Autor Thema: Heidnische Gemeinschaftsprojekte  (Gelesen 10877 mal)

MB

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #32 am: 22. Oktober 2008, 21:35 »
Holla, Peter, McC - diese Aussagen kann man auch extrem falsch verstehen ... was ist daran lächerlich, einen Service in Anspruch zu nehmen, wenn er angeboten wird ?
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/>Mag ja sein, dass dies etwas ist, das Euch Beiden nicht zusagt - aber wo ist der Unterschied zwischen Sterbe-, Geburts- oder Heiratsbegleitung, wie sie bereits existiert (Sakramente, Taufe, Hochzeit)? Priester und Pfarrer werden für ihren Job bezahlt, das Hospizpersonal ebenfalls - wenn auch nicht direkt von denjenigen, die diesen Service nutzen bzw. ggf. über Spenden. Ich denke mal *hallomiramis*, das die "Bezahlung" für die Reisekosten und andere Auslagen gilt (freie Kost und Logis etwa, Räumlichkeiten usw.) - davon mal abgesehen, das ich es (heute, und unter Berücksichtigung der momentanen Gesellschaftsstruktur!) nicht (mehr) lächerlich oder ehrenrührig finde, für eine Dienstleistung auch monetäre Gegenleistung zu erhalten. Unsere Gesellschaft basiert nicht auf Ehre, Wahrhaftigkeit oder ähnlichen Werten (so sie das denn irgendwann mal tat - keine Ahnung ... ich Dino, vielleicht hätte ich auch nur gerne, das das mal so gewesen wär), sondern auf Geld-Werten, selbst im Bereich der Legislative und der Exekutive (Recht haben ist billig, Recht bekommen ist teuer!).
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Bin Fuffzisch! Babbele se langsam!

Uhanek

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #33 am: 22. Oktober 2008, 21:39 »
Also eine professionelle, das heißt u.a. mit psychotherapeutischen, palliativmedizinischen u.ä. Kenntnissen ausgestattete Sterbebegleitung --- was soll daran eigentlich lächerlich sein? Oder gleitet das hier als nächstes in selbstgefällige Argumentationen ab, die überhaupt allen Berufsgruppen der pscho-sozialen Arbeitsfelder eine Daseinsberechtigung oder ein Recht auf angemessene Entlohnung absprechen?
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/>Aber gut, wenn jemand derartige Berufe oder den Wunsch von Menschen nach einer guten Betreuung im Sterbeprozeß für so verachtenswert hält, dann kann man demjenigen natürlich nur von ganzem Herzen wünschen, dass ihn seine Sichtweisen in ein entsprechendes Ende führen, eben so richtig schön allein. Macht sich ja besonders gut, wenn es kein Sekundentod ist, sondern sich ein wenig länger hinzieht, ne.
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« Letzte Änderung: 22. Oktober 2008, 22:28 von Uhanek »
Sighs[/list]

MB

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #34 am: 22. Oktober 2008, 21:45 »
@Uhanek - dem
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/>copy paste : Also eine professionelle, das heißt u.a. mit psychotherapeutischen, palliativmedizinischen u.ä. Kenntnissen ausgestattete Sterbebegleitung --- was soll daran eigentlich lächerlich sein? Oder gleitet das hier als nächstes in selbstgefällige Argumentationen ab, die überhaupt allen Berufsgruppen der pscho-sozialen Arbeitsfelder eine Daseinsberechtigung oder ein Recht auf angemessene Entlohnung absprechen?
/>
/>stimme ich uneingeschränkt zu!
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Peter

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #35 am: 22. Oktober 2008, 21:53 »
Aber gut, wenn jemand derartige Berufe oder den Wunsch von Menschen nach einer guten Betreuung im Sterbeprozeß für so verachtungswert hält, dann kann man demjenigen natürlich nur von ganzem Herzen wünschen, dass ihn seine Sichtweisen in ein entsprechendes Ende führen, eben so richtig schön allein. Macht sich ja besonders gut, wenn es kein Sekundentod ist, sondern sich ein wenig länger hinzieht, ne.
/>

/>Jawoll da offenbart sich die ganze Bösartigkeit, wie bei den arroganten Pfaffen mit ihren Sterbesakramenten ihrem Elitedünkel und Unentbehrlichkeitswahn. This is code Black now. Over the top.
/>

