Autor Thema: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes  (Gelesen 17755 mal)

Anufa Ellhorn

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #32 am: 08. Oktober 2008, 11:52 »
Well met, Schattenspeer ;)
/>
/>Nun da haben wir wieder mal unterschiedliche Ausdruckswelten  :laugh: für mich ist Macht nix was mit Spielchen verbunden ist sondern einzig als Eigenmacht interessant. Meine Erfahrung ist halt, dass wenn jeder dran arbeitet seine Eigenmacht zu entwickeln es keine Machtspielchen zu geben braucht...
/>Wenn allerdings nach außen fokussiert wird (weil der Böse mich ned das und das tun lässt, die Böse ich daran hindert das und das zu denken/sagen/tun, ich Armer ständig unterdrückt, gemobbt, behindert, etc ppp werde) dann ist es unabdingbar dass derartige imho Zeit- und Energieverschwendung wie Machtspielchen ins Zentrum rückt.
/>
/>PS: Wie in einer Beziehung: wenn ich von der Annahme ausgehe, dass mir mein Partner absolut NIX will, das irgendwo böse/schlecht/hinderlich/für mich negativ ist, dann nehme ich die Machtverhältnisse auch anders wahr und dadurch interpretiere ich auch Handlungen/Aussagen des anderen anders als wenn ich von Haus aus unsicher/misstrauisch etc pp bin.
Bright blessings
/>Anufa

vitom

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #33 am: 08. Oktober 2008, 12:47 »

/>Irgendwie scheint mir immer mehr, dass ich ziemlich anders funktioniere als die meisten hier  *grübels*. Ich hab für mich ganz bestimmte Grundlagen und die wende ich im Leben an (ohne die Grundlagen zu verändern, sondern unter der Prämisse, dass wenn etwas nicht funzt, dann irgendwo in der Anwendung ein Bug sitzt und nicht in der Grundlage). Deshalb hab ich ziemlich lange gebraucht um die Form von Religion zu finden, die für mich wirklich passgenau ist
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/>Hallo Anufa Ellhorn
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/>Bitte nicht falsch verstehen, wenn ich an dieser Stelle mitdenke, das erfolgt meinerseits völlig neutral: Was soll das heissen, um die Form von Religion zu finden, wenn nicht ein bestehender "Bug", wie du das nennst, mit Bezug auf die "hirntechnischen" Vorgänge die zu Religion wie zum Beispiel Wicca führen.
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Zitat

/>Wie in einer Beziehung: wenn ich von der Annahme ausgehe, ...
/>
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/>Macht ist kein "Spielchen", das sehe ich genauso. Macht leite ich ab von "machen", von der getätigten Handlung, in diesem Zusammenhang ist "denken" die Tat. Und in einer Beziehung, egal ob gleichgeschlechtlich oder nicht ist dann wieder das jeweilige Alter der an dieser Beziehung Beteiligten ein wesentlicher Aspekt, denke ich. Ich erkenne hier keine Rezepte, so wünschbar die wären für einige bzw. viele.
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/>
Zitat

/>Wenn mir auf meinem Weg was anderes Passgenaues begegnet wäre, dann wäre ich jetzt das andere.
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/>Hier stellst du aus meiner Sicht die Verbindung her zur Kooperation. Das sehe ich auch so, wenn, theoretisches "wir", die vergangenen dreissig Jahre zusammen in einer Beziehung erlebt hätten, wären mit einiger Wahrscheinlichkeit beide völlig anders wie "wir" aktuell sind. Und das wiederum relativiert für mich von selbst die Bedeutung der Form von "Religion", was immer das sein mag. Beispiel: vitom ist nun 32 Jahre verheiratet und zu keiner Zeit wurde in dieser Beziehung über Glaubensfragen diskutiert, das ist bei uns im intimen Bereich ein Tabu.
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/>Gruss, vitom
Die keltische Religion - Meine Vorstellung von einem trinitären Monismus setzt ein unistisches [magisches] Weltbild voraus

dr. no

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #34 am: 08. Oktober 2008, 13:04 »
no
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 21:58 von Schattenspeer »

suam~eið~sua

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...
« Antwort #35 am: 08. Oktober 2008, 20:33 »
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« Letzte Änderung: 30. Dezember 2008, 14:07 von suam-eið-sua »

