Autor Thema: Die echte Frau 2006  (Gelesen 12414 mal)

Werner

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #16 am: 29. Mai 2006, 01:04 »
Eine echte Frau sollte sie selbst sein! Selbstbewußt, aber nicht überheblich.
/>
/>Ist eine Frau sie selbst, wenn sie nur deshalb etwas kauft, weil es gerade Mode ist?????
/>
/>Wenn sie es sich kauft, weil ihr diese Mode gerade gefällt, dann ist sie sie selbst!
/>Aber dann müßte sie das auch dann noch tragen, wenn es längst aus der Mode gekommen ist.
/>
/>Das kann man auch auf Fingerlack, Lidschatten etc. anwenden.
/>
/>In Bezug auf Liebe fällt mir noch etwas ein:
/>
/>Eine echte Frau liebt aus ganzer Seele. Sie kann sich hingeben, fallen lassen. Sie hat es nicht nötig, Macht auszuüben. Denn sie ist stark und braucht das nicht. Nur ein schwacher Mensch braucht Macht.
/>
/>Noch ein altmodisches Wort (ich bin halt altmodisch!): Sie soll Herzenswärme haben.
/>
/>LG
/>Werner
Ich weiss, dass ich nicht weiss (Sokrates)

Elen

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #17 am: 29. Mai 2006, 08:19 »
ich find Herzenswärme nicht altmodisch, sondern ein wunderschönes, in Vergessenheit geratenes Wort  :) Herzenswärme ist schön!
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken riechen!

Holztiger

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #18 am: 29. Mai 2006, 08:27 »
Wenn die Bienchen über echte Blümchen quatschen... ;D ...
/>
/>...spielen da natürlich auch die eigenen (bienigen) Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen mit hinein.
/>Es liegt dann aber schon an den Blümchen, ihr Selbst zu definieren, wie auch immer das aussehen mag.
/>
/>Die Authentizität geht auf jeden Fall über Rollen hinaus und ich glaube es gibt viele Frauen, die absolut echte Frauen sind und doch mit wie schon definierten partnerschaftlichen Werten nichts am Hut haben.
/>
/>Denn gerade die Betrachtungsweise des lieblichen Weibchens, das genau darauf acht gibt, wie es sich denn verhalten muss, damit sie geliebt wird, verhindert im einen Fall vielleicht die Selbstwerdung einer Frau, im anderen Fall ist es vielleicht genau das, was eine Frau braucht.
/>
/>Ich finde bei diesem Thema muss man(n) sehr darauf acht geben, daß die persönl. Vorstellungen nicht zum "Anforderungsprofil" werden, denn keinem Mann steht es zu, darüber zu urteilen, ob eine Frau echt ist oder nicht. Es lebe die Vielfalt, wär doch fad, wenn alle das gleiche tun und wollen. So kann auch eine Frau sicherlich viele Rollen einnehmen, als Mutter, Geliebte, Hure, Lesbe, kinderlos Alleinstehende; was auch immer, es wird ok sein, wenn sie es für sich ist und nicht um anderen zu gefallen und genau hier und nirgendswo anders ist Echtheit zu finden.
/>
/>-----
/>General Sun Tzu schreibt in seinem Werk "The Art of War" in einem Artikel: wer weder sich, noch den Gegner kennt, wird jede Schlacht verlieren; wer sich kennt, aber nicht den Gegner (oder umgekehrt) wird eine Schlacht gewinnen und eine verlieren.
/>Wer sich selbst kennt und den Gegner, wird aus jeder Schlacht siegreich hervorgehen.
/>-----
/>
/>
/>Eine Frau die alle meine Bedürfnisse befriedigen würde (gibts sowieso nicht, das is Utopie*gg*) und das nur tun würde, um mir zu gefallen, wäre uninteressant. Interessant im Sinne von echt isses nur, wenn sie selber so ist, unabhänig von mir und selbst dann gilt es Abstriche zu machen, denn nichts und niemand ist perfekt, also sollte man auch von seinem Gegenüber keine Perfektion erwarten. Ausserdem wird es erst dann interessant, wenn das Verhalten zwar etwas von dem Gewohnten und Vertrauten hat, dann aber wieder unbekannte Facetten zeigt.
/>Arbeiten lässt sich sowieso nur am eigenen Selbst und Beziehungen arten nach der Philosophie eines Sun Tzu genau dann in Krieg aus, wenn weder die Kenntnis des Selbst, noch die Kenntnis des Gegenüber gegeben ist.
/>
/>Die frühe Erkenntnis über Krieg ist durchaus auch auf das polare Thema übertragbar, nicht dass sich jetz Männlein und Weiblein erschlagen sollen, ich hoff das wird nicht so ausgelegt,  man weiss ja nie*gg*
/>
/>
/>So finde ich zb. auch Frauen interessanter, die mich (heraus)fordern, wo ein intellektueller Austausch möglich ist. Eine Frau mit der das nicht möglich ist, ist deswegen aber noch lange nicht unecht, verlassen wir die Ebene der egozentrischen Betrachtungsweise und erkennen wir, daß die Welt um uns herum nicht ausschliesslich zu unserem eigenen Vergnügen da ist.
/>
/>Wir treten miteinander in Beziehung, lernen uns selbst und andere ein Stück näher kennen und wenn mal alles schiefgeht, eine zwischenmenschliche Beziehung scheitert oder ein Ende findet, ist das ein guter Anlass, über die Hintergründe nachzudenken und daraus zu lernen und zu erstarken. Manche sehen sich vielleicht unglücklich, weil es so wenig Menschen von dieser oder jenen Sorte gibt, aber wirklich unglücklich wären wir wohl erst dann, wenn wirklich alles so wäre, wie wir es wollen....nicht umsonst lautet einer der schlimmsten Flüche des fahrenden Volkes: "Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen."   ....bitte nicht!*löl* 8)
/>
/>lg,
/>Holzi

DoctorF.

