Autor Thema: Wie, was und wer ist ein Mann??  (Gelesen 11822 mal)

windrider

  • Gast
Re: Wie, was und wer ist ein Mann??
« Antwort #32 am: 12. März 2005, 12:08 »
well met, I hear ya  :smile:
/>
/>40 ? soso. been there, done that ! aber erst seit kurzem. :laugh:
/>elders kenn ich (bis jetzt noch) keine, aber dafür einen allhersjargodl  ;D
/>und ein paar sumpfpimpinellen und borderliner die sich als spirituelle
/>ratgeber aufspielen. (nicht aus diesem forum!)
/>
/>wir hatten wohl wirklich ein missverständnis aufgrund der plakativen beschreibung
/>in deiner heiratsannonce :laugh: denn ich stimme dir jetzt so ziemlich zu.
/>
/>was das tägliche leben betrifft:
/>
/>genau das habe ich mit spass etc. gemeint. wenn der ganze mist an einem teil
/>(meistens frau) hängenbleibt ist schnell schluss mit lustig. meistens sind es aber
/>die tollen helden die sich vor den kleinigkeiten des alltags drücken nicht die
/>freundlichen bonobos. 
/>
/>bliss peace happiness
/>
/>windrider
/>
/>P.S.:
/>
/>den armen angstbeissenden hund mit hüftgelenksdysplasie lass' ma aber trotzdem leben ok ? ;)
/>
/>
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/>
/>
/>
/>
/>

Laraduna

  • Zweitwohnsitz WurzelWerk
  • *******
  • Beiträge: 1629
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Wie, was und wer ist ein Mann??
« Antwort #33 am: 13. März 2005, 03:00 »
Ich find es ziemlich useless, jetzt einfach gute Eigenschaften eines Menschen aufzuzählen und zu sagen: Das, das ist ein Mann für mich, wie er sein sollt.
/>Entschlusskraft brauchen nicht nur Männer, und Führungsqualitäten.
/>
/>Es gibt aber schon Tendenzen, z.B. hab ich den Eindruck, dass Männer tendenziell trennender und Frauen verbindender denken.
/>
/>Was ich an vielen Männern bewundere ist die Fähigkeit, wenn ein Teil nicht funktioniert, diesen Teil einfach zu ignorieren und mit dem Rest weiter zu machen - einfach schlafen zu gehen, obwohl er da diese Probleme hat, über die er grübeln könnte. Einfach weiter zu arbeiten, obwohl gerade die Oma gestorben ist.
/>Auf der anderen Seite scheinen sie dadurch zu einer gewissen Unfähigkeit zu neigen, mit dieser Art von Problemen insgesamt fertig zu werden - ist ja logisch, sie müssen ja meistens nicht, funktioniert ja auch so. Da denken sie eben nicht dran, und dann gibts auch kein Problem.
/>Ich bin da das krasse Gegenteil - wenn es ein Problem gibt, hört vieles relativ bald auf zu funktionieren bis es gelöst ist. Dafür bin ich aber klar im Vorteil, sollte ich bis zu dem Zeitpunkt auch nur irgendwie überlebt haben.. ;D
/>Aber da kann mir ja der Mann unter die Arme greifen, der zwar genausoviele Probleme hat, aber trotzdem funktioniert.
/>Sprich: Er ist fürs Funktionieren da, ich fürs Problemlösen und für die Wartung des Systems..
/>Aber so schön passt das dann auch wieder nicht mit der Rollenaufteilung, denn in Wirklichkeit kann ich die Probleme von anderen nicht lösen, und es kann auch keienr für mich das Leben leben.
/>
/>Also, wieder mal eine Hirnw....erei von mir.
« Letzte Änderung: 13. März 2005, 03:03 von Laraduna »
-

windrider

  • Gast
Re: Wie, was und wer ist ein Mann??
« Antwort #34 am: 13. März 2005, 08:25 »
hallo laraduna
/>
/>du schreibste:
/>
/>Ich find es ziemlich useless, jetzt einfach gute Eigenschaften eines Menschen aufzuzählen und zu sagen: Das, das ist ein Mann für mich, wie er sein sollt.
/>Entschlusskraft brauchen nicht nur Männer, und Führungsqualitäten.
/>
/>............
/>
/>Also, wieder mal eine Hirnw....erei von mir.
/>
/>Das ist absolut keine Hirnwacklerei!
/>
/>zum Rest:
/>
/>Es ist ganz normal dass man mit 18 anders denkt als mit 40. Was mich überrascht ist der relativ
/>niedrige Feminismuslevel in diesem von Frauen dominierten Forum.
/>
/>
/>Gya tei, hara gya tei usw.
/>windrider
/>
/>
/>
/>
/>

