Autor Thema: Ende vieler Ären  (Gelesen 6292 mal)

Nelja

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #16 am: 09. November 2008, 19:55 »
Damit es so richtig schön weh tut. Nur durch negative Ereignisse lernt der Mensch, denn die werden besser in Erinnerung gehalten.
/>

/>Das stimmt schon - nur wenn man in der Geschichte schaut, dann sieht man, dass es so was schon mal gab. 1929 ist nicht so weit weg von dem, was jetzt passiert. Allerdings hat das eher unseren Großeltern und Urgroßeltern wehgetan. Die nachfolgende Generation hat anscheinend nichts aus den Schmerzen der Vorgeneration gelernt....
/>
/>LG Nelja
"Hätte ich keinen Namen für das, was ist, wäre ich umgeben von Wundern." - Jörg Starkmuth

Atalante

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #17 am: 10. November 2008, 17:54 »
Ganz genau, Nelja!
/>
/>Die Parallelen sind mir auch schon ins Auge gestochen. Bloß dass wir heute noch einige Umweltprobleme mehr haben. "Interessante Zeiten" nennt man das glaube ich, was wir kriegen werden.
/>
/>LG
/>Atta

Augur

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #18 am: 22. Dezember 2008, 22:52 »

/>
/>Das stimmt schon - nur wenn man in der Geschichte schaut, dann sieht man, dass es so was schon mal gab. 1929 ist nicht so weit weg von dem, was jetzt passiert. Allerdings hat das eher unseren Großeltern und Urgroßeltern wehgetan. Die nachfolgende Generation hat anscheinend nichts aus den Schmerzen der Vorgeneration gelernt....
/>
/>LG Nelja
/>

/>Und was lernen aufmerksame Menschen daraus?
/>Die Geschichte wiederholt sich, und wiederholt sich und wiederholt sich....wie eine Schallplatte mit riss
/>
/>Einerseits traurig, andererseits eine bestätigung dass der Homo Sapiens Sapiens in den letzten, sagen wir, 10.000 Jahren ausser ein bisschen Technik-müll nicht wirklich was dazu gelernt hat. Noch immer wird gestritten, gemorded, vergewaltigt und (themenbezogen) mit virtuellen (= nicht wirklichen) Geldmengen jongliert und diese natürlich in den Sand gesetzt. Das wird so lange weiter gehen wie es menschliche Gesellschaften gibt die auf Geld aufbauen.
/>Sollte der Mensch eines fernen Tages drauf kommen dass es Gesellschaftsformen gibt die ohne monetäre mittel auskommen und dass sich diese weiter entwickeln können als bis zur thermonuklearen Auslöschung der eigenen Spezies - dann wird sich was tun.
/>Aber bis dahin fließt noch viel Wasser die Donau runter...
They say that at the end of all things, we would find a new beginning...

Erik

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #19 am: 23. Dezember 2008, 14:25 »
...."Das wird so lange weiter gehen wie es menschliche Gesellschaften gibt die auf Geld aufbauen.".....
/>
/>Sorry, aber so ein Scheiß......
/>Gott sei Dank gibt es Geld, und ich bevorzuge es nun mal Geld zu haben und glücklich zu sein als arm zu sein und glücklich zu sein. Ich liebe es, mir für Geld die Welt ansehen zu können und es gibt noch so viele Reiseziele die ich sehen möchte. Ich liebe es, Geld für Bücher ausgeben zu können und mir schöne Möbel zu kaufen.
/>Ich bin NICHT frustriert weil ich mir schöne Dinge im Leben leisten kann  :laugh:
/>
/>Schönes Konsumfest morgen!  :wink1:
/>Liebe Grüße, Erik
Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit ! Und EINE Wahrheit gibt es nicht!
/>www.zaunreiter.at.tt

McClaudia

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #20 am: 23. Dezember 2008, 15:26 »
Slania,
/>
/>schließe mich halbert Eric an:
/>
/>Auch in nicht-geld-mäßigen Gesellschaften gab und gibt es Kriege, Streit, Vergewaltigungen, Raub, Mord, Unterdrückung, Umweltverschmutzung.
/>
/>und
/>
/>Ich glaube nicht, dass schlimme Ereignisse (oder gerade die) in Erinnerung bleiben. Die Erfahrung lehrt wohl eher das Gegenteil. Schlimme Ereignisse werden meist möglichst schnell verdrängt, weil sich kein normaler Mensch gern dran erinnert. Schon mal selber ausprobiert? Woran erinnert man sich am liebsten, als erstes gerne im Leben? An Missbräuche, Krankheiten, Todesfälle, Unglücke? Oder an den letzten grandiosen Urlaub? Und was aus dem Urlaub bleibt hängen? Die Scheißerei nach ungewohntem Essen oder der geniale Strandspaziergang mit der Liebsten im Sonnenuntergang?
/>
/>eben
/>
/>subuta und schöne Weihnachten
/>
/>Mc Claudia
/>
/>
"Freiheit ist die Freiheit sagen zu dürfen,
/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
/>(Winston Smith in George Orwell's 1984)

Erik

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #21 am: 24. Dezember 2008, 12:35 »
"...Und was aus dem Urlaub bleibt hängen? Die Scheißerei nach ungewohntem Essen..."
/>
/>BRÜLL!!!! :laugh:
/>Naja, also bei mir schon letztens in Singapur. Wir waren grad auf dem Weg zur Apotheke um Durchfallmittel zu kaufen, tja, was soll ich sagen....? Auf halber Strecke musste ich stehen bleiben und meinen Schatz voraus schicken weil ich mir grad mal eben so auf offener Straße in die Hosen gesch....en hatte. DAS bleibt in Erinnerung! Vor allem weil der Zustand an sich vor lauter Lachen nicht wirklich besser wurde......
/>
/>Schöne Tage mit euren Lieben wünsch ich allen!
/>Erik
/>
/>PS: sorry, off-topic!
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McClaudia

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Re: Ende vieler Ären
« Antwort #22 am: 29. Dezember 2008, 13:38 »
ui, OK!
/>
/>Auch alles Liebe zurück!
/>
/>Natürlich erinnert man sich dran. Was ich meinte ist, ob man sich, und unter welchen Umständen dran erinnern WILL. Simon Wiesenthal hatte m.W. die größte Mühe, v.a. anfangs, die KZ-Massenmörder zu verfolgen, weil die Opfer und Angehörigen es einfach als zu schmerzhaft fanden, die Sachen nochmals aufzurollen.
/>
/>subuta
/>
/>Mc Claudia
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/>dass zwei plus zwei gleich vier ist."
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