, kriegerische usw. Aspekte / Charakterzüge hat, ist für mich diese Teilung des Göttlichen in 2 Aspekte in der Weise ned sinnvoll, da wieder ne Schublade und daher für mich auch nichtmehr nachvollziehbar.
/>
/>Ok, solche Aussagen helfen mir dann schon wieder extrem weiter... vor allem, weil ich dann durchaus sage "wenn jemand mit einer Mutter Maria und fertig" ned kann - dann ist halt Katholizismus nix für ihn. Ich würde nie den Katholen vorschreiben wollen, dass sie gefälligst Maria als Frau und in ihrer Gesamtheit als Stellvertreterin für JEDE Frau zu sehen hätten. Genauso find ich es völligst ok, wenn es für Dich ned sinnvoll ist in Polaritäten zu arbeiten.
/>Irgendwie scheint mir immer mehr, dass ich ziemlich anders funktioniere als die meisten hier  *grübels*. Ich hab für mich ganz bestimmte Grundlagen und die wende ich im Leben an (ohne die Grundlagen zu verändern, sondern unter der Prämisse, dass wenn etwas nicht funzt, dann irgendwo in der Anwendung ein Bug sitzt und nicht in der Grundlage). Deshalb hab ich ziemlich lange gebraucht um die Form von Religion zu finden, die für mich wirklich passgenau ist (wie ich letztens geschrieben habe - wenn mir auf meinem Weg was anderes Passgenaues begegnet wäre, dann wäre ich jetzt das andere *g*).
/>
Bright blessings
/>Anufa

Apis

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #27 am: 08. Oktober 2008, 11:35 »
...dass beide für sich ALLES symbolisieren und nur jeweils eine andere Form, einmal als Gott einmal als Göttin annehmen. Das heißt, dass die Polarität an und für sich aufgehoben ist, da beide je das ganze Universum symbolisieren. ..
/>

/>Den Ansatz meinte ich in Essenz. Nur wollte ich halt gefärbt darstellen wie das dann auch meist praktiziert wird. Nämlich ned so, sonst gäbs diese Diskussion ja ned und ich wär vielleicht noch Wicca.
/>
/>Außerdem kann ich eben dann nimmer nachvollziehen warum überhaupt dann noch zwischen Göttin und Gott differenziert wird, wo doch beide Aspekte desselben sind? Nur weils Männlein und Weiblein auf biologischer Ebene gibt? Brauchen wir diese Scheuklappen auf der Ebene?
/>
/>Apis
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Anufa Ellhorn

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #28 am: 08. Oktober 2008, 11:36 »
Well met, Apis ;)
/>
/>Für mich sind Göttin und Gott das Gleiche nicht Dasselbe... meine rechte Hand ist NICHT meine linke Hand und ich bin NICHT meine Nase  :laugh: oder mein Gehirn  :sneaky:
Bright blessings
/>Anufa

Apis

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #29 am: 08. Oktober 2008, 11:41 »
weil ich dann durchaus sage "wenn jemand mit einer Mutter Maria und fertig" ned kann - dann ist halt Katholizismus nix für ihn.
/>Genauso find ich es völligst ok, wenn es für Dich ned sinnvoll ist in Polaritäten zu arbeiten.
/>
Ich hab nix gegen weibliche Gottheiten, ganz und gar ned. Göttinnen sind mir nicht fremd. Ich sehe nur immer die Prinzipien die hinter der jeweilige Gottheit stehen. Genauso gehts mir aber auch bei männlichen Gottheiten. Die Geschichte drumherum is für mich persönlich mittlerweile ziemlich unbedeutend geworden. I somehow cannot relate to Gods with personality anymore. I see it like standing with your naked soul in front of the flame. There is no need for stories anymore. You both understand, since you are essentially of the same cloth.
/>Und das passt scheinbar nichtmehr zu Wicca.
/>
/>Apis
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Apis

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #30 am: 08. Oktober 2008, 11:42 »
Well met, Apis ;)
/>
/>Für mich sind Göttin und Gott das Gleiche nicht nicht Dasselbe... meine rechte Hand ist NICHT meine linke Hand und ich bin NICHT meine Nase  :laugh: ode mein Gehirn  :sneaky:
/>

/>Okay, verzeih meinen grammatikalischen Fehlgriff. Ich meinte natürlich 'das Gleiche' ;)
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dr. no

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #31 am: 08. Oktober 2008, 11:46 »
no
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 21:58 von Schattenspeer »