Autor Thema: Die Frau als Mutter  (Gelesen 14572 mal)

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #32 am: 01. April 2005, 21:08 »
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« Letzte Änderung: 27. November 2008, 12:33 von Entropie »
"Tradition bedeutet, das Feuer am Brennen zu halten, nicht, die Asche zu sammeln!" - J. Bitter

Atreja

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #33 am: 02. April 2005, 18:36 »
hab ich eine sehr, sehr gute Beziehung und mache mir Sorgen,
/>dass sie unter dem Kind vielleicht leiden würde...
/>Aber es ist genauso gut möglich, dass ein Kind eine Bereicherung wäre und uns noch
/>mehr zusammenschweisst....
/>
/>Wie habt "ihr Mütter" das so erlebt?
/>Wie wirkt sich denn so ein Kind auf eine Beziehung aus?
/>

/>hallo,
/>
/>was meinem mann und mir fast das genick gebrochen hätte war nicht das kind (das ist eine absolute bereicherung), sondern die neue lebenssituation.
/>für mich: raus aus dem beruf (mit vielen menschen) - hin zum "reinen" hausfrau- und muttersein was auch bedeutet hat (jedenfalls am anfang), dass ich viel alleine war.
/>mittlerweile hat sich das mit dem alleinesein mehr als umgekehrt. man lernt halt doch ne menge anderer mütter kennen.
/>
/>für meinen mann: mehrfachbelastung: alleinversorger, wenn er nach hause kommt kann er nicht erstmal ne halbe stunde die beine hochlegen sondern muß sich sofort um seine tochter kümmern die ihm sonst die hölle heiß machen würde  ;D
/>und seine frau will ja auch noch beachtet werden (er arbeitet viele viele arbeitsstunden/woche).
/>
/>nun, nach 2 jahren hat sich alles mehr oder weniger eingependelt. es war und ist für uns immer noch eine große umstellung, aber die freude mit unserer tochter überwiegt.
/>
/>viele grüße
/>atreja

Betty

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #34 am: 03. April 2005, 09:58 »
Das erste Kind ist immer ne Umstellung, aber das sind viele andere Dinge im Leben ja auch. Und beim zweiten, dritten, vierten.......Kind ist das kein so grosses Problem mehr. ;D Im Gegenteil, ich finde es wird dann wieder irgendwie einfacher.

Laraduna

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #35 am: 11. April 2005, 20:18 »
Ich schließ mich da, glaub ich, der Mehrheit an, wenn ich finde, dass sich Muttersein nicht notwendigerweise nur auf biologische Kinder beschränken muss.
/>Natürlich sind eigene Kinder etwas anderes, und solange ich selber keine habe, werd ich wohl schwer mitreden können.
/>
/>Aber ich bin trotzdem manchmal "Mama", für meine Katzen, für meine Freunde.. Projekte sind auch ein bisschen ähnlich wie Babies, oder? (Frage an die, die einen Vergleich haben)
/>
/>Selber Kinder.. hm. Früher wollte ich unbedingt welche, inzwischen bin ich davon abgekommen. Ich würde Kinder haben wollen, wenn die Situation wirklich passt, wenn ich das Gefühl habe, dass ich halbwegs soweit bin, so eine Verantwortung tragen zu können. Nur stelle ich da doch recht hohe Ansprüche, und so kann es sein, dass ich auch nie Kidner haben werde (oder doch noch die Ansprüche verändere).
/>Jedenfalls glaube ich, dass eine Frau auch ohne Kinder eine wirklich erfülltes Leben haben können.
/>
/>Klar, ich hab dann eine wesentliche Erfahrung nicht gemacht und werde nie wirklich wissen, wie es ist, aber z.B. ein Jahr im Dschungel zu leben ist auch eine wesentliche Erfahrung, die ich nie nachvollziehen können werde, wenn ichs nicht gemacht hab.
/>
/>Eine herausfordernde Frage, die mir da einfällt: Ist es nicht vielleicht sogar schädlich, wenn eine Frau ihr Muttersein so als ihre Bestimmung ansieht? Bedeutet das nicht auch einen unheimlichen Erwartungsdruck für die Kinder, quasi den Lebenssinn der Mutter darstellen zu müssen?
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Nordana

