Autor Thema: Der biologische Unterschied und seine Auswirkung  (Gelesen 8805 mal)

rivka

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Re: Der biologische Unterschied und seine Auswirkung
« Antwort #32 am: 17. Mai 2006, 13:58 »
Hallo Eldkatten,
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Zitat
Im Übrigen erlaube ich mir die Frage nach den Konsequenzen, sollte tatsächlich ein (fördernder) Zusammenhang zwischen Lust und Gewalt nachgewiesen werden.
was auch immer nachgewiesen werden wird - Aggression ist, denke ich, NICHT dasselbe wie Gewalt.
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/>Ein Mensch ohne Aggressionspotenzial wäre kaum überlebensfähig; bei psychischen Störungen wie einer Depression zum Beispiel unterliegen beide, Aggression + Sexualtrieb, einer bis zum Verschwinden gehenden Dämpfung.
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/>Abgesehen von der Studie frage ich mich aber, ob nicht aus evolutionären Gründen ein Zusammenhang zwischen Aggression (ich weiss nicht, wieso die hier dauernd so negativ konnotiert wird; Aggression meint doch nicht: Vergewaltigung oder Mord + Totschlag!) und Sexualität bestehen könnte, denn das Verhalten der Primaten weist doch ziemlich deutlich auf einen Zusammenhang zwischen der Aggression + dem Fortpflanzungserfolg eines männlichen Tiers? Wie soll ein Gorilla zum Silberrückenmann werden, ohne die Kombination von sexuellen und aggressiven Trieben? Fehlt das eine oder das andere, bleibt ihm doch einfach die Nachkommenschaft aus?
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/>LG
Wir würden uns für unsere Meinungen nicht verbrennen lassen: wir sind ihrer nicht so sicher. Aber vielleicht dafür, daß wir unsere Meinungen haben dürfen und ändern dürfen.
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/>(Nietzsche)

Werner

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Re: Der biologische Unterschied und seine Auswirkung
« Antwort #33 am: 17. Mai 2006, 22:40 »
Dass ein wenig mehr Aggression bei Männern vorhanden ist, wird sicher stimmen. Denn das ist nun mal ein männliches Kennzeichen, dass nur der Stärkste zur Fortpflanzung kommt. Das ist sinnvoll und verhindert, dass sich Versager fortpflanzen und den Bestand der Spezies gefährden.
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/>Frauen neigen auch sehr dazu, einen starken Mann vorzuziehen. Wenigstens in der Mehrzahl, nicht natürlich vom Einzelfall ausgehend. Stärke kann in vielen Aspekten gesehen werden. Ein Sportwagen kann das auch illustrieren (natürlich nicht unbedingt mit Recht, aber das ist ja eine andere Frage).
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/>Wichtig ist, wie rivka sagte, dass man Aggression und Gewalt auseinander hält.
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/>Auch was beim Sexualakt geschieht und was nach Aggression - oder noch schlimmer: nach Gewalt - aussehen könnte, das ist oft was ganz anderes. Wenn ein Mann seine Frau ganz nah an sich heranzieht (z.B. beim Orgasmus), dann ist das weder Gewalt noch Aggression. Es ist einfach der Wunsch, ganz nahe zu sein. Und weil der Mann nun mal in aller Regel stärker ist, kann das dann von der Frau als ein wenig zu stark empfunden werden. Mit der Zeit könnte aber ein Mann das schon lernen, sich der Frau anzugleichen und nicht ganz so fest zuzupacken. Aber die Frauen lieben das trotzdem sehr oft! Denn, wie oben gesagt, ein starker Mann ist mehr begehrt als ein Schwächling.
/>LG
/>Werner
Ich weiss, dass ich nicht weiss (Sokrates)