Distelfliege

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #36 am: 09. Oktober 2008, 00:59 »
@eald: Möglich wärs ja, daß Männer einfach andere Formen haben um auf solcherarts Unterdrückung zu reagieren - dann kanns aber auch nich die Lösung sein, daß z.b. reine Frauencoven für Männer geöffnet werden, wie das die Autorin des hier besprochenen Artikels vorschlägt. Sondern dann würd ich gerne wissen welche "anderen Formen" das denn sind und inwiefern sie funktionieren sollen.

eald

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #37 am: 09. Oktober 2008, 18:18 »
Moin Distelfliefge.
- dann kanns aber auch nich die Lösung sein, daß z.b. reine Frauencoven für Männer geöffnet werden,

/>Wollt ich ja auch nie nicht gefordert haben. :nice: Ich denke das ein prinzipieller Ausschluss hier nicht besteht, theoretisch also sehr wohl - wenn's den Beteiligten denn allesamt passt - ein männlicher Vertreter des Dianic (oder was freifliegend Aquivalentes) irgendwo rumschwirren könnte. Das heisst jetzt aber garantiert nicht das ich solches forderte, oder auch nur Anderer dahingehende Forderungen unterstützte. Ich selbst finde die geschlechterspezifische Trennung in der Spiri/Magie gar sinnig, einfach weil die Herangehensweisen erziehungsbedingt wie kulturell verschieden imho sind. Aber wenn wer männliches halt Dianic z.B. probieren wollte, dann sollte ihm das imho genauso möglich sein wie Frauen heute diverse Logen ja auch besuchen können/dürfen.
/>
/>
Sondern dann würd ich gerne wissen welche "anderen Formen" das denn sind und inwiefern sie funktionieren sollen.

/>Keine Ahnung da ich eh einen eigenen Weg, solitär sagt manch Mönsch glaub ich dazu, in einem ganz eigenen Tempo doch kri äh schleic ... geh. Doch das obig angesprochene Logenwesen, diese riualgedingse und Fraterismen un' so ...?

