Autor Thema: Buchtipps  (Gelesen 13298 mal)

Kauna

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Re: Buchtipps
« Antwort #8 am: 03. Dezember 2003, 19:04 »
Hallo Dagaz-

weiss ich leider nicht- suchen gehen! Anne Holtsmark war Professorin an das uni Oslo, und sehr kompetent. Gilt auch für ihre kollegin Gro Steinsland. Alles was du finden kann, lesen!

Kauna
Si tacuisses, philosophus mansisses

Kauna

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« Letzte Änderung: 04. Dezember 2003, 20:31 von Kauna »
Si tacuisses, philosophus mansisses

Kauna

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Re: Buchtipps
« Antwort #10 am: 04. Dezember 2003, 18:25 »
Si tacuisses, philosophus mansisses

dagaz

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Re: Buchtipps
« Antwort #11 am: 04. Dezember 2003, 22:56 »
danke, kauna!
Ich denke, also bin ich gefährlich![/b]

dagaz

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Re: Buchtipps
« Antwort #12 am: 25. Mai 2004, 04:18 »
Ich denke, also bin ich gefährlich![/b]

Geza

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Re: Buchtipps
« Antwort #13 am: 15. Juli 2004, 17:04 »
Liebe Heiden,

nachdem die Esoterik-Reihe des Heyne-Verlages von Ullstein übernommen wurde, erscheint nun mein Buch „Heilige Runen – Zauberzeichen des Nordens“ im Ullsteinverlag. Dieser Verlagswechsel brachte die einmalige Gelegenheit, den Text des Buches noch einmal zu überarbeiten.
Ich habe insgesamt 104 Seiten des Buches geändert, und bin dabei auch den Anmerkungen der Kritiker bei Amazon, im ER-Forum, aber auch auf anderen  Foren und Netzseiten gefolgt.

Das Manuskript war ja bereits vor über 12 Jahren fertiggestellt. Nun habe ich bei 34 Runeninschriften die Datierung auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht, habe zahlreiche Lesungen den neueren Forschungsergebnissen angepaßt und natürlich Fehler (z. B. „Westgotland“ statt richtiger „Västergötland“ oder „Bruder“ statt „Vater“ in einer Inschrift) korrigiert.

Den Diskussionen in den Foren folgend, habe ich Dinge umformuliert, die mißvrsändlich waren, z. B. die Gleichsetzung von Jesus mit Esus/Odinn, die Übersetzung von Garmr mit Karma oder die Frage, ob der Thul Unferd im Beowulfepos ein Schwert führte und kämpfte, oder nicht. Die ursprünglich von mir vermutete Wortverwandtschaft von Tius mit dem Begriff Diot (Volk) habe ich herausgenommen, den Namen „Tyrkreis“ habe ich – um Mißversändnisse zu vermeiden - als moderne Form für den Tierkreis bei den Germanen erklärt. Auch habe ich eine Quelle zur Deutung der Grimnismál-Verse als nordischen Tierkreis erwähnt.
In Textzitaten von Caesar oder Tacitus habe ich die dort verwendeten Originalbegriffe für Runen (sortes, notae) mit eingefügt.
Die von mir ursprünglich vermutete Verwandtschaft der Alu-Formel mit dem ägyptischen Anch habe ich zurückgenommen.
Um der Überlieferung der alten Aettir-Benennungen mehr Raum zu geben, habe ich im Text unter den drei Runengruppen immer noch zusätzlich die überlieferten Aettir-Benennungen mit angeführt.
Daß das Ogom von Zweigrunen abgeleitet ist, habe ich diesmal nach H. Arntz zitiert, so daß es nicht als meine eigene Aussage dasteht.

Besonders möchte ich auf die Ergänzungen hinweisen: Über die drei Stände habe ich noch ausführlicher brichtet, dann das schwedische Runenlied erwähnt und Originalgebete zum Loswerfen mit angeführt.

Was meine Kritiker besonders freuen dürfte: Mehrfach (z. B. auf S. 14) habe ich darauf hingewiesen, daß die auf die Quellen gestützten Deutungen eben meine eigenen Deutungen sind.
Damit dürfte dieses Buch nunmehr für auch kritische Heiden/Ásatruar verwendbar sein, da ich ihren Einwänden zum großen Teil gefolgt bin.

Lichtgruß,
Allsherjargode Géza von Neményi

Steffi

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Re: Buchtipps
« Antwort #14 am: 16. August 2004, 14:56 »
Hallo Wurzelwerkler,
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/>was ich wirklich wärmstens empfehlen kann ist Rudolf Simeks "Religion und Mythologie der Germanen", Darmstadt, 2003. Meines Wissens nach ist es derzeit allerdings nur als recht teures Hardcover erhätlich (ca. 30 Euro).
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/>Simek bietet einerseits einen wissenschaftlich fundierten Überblick (allerdings aus sprachwissenschaftlicher Sicht) über die germanische Mythologie, die sich andererseits dennoch recht leicht und spannend liest.
/>Mich hat das Buch aufgrund seiner Qualtität und eingängen Sprache überzeugt, wenn auch Simek versäumt, auf die germanische Kultur im Zusammenhang mit "Glaube" einzugehen. Für ihn sind, wie für viele andere leider auch - "Gesellschaft" und "Religion" zwei getrennte Bereiche - was bei den Germanen mit Sicherheit grundsätzlich anders gesehen wurde.
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/>Trotzdem: das Buch bietet unheimlich viele Anregungen zum Weiterforschen und Nachdenken. Unbedingt empfehlenswert!!!
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/>Herzliche Grüße,
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/>Steffi

Micha

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Bernhard Maier (2003): Die Religion der Germanen
« Antwort #15 am: 16. August 2004, 16:26 »
Ich greife gerne auf das 2003 erschienene Buch „Die Religion der Germanen“ des Religionswissenschaftlers PD Dr. Bernhard Maier zurück, insbesondere um neben vielen subjektiven und teils recht esoterischen Auslegungen germanischer Religion eine bodenständig-religionswissenschaftliche Studie heranzuziehen. Mag sein, dass der sehr kritische Maier manchesmal überkritisch an der Sache vorbei zielt. Dennoch gefällt mir sein nüchterner Ansatz, gängige Quellen-Interpretationen erst einmal von Grund auf zu hinterfragen. – Ergänzend zu anderen, weniger behutsamen Werken über germanische Kultur und Glaubenswelt und im Sinne einer sachlichen und ausgewogenen Annäherung ans Thema erscheint mir Maiers „Religion der Germanen“ unverzichtbar.
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/>Bei amazon zu finden unter:
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/>http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406502806/qid%3D1092668486/028-6647130-1506108
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/>
/>Gruß, Micha.