Peter

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #36 am: 22. Oktober 2008, 22:01 »
Holla, Peter, McC - diese Aussagen kann man auch extrem falsch verstehen ... was ist daran lächerlich, einen Service in Anspruch zu nehmen, wenn er angeboten wird ?
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/>Du, ich weiss nicht wie man die falsch verstehen kann - und ich bin momentan eh so verwirrt und traurig, dass es mir eigentlich sogar wurscht ist. Wenn man mich unbedingt falsch verstehen will dann soll man mich halt falsch verstehen.
/>Die ganu einfache antwort ist: es fühlt sich total scheisse an! Vielleicht reicht das als Erklärung, vielleicht auch nicht - auf jeden fall ist es wahr.
/>
/>Und wenn ich dann von den "professionellen" lese mit ihren wasweissichwasalles für "Kenntnissen", die mit diesen "Kenntnissen" nix anderes machen als besserwisserisch auf meinen so-sein herumtrampeln, dies völlig ignorieren und sich dabei noch einbilden sie täten mir damit was gutes - und es ist so unmöglich zu ihnen durchzudringen und ihnen verständlich zu machen was sie da eigentlich für eine scheisse treiben!
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/><hier aufgeräumt und weiter unten nochmal angefangen>
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Uhanek

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #37 am: 22. Oktober 2008, 22:02 »

/>Jawoll da offenbart sich die ganze Bösartigkeit, wie bei den arroganten Pfaffen mit ihren Sterbesakramenten ihrem Elitedünkel und Unentbehrlichkeitswahn. This is code Black now. Over the top.
/>
/>

/>
/>Ehe ausgerechnet du, Peter, etwas über Bösartigkeit schreibst, solltest du vielleicht besser nochmal deine eigenen Worte lesen:
/>
/>

/>Und, naja - zu sterben brauch ich nicht unbedingt ne Begleitung - zumindest machen das immer wieder Menschen auch alleine, also sollte es eigentlich auch allein gehen. Es wär halt nur was feines.
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/>Es wär natürlich auch was feines im Leben, nicht nur im Sterben.
/>
/>Aber ne Mietbegleitung, die man kaufen kann - das is mir um ein paar Größenordnungen zu lächerlich.
/>

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/>Die Entlohnung einer, wie du so unnachahmlich abfällig bemerkst, Mietbegleitung findest du "um ein paar Größenordnungen zu lächerlich", wo es sich doch um etwas handelt, das deiner Ansicht nach eh jeder ganz allein kann. Was also sollte dann nun an meinen Worten "bösartig" sein? Sie besagen nur soviel wie: Wie du es glaubst, so soll´s dir geschehen.
/>
/>Mach mich nicht für DEINE Aussagen verantwortlich.
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Sighs[/list]

Uhanek

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #38 am: 22. Oktober 2008, 22:09 »
Du, ich weiss nicht wie man die falsch verstehen kann - und ich bin momentan eh so verwirrt und traurig, dass es mir eigentlich sogar wurscht ist. Wenn man mich unbedingt falsch verstehen will dann soll man mich halt falsch verstehen.
/>Die ganu einfache antwort ist: es fühlt sich total scheisse an! Vielleicht reicht das als Erklärung, vielleicht auch nicht - auf jeden fall ist es wahr.
/>
/>Und wenn ich dann von den "professionellen" lese mit ihren wasweissichwasalles für "Kenntnissen", die mit diesen "Kenntnissen" nix anderes machen als besserwisserisch auf meinen so-sein herumtrampeln, dies völlig ignorieren und sich dabei noch einbilden sie täten mir damit was gutes - und es ist so unmöglich zu ihnen durchzudringen und ihnen verständlich zu machen was sie da eigentlich für eine scheisse treiben!
/>
/>

/>
/>Das verstehe ich auch gerade nicht recht. Also es war die Rede von solchen Einrichtungen wie Hospizen. Du redest hier aber nun über dich. Also dein So-Sein mag derartige "Professionelle" nicht zulassen. Ja, und? Dann ist es eben so. Wenn dein So-Sein vollkommen alleine mit allem klar kommt, dann soll es eben vollkommen alleine sein. Wo liegt das Problem? Jedenfalls schien es in diesem Thread hier nicht um dein So-Sein zu gehn, sondern um Projekte für Menschen, die derartige Einrichtungen und derartige "Professionelle" sehr gut brauchen können.
Sighs[/list]

Peter

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Re: Heidnische Gemeinschaftsprojekte
« Antwort #39 am: 22. Oktober 2008, 22:10 »
Ehe ausgerechnet du, Peter, etwas über Bösartigkeit schreibst, solltest du vielleicht besser nochmal deine eigenen Worte lesen:
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/>Genau, das mein ich mit Besserwisserisch.
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/>
Zitat
Die Entlohnung
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/>Es geht nicht um die Entlohnung.
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/>
Zitat
Mach mich nicht für DEINE Aussagen verantwortlich.
/>

/>Mach Du mich nicht für Deine Hangups verantwortlich.
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