Anufa Ellhorn

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Hand in Hand
« Antwort #35 am: 13. März 2005, 12:25 »
Well met, Laru ;)
/>
/>>Ich find es ziemlich useless, jetzt einfach gute Eigenschaften eines Menschen aufzuzählen und zu sagen: Das, das ist ein Mann für mich, wie er sein sollt. Entschlusskraft brauchen nicht nur Männer, und Führungsqualitäten.
/>Es gibt aber schon Tendenzen, z.B. hab ich den Eindruck, dass Männer tendenziell trennender und Frauen verbindender denken.
/>
/> :sneaky: und trennend oder verbindend zu denken sind keine Eigenschaften?? Aber mal weg von der Erbsenzählerei...
/>Du beschreibst eine Situation, die ich fast genauso beobachtet habe! Wieder findet sich hier für mich genau die Polarität, von der ich immer spreche :thumbsup:. Wenn sich sowohl Männer als auch Frauen bewusst sind, welche Denkmuster und Vorgehensweisen sie haben, dann sollte es doch kein Problem sein, damit auch sinnvoll das Leben zu bereichern anstatt sich gegenseitig das Leben schwer zu machen.
/>Dumm wirds imho nur dann, wenn nicht darüber reflektiert oder/und geredet wird.
/>
/>Für mich gibt es beispielsweise kaum etwas Schlimmeres als morgens in eine versaute Küche zu kommen und dort dann das Frühstück basteln zu müssen. Wenn nun aber die Abmachung lautet, dass ich das Abendessen koche und mein Partner für den Abwasch zuständig ist - und er keinerlei Problem damit hat "Hach Schatzi, das mach ich doch morgen!!" den ganzen Ramsch über Nacht stehen zu haben, dann bleib ich entweder länger im Bett - bis die Küche eben sauber ist oder er macht auch noch das Frühstück :wink1:.
/>Mit einem "Sei doch nicht so kleinlich!!" und "Nööö, dann ess ich halt kein Frühstück, weil jetzt hab ich keine Lust die Küche sauber zu machen..." kann ich allerdings nicht leben :devilish:
/>
/>Aber damals war ich ja noch jung und dumm :sneaky: - jetzt bin ich ... älter :laugh:
/>
Bright blessings
/>Anufa

windrider

  • Gast
Re: Hand in Hand
« Antwort #36 am: 13. März 2005, 13:12 »
hallo
/>
/>
Für mich gibt es beispielsweise kaum etwas Schlimmeres als morgens in eine versaute Küche zu kommen und dort dann das Frühstück basteln zu müssen. Wenn nun aber die Abmachung lautet, dass ich das Abendessen koche und mein Partner für den Abwasch zuständig ist - und er keinerlei Problem damit hat "Hach Schatzi, das mach ich doch morgen!!" den ganzen Ramsch über Nacht stehen zu haben, dann bleib ich entweder länger im Bett - bis die Küche eben sauber ist oder er macht auch noch das Frühstück :wink1:.
/>

/>dazu ein rat von einem elder houseman:
/>
/>wer immer kocht sollte auch den abwasch managen und die küche reinigen. beim kochen entseht eine gewisse menge an schmutz, schmutziges geschirr etc.. sobald einer kocht und der andere putzt tauchen sofort gedanken auf wie: ach dieses ferkel, soviel geschirr hätte ich nicht
/>gebraucht, das hätte man zwischendurch schon wegräumen können etc.etc. das stört die harmonie, glaubet mir. meistens (wenn nicht gerade zwei pissnelken zusammenwohnen) hilft man sich eh gegenseitig, egal wer gerade "zuständig ist". überdies wird die tätigkeit "kochen" von den meisten leuten als recht angenehm wahrgenommen - ganz im gegensatz zum putzen.
/>
/>es gibt auch tätigkeiten die von einem partner des haushalts ständig besser wahrgenommen werden können als vom anderen. (einer ist z.b. ein hoffnungsloser bügler) da muss man natürlich dann eine entsprechendes gegengewicht einbauen. (z.B. indem man ihn zum alleinigen müllmanager erklärt.)
/>
/>leichte schwankungen des gleichgewichts stören die partnerschaft meist nicht. dauernde schieflagen führen immer zur krise.
/>- es sei denn einer is masochist oder man kann sich hausdiener leisten.... (letzteres wäre überhaupt recht angenehm. ob man als
/>religiöses oberhaupt auf solche anspruch hat ? )
/>
/>
/>w.
/>

