Autor Thema: Die Frau als Mutter  (Gelesen 14708 mal)

Whitesnake

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #8 am: 04. März 2005, 15:16 »
Also ich bin gerne Mutter, ich möchte die Erfahrung der Schwangerschaft (es war schön das Baby wachsen zu spüren) und mit jeden Monat wird der Bauch größer und so. Dann doch die Geburt, obwohl ich keine leichte Geburt hatte (Saugglocke und Kreuzstich) trotzdem war es dann wie ich mein Baby bei mir hatte wunderschön. Es tut mir nur sehr leid, das ich die Schwangerschaft und die Geburt und auch die Zeit danach nicht richtig genießen konnte, wie ich es vielleicht jetzt (falls es doch noch einmal passieren sollte, mal sehen, verhüte ja nicht) machen würde. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir leider schwerwiegende finanzielle Sorgen und Schwierigkeiten usw....das sind Dinge die ich jetzt anders machen würde. Ein Kind großzuziehen und es wachsen zu sehen und jede Phase mitzumachen vom stillen, bis zum ersten Krabbeln, gehen, trocken werden usw...ist wirklich wunderschön.

Betty

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #9 am: 04. März 2005, 17:16 »
Auch kinderlose Frauen können sehr mütterliche Eigenschaften haben. Und ich selbst hab zwar viele Kinder, bin aber gar nicht so der mütterliche Typ. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

Kore

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #10 am: 05. März 2005, 11:50 »
Tjojo,
/>also @Atreja, meine Mutter würde die Aussagen nicht unterschreiben. Liegt wohl daran, das sie eigentlich der Typ Frau zum arbeiten war und bis heute bereut sich immer mal wieder selbst auf die Mutterrolle zu "reduzieren".
/>
/>Ich würd daher einfach sagen, jede Frau muß für sich spüren können, was in ihrem Leben ihre Erfüllung ist. Eine Kollegin von mir, ist druch und durch mütterlich, aber nicht in der Art, das ich sagen würde, sie wollte eigene Kinder haben (die sie nicht hat, auch keinen Mann). Dafür ist sie eben nicht der Typ irgendwie.
/>
/>Frauen sind verschieden und grad was das Frausein angeht, hier könnte man nen Querbezug zum "Wahren Willen" Thread machen.
/>
/>Und tatsächlich, was den Schlag ins Gesicht angeht. Bei manchen Aussagen muß man aufpassen, nicht das Gegenüber sehr sehr sauer zu machen. Denn manchmal spielt das Leben nicht mit, bei den eigenen Wünschen und Zielen.
/>
/>Grüße
/>Kore

Atreja

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #11 am: 05. März 2005, 13:22 »
Und tatsächlich, was den Schlag ins Gesicht angeht. Bei manchen Aussagen muß man aufpassen, nicht das Gegenüber sehr sehr sauer zu machen. Denn manchmal spielt das Leben nicht mit, bei den eigenen Wünschen und Zielen.
/>Grüße
/>Kore
/>

/>auch ich finde es furchtbar wenn frauen sich kinder wünschen, aber keine bekommen dürfen - aus welchem grund auch immer.
/>das ändert aber nix an meiner meinung, dass schwangerschaft und geburt bzw. das muttersein in meinen augen einen großen teil des frau sein ausmachen.
/>
/>gruß
/>atreja
/>

Whitesnake

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #12 am: 05. März 2005, 14:26 »
Gut ich kenne eine ungefähr in meinem Alter die leider krank ist und sich sehr gerne ein Kind wünschen würde, doch niemals die Verwantwortung dafür übernehmen könnte. Ein Kind muß gut überlegt und geplant sein. Unser Kind ist ein reines Wunschkind, wir haben drei Monate lang darüber diskutiert und ich habe dann wissentlich von beiden Seiten die Pillle abgesetzt. Somit war es dann keine Überraschung, obwohl wir es uns nicht leisten hätten können oder dürfen. Ein Mann der wissentlich in die Familienplanung miteinbezogen wird, sieht und merkt das sehr wohl und hat dann einen ganz anderen Bezug zum Kind, als wenns ein Unfall ist, oder sich halt nur so ergeben hat.

Sternenelfe

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #13 am: 05. März 2005, 15:24 »
Ich glaube das kann man nicht verallgemeinern, Frauen die eine lange Ausbildung machen (studieren usw..) denen halt die Karriere wichtiger ist, ist es sowieso besser das die keine Kinder bekommen, anstatt dauernd hin und her geschoben werden.

/>Na ja, kann und sollte man nicht pauschalieren - ich habe auch zwei Studien fertig, mir ist die Karriere wichtig - trotzdem sind die Kinder Nummer 1 und werden nicht herumgeschoben :)
/>Ich bin ein karrierregeiles Muttertier :laugh:
Alles Liebe
SternenElfe
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Betty

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #14 am: 05. März 2005, 16:20 »
Ich frag mich nur, warum viele Frauen, die im Beruf Karriere gemacht haben, oft doch noch wenigstens ein Kind wollen, bevor es zu spät ist?  Weil alle anderen auch welche haben, weil sie nix versäumen wollen, oder ist das doch mehr ein biologischer Trieb? :confused:

witch2b

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Re: Die Frau als Mutter
« Antwort #15 am: 05. März 2005, 17:49 »
@Betty
/>Hmm, ja das war auch ein bisschen der Anstoß für die Diskussion. Bei uns in der Firma, gibt es irgendwie drei Arten von Frauen (entschuldigt bitte die drei Schubladen, natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber so im großen und ganzen könnte man sie so unterteilen!)
/>
/>1) Frauen, die alles der Karriere opfern, keine Kinder und oft auch keine Beziehungen haben, dafür es aber wirklich bis (fast) ganz oben schaffen.
/>
/>2) Frauen, die Kinder und Beziehungen haben, mittlere Jobs, die sich aber bewußt so entschieden haben, um genug Zeit für die Familie zu haben.
/>
/>3) Frauen, die es karrieremäßig ziemlich weit gebracht haben und die dann so Ende dreißig doch ein Kind bekommen und dann nach 4 Monaten Mutterschaftsurlaub wieder im Job sitzen. Ob bei denen dann doch plötzlich die biologische Uhr Überhand nimmt?
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/>
/>
/>Das mit mütterlichen Eigenschaften ohne Kinder, das kann ich nur bestätigen, wir hatten so ein Matheprofessorin, die war die Mutter in Person, aber hatte keine eigenen Kinder.
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/>Nur nochmal zur Klarstellung: Meine Eingangsfrage betrifft nur Frauen, die keine Kinder MÖCHTEN, nicht die, die keine bekommen KÖNNEN! Das ist nämlich wirklich ein ganz heikles Thema!
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/>
/>Witch2b
/>
/>
/>
/>
Life is a mystery to be lived
not a problem to be solved.