Anufa Ellhorn

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #38 am: 10. Oktober 2008, 11:06 »
Well met, alle zusammen ;)
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/>>(vitom) Bitte nicht falsch verstehen, wenn ich an dieser Stelle mitdenke, das erfolgt meinerseits völlig neutral: Was soll das heissen, um die Form von Religion zu finden, wenn nicht ein bestehender "Bug", wie du das nennst, mit Bezug auf die "hirntechnischen" Vorgänge die zu Religion wie zum Beispiel Wicca führen.
/>
/>Tut mir leid, aber ich versteh das überhaupt nicht - ich lese den Passus zwar, aber er macht für mich keinen Sinn, den ich auch greifen könnte. Vielleicht kannst Du das was Du damit ausdrücken wolltest anders formulieren??
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/>>Beispiel: vitom ist nun 32 Jahre verheiratet und zu keiner Zeit wurde in dieser Beziehung über Glaubensfragen diskutiert, das ist bei uns im intimen Bereich ein Tabu.
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/>Ich steh auf tabulose Beziehungen... egal ob nun Freundschaft oder Partnerschaft. Wenn ich über Dinge, die mich WIRKLICH bewegen und beschäftigen mit meinem Partner nicht sprechen kann, dann ist der für mich der falsche - klingt vielleicht hart, ist aber so. Ich leide schrecklich, wenn ich das Gefühl habe, dass meinen Partner Teile meiner Person verborgen sind. Ich möchte als das erkannt werden was ich bin und das in meiner Gesamtheit - geht das nicht, dann passt das für mich nicht. Er muss es nicht nachvollziehen können/gut finden/beklatschen/etc pp aber er sollte in der Lage sein mit mir sinnvoll drüber zu sprechen. Das gehört für mich zu einer Partnerschaft dazu. Ich kann und konnte auch vieles in meinem Leben, das meine Partner gelebt haben nicht für sinnvoll ansehen und trotzdem war ich immer bereit drüber zu sprechen, genauso wie ich Partnerschaften hatte in denen ich diejenige war, die unverständliche Dinge gedacht oder getan hat.
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/>>(Schattenspeer) im übrigen wer sagt denn, das es immer so artig, nett und moralisch zugehen muß?
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/>Wie gesagt - wie Du Dein soziales Miteinander organisierst (und dazu zähle ich auch spirituelle Gruppen/Gemeinschaften/Logen/Coven whatever) is Dein Bier  ;D. Ich bin dafür einen verbindlichen Codex zu haben und sich an den auch zu halten - vielleicht ein Grund, warum ich (trotzdem ich Krebs bin) mit den Jahren immer weniger der Gruppenmensch bin  :laugh:
/>Irgendwie hab ich den Eindruck, dass Du die Extreme liebst - ich liebe eher die Mitte. Es muss nicht immer ethisch zugehen aber das Anliegen aller sollte es sein, dass das als Ziel angesehen wird. Artig, nett und moralisch steht bei mir persönlich eher auf der Z-Liste (für "ziemlich unnötig")...
/>
/>Eald, keine Ahnung, ob Du das auch so gemeint hast, wie ich das jetzt interpretiere  ;D
/>
/>>Aber wenn wer männliches halt Dianic z.B. probieren wollte, dann sollte ihm das imho genauso möglich sein wie Frauen heute diverse Logen ja auch besuchen können/dürfen.
/>
/>In meinen Augen sollte es das "jeder muss alles dürfen" nur im öffentlichen Raum geben! Wenn ich ne Loge habe, dann steht es den Mitgliedern frei, wenn sie sagen, "keine Männer/Frauen/Kinder/Grüngetupften/Grippegeimpften/Fleischesser/Polizisten/whatever".
/>>
/>
Bright blessings
/>Anufa

eald

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Re: Die sich verändernde Rolle des Wicca-Mannes
« Antwort #39 am: 10. Oktober 2008, 17:58 »
Bin zu gerädert grad für lange Posts, sorry drum Anufa, für meine Stenoantwort.
/>
Eald, keine Ahnung, ob Du das auch so gemeint hast, wie ich das jetzt interpretiere  ;D
Hab ich nicht.
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/>
In meinen Augen sollte es das "jeder muss alles dürfen" nur im öffentlichen Raum geben! Wenn ich ne Loge habe, dann steht es den Mitgliedern frei, wenn sie sagen, "keine Männer/Frauen/Kinder/Grüngetupften/Grippegeimpften/Fleischesser/Polizisten/whatever".
Quasi das Gleiche hab ich irgendwo weiter oben auch sagen wollen. Meine von dir zitierte Aussage meinte: Wenn der Fred Dianic total toll findet und drum mit Petra, Hannegret, Herbert und der Dora einen neuen Coven "Dianic Human(n)s" oder so gründet und  [beispielhaft] da halt Männer mitmachen dürften ... dann sei das okay solange Fred, Petra, Hannegret, Herbert und die Dora das eben okay finden, und wenn ein anderer Dianic Orden dann aber sagt des sei Pfui und so (was Fred, Petra, Hannegret, Herbert und die Dora da aufmachten) dann denk ist kann das dem anderen Coven einerlei sein was Fred, Petra, Hannegret, Herbert und die Dora eben so treiben (zumindest eingeschränkt). Das wer im eigenen Coven verbieten können sollen darf was sie/er/es lustig findet war nie von mir in Frage stegellt (sic).
/>
/>Okay so?
/>
/>bye :sleeping: