Autor Thema: Die Frau als Mutter  (Gelesen 14702 mal)

Betty

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #24 am: 07. März 2005, 10:19 »
Was kostet der Kindergarten in Wien, 220 Euro? :stunned: Bei uns kostet der grade mal 70 Euro, und das is mir schon zuviel. Hab meine beiden jüngsten gar nichtmehr drin.
/>Aber es ist schon irgendwie traurig, für den Mann bedeutet es tatsächlich kaum einen Einschnitt, wenn er Vater wird, für die Frau dagegen sehr. Ist doch noch nicht soweit her mit der Gleichberechtigung. >:(
/>Aber Gesellschaften, die in der Grundstruktur frauenfeindlich sind, sind auch immer kinderfeindlich. Was spricht denn in vielen Berufen dagegen, dass Frauen ihre Kinder mitnehmen zur Arbeit? Ich weiss, dass ist irgendwie undenkbar. Aber ich musste meine Arbeiten im Haus, Feld, Garten usw. auch machen, obwohl ich viele Jahre lang immer noch nen Säugling zu betreuen hatte. Das war ja in den vorinsustriellen Gesellschaften immer der Fall, dass Frauen sich nicht nur auf ihre Kinder konzentrieren konnten, sondern nebenher noch dies und das zu erledigen hatten.Warum kann ne Frau, die in irgendnem Büro arbeitet, ihr Kind nicht mitnehmen und zwischendurch stillen? Warum richten Bertriebe nicht Kinderbetreuungsmöglichkeiten ein? Ist vielleicht nicht generell in jedem Beruf möglich, wäre aber doch mal ein frauen- und kinderfreundlicher Ansatz.

Kore

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #25 am: 07. März 2005, 10:37 »
>Das bedeutet, dass finanzielle Sicherheit doch einen sehr großen Einfluß hat.
/>
/>Ja, leider. Nach den Armutsberichten, die es eigentlich seit längerem gibt, sind Kinder ein erhöhtes Armutsrisiko. Warum nur >:(
/>
/>Und alles was den dt. Politikern einfällt, ist die Sozialversicherungsabgaben für Kinderlose zu erhähen. Natürlich bei allen  :confused:

nea

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #26 am: 07. März 2005, 11:10 »
jepp,
/>aber ganz ehrlich, die paar euro, die ich jetzt mehr zahlen muss, sind für mich kein anreiz, doch ein kind zu bekommen. das war echt nur ne notbremse, damit die leute mit kindern ncht noch mehr gebeutelt sind. ist schon ok so, so vom prinzip.
/>Denn kinder bedeuten wirklich sehr hohe kosten. und logosch bleibt die frau erstmal zu haus, zumindest für ein paar monate.
/>nein, ich habe auch immer mehr den eindruck, dass ich kein "muttertier" ;D, bin.
/>aber heiraten werden wir!!
/>
/>liebe grüße
/>
/>nea

SchwertSchwester

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #27 am: 12. März 2005, 12:01 »
ich denke auch, dass die frauen, die lieber ihre karriere machen was wesentliches verpaßt haben. denn eigentlich ist unsere biologische rolle das muttersein bzw. die "arterhaltung"....
/>
/> :laugh:
/>
/>Nee nicht wahr oder?
/>
/>Dann lob ich mir doch so alte Säcke wie Gregorius die zu ihren LogenSchwestern gesagt haben: "Ihr habt mehrzu tun als hinter dem Herd zu stehen und Kinder zugebären!"
/>
/>Jede Frau trifft ihre indeviduelle Entscheidung darüber was sie mit ihrem Körper macht - diese hat keine andere Frau in Frage zu stellen!
/>
/>Ich habe viele Töchter ohne sie geboren zu haben. Ich habe viele Mütter ohne das sie mich geboren haben!
/>
/>Ich habe nichts wesenliches verpasst in meinem Leben.
/>
/>Ich halte überhaupt von sowas wie biologischen Rollen *immer noch den Kopfschüttel*
/>
/>Das Mittelalter lässt grüßen!
/>
/>Aber um noch mal zur Eingangsfrage zukommen:
/>
/>Wie stehen Hexen zu Frauen, die keine Kinder bekommen möchten?
/>
/>Höm ja ich bin keine Hexe also brauch ich die Frage ja nicht zu beantworten  :)
/>
/>Aber als Thelemitin kann ich dazu sagen:
/>
/>Du hast kein Recht als deinen Willen zutun.
/>Tue dies.
/>Und kein anderer soll Nein sagen.
/>
/>Nuit 42/43