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #36 am: 11. April 2005, 20:33 »
Es ist eine individuelle Entscheidung, die ich nie für jemanden beurteilen kann. Laradunas Ideen dazu finde ich übrigens super. Es gibt so viel anderes das man in dieser Welt machen kann, Dinge von unheimlichen Wert gesehen je nachdem von irgendeiner Perspektive. Wie kann ich jemals hier werten und beurteilen?? Niemals!
/>
/>Auch will ich mal Kinder haben. Aber das ist mein Wunsch. Und andere entscheiden anders. Wichtig ist - für einen selbst -, dass man mit seiner Entscheidung im Reinen ist. Und auch mit dem Partner, wenn überhaupt möglich, im Reinen ist.
/>
/>Liebe Grüße!
/>
/>Nordi

/>Alqamar & Ryoko - mäh mäh

Morrighan

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #37 am: 16. April 2005, 19:18 »
Laraduna, du hast etwas sehr interessantes ausgesprochen: ist es nicht eine unheimliche und unfaire belastung, wenn kinder den eizigen lebensinhalt und -zweck ihrer mutter darstellen? Ich liebe meine tochter über alles, aber ich bin trotzdem eine eigene person und es gibt für mich auch noch andere aufgaben.
/>
/>Ich finde, wenn  ein kind eine beziehung zerstört, dann war die beziehung nicht stabil genug, für uns ist es eine volle bereicherung.
Ich habe ein Geheimnis, das du wissen solltest, die Gräser wiegen sich auf den Hügeln, die drei Kühe muhen, der Rabe Morrighan ist wild auf Blut.
/>www.hexenkuchl.org

Rosenfee

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #38 am: 16. April 2005, 19:55 »
wow, ein SEHR intressantes thema :))
/>
/>also ich finde dass jeder selber entscheiden muss ob er kinder haben möchte oder nicht.
/>
/>ich persönlich finde kinder sind eine bereicherung für diese welt und ich wollte auch immer schon kinder haben.
/>ich könnte mir ein leben ohne die kleine Bettina schon gar nicht mehr vorstellen.
/>
/>die Frau und ihre Mutterrolle ist für mich etwas der schönsten dinge die ich je erleben durfte
/>
/>allerdings ist nicht alles honigschlecken und oft denke ich auch dass mir gleich die decke auf den kopf fällt, es gibt halt auch solche tage.
/>
/>ich denke dass sich auch viele frauen kinder wünschen und dann aber mit dieser mutterrolle plötzlich total überfordert sind.
/>die frau als mutter hats nicht immer leicht.
/>viel dank darf man sich als hausfrau und mami nicht erwarten, ( wenn frau nicht das glück hat einen wahnsinnig verständnissvollen mann zu haben)
/>ich finde dass man sich manchmal aufopfert und keiner will es sehen....( hab zwar einen total lieben und verständnisvollen mann an meiner seite , aber solche dinge passieren im grauen alltag)
/>aber wenn man eben eine frau als mutter aus leib und seele ist, dann macht man das ja gerne :smile:
/>
/>wenn eine frau ein kind adoptiert dann denke ich wird sie sich in irgendeiner art und weise auch ein bissl wie die eigentliche mami fühlen, es gibt ja auch frauen die keine kinder bekommen können.
/>ich bewundere solche menschen  die kinder adoptieren um ihnen ein liebevolles zuhause geben zu wollen.
/>das sind bestimmt ganz starke frauen die sich zu einer adoption entschliessen und die werden sich  denk ich mal, obwohl das kin nicht ihr leibliches ist auch sehr in ihre mutterrolle einleben und diese auch ausleben können.
/>
/>das war einfach mal kurz meine sicht der dinge :) :)
/>
/>rosenfee

Laraduna

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #39 am: 17. April 2005, 20:48 »
..außerdem hat eine Mami, die ein Kind adoptiert, es gleich doppelt hart, denn die haben meistens von Haus aus schon mal ein Problem mitgeliefert, nämlich, dass sie ihre Eltern nicht kennen, dass sie weggegeben wurden, dass sie adoptiert sind.
/>Werd erst mal damit fertig, als Kind, wie als Mutter.
/>Hab unlängst gehört, dass diese Probleme unter adoptierten Kindern sehr weit verbreitet sind. Aber ich fürchte ich schweife ab..
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