Anufa Ellhorn

  • Allgemeine Moderatorin
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  • Geschlecht: Weiblich
Kaufen
« Antwort #37 am: 13. März 2005, 13:44 »
Well met, windrider ;)
/>
/>Ich denke mal, dass sich jeder, der genügend Kohle hat, eine(n) Haushälter(in) kaufen kann - aber das hat mit "Hand in Hand" wohl wenig zu tun (zumindest nicht in dem Sinne, wie ich es gemeint hatte)
/>
/>Dass die Arbeiten, die nunmal erledigt werden müssen, möglichst sinnvoll und gerecht aufgeteilt werden sollten - das ist wohl sowieso klar. Nur bin ich stark dafür, dass die Vereinbarungen dann auch freiwillig eingehalten und nicht in 70% der Fälle eingefordert werden müssen :wink1:
/>
/>>- es sei denn einer is masochist oder man kann sich hausdiener leisten.... (letzteres wäre überhaupt recht angenehm. ob man als
/>religiöses oberhaupt auf solche anspruch hat ? )
/>
/>Als Domina funzt das ganz gut... :sneaky:
Bright blessings
/>Anufa

omsairam

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Re: Wie, was und wer ist ein Mann??
« Antwort #38 am: 14. März 2005, 23:08 »
lebe leute,
/>als einzige haben anufa und laraduna von sich preisgegeben was sie unter einem mann verstehen.
/>alles andere ist doch -bitte net bös sein- in wirklichkeit nur blah, blah.
/>
/>@ winrider: was kennzeichnet für dich einen mann??
/>20  klimmzüge und was noch ????????
/>
/>mag wirklich nicht provozieren oder "blöd" hinterfragen aber es wird nun schon sein 5 pages gepostet aber deklarationen gibt es nur 2.
/>
/>nun, net dass ich hintanstehen will: (bin zwar genetisch gesehen ein mann, deshalb möglicherweise prejudicierend *fg*)
/>
/>"in mann sollte im jeweiligen gesellschaftlichen system den gegebenen physiologischen und psychologischen unterschied im sinne seiner kernfamilie einsetzen um das überleben zu sichern."
/><scherz>
/>- oiso = hinhaun wenn nötig, net zuhören wenns haglich wird.
/><\scherz>
/>
/>he - manderl und weiberl sind unterschiedlich. körperlich und emotional (zumindest meistens).
/>dadurch wird uns ja auch das zusammenleben erschwert - wird's doch einen sinn haben. (hoff ich zumindest) *g*
/>
/>möchte das aber nicht bewertend verstanden wissen - gelle??
/>
/>aber ist ja wursch--
/>in wirklichkeit "samma mensch'n"
/>das ist doch wichtig - oder ??
/>
/>wir haben unsere fehler,
/>gehen anderen auf den geist,
/>können diverse macken der partner nicht ausstehen,
/>wünschen uns (jeder ein anderes) traumbild eines partners,
/>.
/>.
/>.
/>und können doch nicht voneinander lassen.
/>
/>schlaft gut in den armen eures partners und täumt süß
/>andreas
/>
~~~ Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild ~~~

Pferdekrähe

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Re: Wie, was und wer ist ein Mann??
« Antwort #39 am: 15. März 2005, 06:34 »
bei mir und meinem freund läuft das auch so. ich koche am abend und er muss die küche danach machen. von hand, weil leider kein platz für eine spülmaschine ist... würde er nicht spülen wollen, würd ich auch nicht kochen, aus die maus.
/>ich putz die wohnung und er darf sich mit dem recycle-müll rumärgern, ich mach die wäsche ( ohne bügeln,- is mir zu doof) er schaut nach den autos, dem holz. eine art gerechte arbeitsteilung. es ist für mich auch eine art von "Mann" sein, wenn ein Mann zeigt, dass er im Haushalt gewisse Dinge übernehmen kann und sich nicht zu doof anstellt... viele "Männer" sind das Pascha sein von Mama noch gewohnt und viel zu unselbständig mit anzupacken.... aber man kann ja alles lernen :wink1:
Uti- non abuti!