/>
/>Aber im Umgekerten Sinne, find ich das für nee Frau die echt Bock auf Kids hat nee feine Sache.
/>
/>Vorallem wenn sie Töchter bekommen (<--das war ein Scherz!)
/>
/>Gruß
/>
« Letzte Änderung: 12. März 2005, 12:04 von SchwertSchwester »

Betty

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #28 am: 12. März 2005, 19:19 »
Tja, was will frau machen, ich hab 4 Söhne, aber immerhin auch 2 Töchter. Aus Söhnen kann man auch Menschen machen, ganz aussichtlos ist die Sache nicht. ;D :laugh:

SchwertSchwester

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #29 am: 22. März 2005, 10:56 »
@Betty
/> :laugh: :laugh: :laugh:

Morrighan

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #30 am: 22. März 2005, 19:22 »
Hi!!!
/>
/>Also ich hab gerade eine tochter bekommen, und gehöre wohl zu einer ausnahme-gattung: ich habe nach drei monaten mutterschutz wieder zu arbeiten angefangen und mir geht es sehr gut dabei, allerdings müssen die vorraussetzungen stimmen:
/>ich arbeite nur teilzeit, ich arbeite in der eigenen apotheke, kann mit also die arbeitszeit einteilen, das heißt, ich kann die kleine mitnehmen, ich arbeite freitag und samstag, da ist mein mann zu hause, ich kann sie sogar noch immer voll stillen, weil sie mir zum stillen gebracht wird und ich pump ab, und wir haben zwei großelternpaare, die sich darum streiten, wer auf die dana aufpassen darf, also sehr gerne sie für ein paar stunden übernehmen.
/>
/>für uns ist diese lösung perfekt, ich gehe gerne arbeiten, es ist eine schöne abwechslung, und ich glaube ich genieße die zeit mit meinem baby dadurch noch mehr, ich freue mich immer schon auf sie, ich genieße die tage mit ihr von anfang bis ende besonders und ich fühl mich überhaupt nicht gestresst und ausgelaugt, wie ich das bei freundinnen beobachte, die nur zu hause sind. und ich denke, es ist auch für meine kleine schön ein enges und besonderes verhältniss zu ihrem vater und auch zu den großeltern zu haben, die für sie bezugspersonen sind.
/>
/>allerdings ohne einen job, wo ich es mir so gut einteilen kann, ohne einen mann, der vater aus berufung ist, sich auch seinen job einteilen kann und gerne mit mir halbe-halbe macht (das heißt sowohl kindbetreuung, wie auch haushalt) und vor allem den großeltern, wüßte ich nicht wie frau das schaffen soll. 
/>
/>außerdem nehm ich meine kleine sehr viel mit und bin viel mit ihr unterwegs, also zu freunden, ins cafehaus, essen gehen, usw. die ersten drei monate war sie es gewohnt- und hat es geliebt- im wickeltuch immer bei mir zu sein uns überall dabei.
/>
/>ich gebe claudia allerdings völlig recht: die politische situation für frauen, vor allem mit kindern, sind mehr als zum kotzen!
/>
/>und ich muß schon auch sagen, ich bin trotz job durch und durch "muttertier", ich wollte immer kinder und dana war das absolute wunschkind, ich will auch auf jedenfall noch mind. eines. und ich begreife mich als frau seit der schwangerschaft auch anders, es ist ein ganz neues bewußtsein. jede frau soll selber entscheiden können, ob sie kinder will. und besser sie bekommt gar keine, als sie vernachläßigt sie dann. für mich war die schwangerschaft und jetzt meine tochter, die absolute erfüllung, obwohl ich mich sicher auch nicht nur über die mutterrolle als fraue definiere, aber für mich gehört es schon zu meinem frausein dazu.
/>
/>morrighan
Ich habe ein Geheimnis, das du wissen solltest, die Gräser wiegen sich auf den Hügeln, die drei Kühe muhen, der Rabe Morrighan ist wild auf Blut.
/>www.hexenkuchl.org

Atreja

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #31 am: 01. April 2005, 17:55 »
ich denke auch, dass die frauen, die lieber ihre karriere machen was wesentliches verpaßt haben. denn eigentlich ist unsere biologische rolle das muttersein bzw. die "arterhaltung"....
/> :laugh:
/>
/>Nee nicht wahr oder?
/>

/>ach nein?
/>abgesehen davon, dass der erste satz meine persönliche meinung ist verstehe ich nicht was du so witzig findest.
/>
/>