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #19 am: 29. Mai 2006, 08:34 »
Wenn die Bienchen über echte Blümchen quatschen... ;D ...
/>
/>...spielen da natürlich auch die eigenen (bienigen) Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen mit hinein.
/>Es liegt dann aber schon an den Blümchen, ihr Selbst zu definieren, wie auch immer das aussehen mag.
/>
/>Die Authentizität geht auf jeden Fall über Rollen hinaus und ich glaube es gibt viele Frauen, die absolut echte Frauen sind und doch mit wie schon definierten partnerschaftlichen Werten nichts am Hut haben.
/>
/>Denn gerade die Betrachtungsweise des lieblichen Weibchens, das genau darauf acht gibt, wie es sich denn verhalten muss, damit sie geliebt wird, verhindert im einen Fall vielleicht die Selbstwerdung einer Frau, im anderen Fall ist es vielleicht genau das, was eine Frau braucht.
/>
/>Ich finde bei diesem Thema muss man(n) sehr darauf acht geben, daß die persönl. Vorstellungen nicht zum "Anforderungsprofil" werden, denn keinem Mann steht es zu, darüber zu urteilen, ob eine Frau echt ist oder nicht. Es lebe die Vielfalt, wär doch fad, wenn alle das gleiche tun und wollen. So kann auch eine Frau sicherlich viele Rollen einnehmen, als Mutter, Geliebte, Hure, Lesbe, kinderlos Alleinstehende; was auch immer, es wird ok sein, wenn sie es für sich ist und nicht um anderen zu gefallen und genau hier und nirgendswo anders ist Echtheit zu finden.
/>
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/>General Sun Tzu schreibt in seinem Werk "The Art of War" in einem Artikel: wer weder sich, noch den Gegner kennt, wird jede Schlacht verlieren; wer sich kennt, aber nicht den Gegner (oder umgekehrt) wird eine Schlacht gewinnen und eine verlieren.
/>Wer sich selbst kennt und den Gegner, wird aus jeder Schlacht siegreich hervorgehen.
/>-----
/>
/>
/>Eine Frau die alle meine Bedürfnisse befriedigen würde (gibts sowieso nicht, das is Utopie*gg*) und das nur tun würde, um mir zu gefallen, wäre uninteressant. Interessant im Sinne von echt isses nur, wenn sie selber so ist, unabhänig von mir und selbst dann gilt es Abstriche zu machen, denn nichts und niemand ist perfekt, also sollte man auch von seinem Gegenüber keine Perfektion erwarten. Ausserdem wird es erst dann interessant, wenn das Verhalten zwar etwas von dem Gewohnten und Vertrauten hat, dann aber wieder unbekannte Facetten zeigt.
/>Arbeiten lässt sich sowieso nur am eigenen Selbst und Beziehungen arten nach der Philosophie eines Sun Tzu genau dann in Krieg aus, wenn weder die Kenntnis des Selbst, noch die Kenntnis des Gegenüber gegeben ist.
/>
/>Die frühe Erkenntnis über Krieg ist durchaus auch auf das polare Thema übertragbar, nicht dass sich jetz Männlein und Weiblein erschlagen sollen, ich hoff das wird nicht so ausgelegt,  man weiss ja nie*gg*
/>
/>
/>So finde ich zb. auch Frauen interessanter, die mich (heraus)fordern, wo ein intellektueller Austausch möglich ist. Eine Frau mit der das nicht möglich ist, ist deswegen aber noch lange nicht unecht, verlassen wir die Ebene der egozentrischen Betrachtungsweise und erkennen wir, daß die Welt um uns herum nicht ausschliesslich zu unserem eigenen Vergnügen da ist.
/>
/>Wir treten miteinander in Beziehung, lernen uns selbst und andere ein Stück näher kennen und wenn mal alles schiefgeht, eine zwischenmenschliche Beziehung scheitert oder ein Ende findet, ist das ein guter Anlass, über die Hintergründe nachzudenken und daraus zu lernen und zu erstarken. Manche sehen sich vielleicht unglücklich, weil es so wenig Menschen von dieser oder jenen Sorte gibt, aber wirklich unglücklich wären wir wohl erst dann, wenn wirklich alles so wäre, wie wir es wollen....nicht umsonst lautet einer der schlimmsten Flüche des fahrenden Volkes: "Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen."  ....bitte nicht!*löl* 8)
/>
/>lg,
/>Holzi
/>

/>Dazu sage ich nur: Danke, Holzi.
Diese drei Theorien mögen noch so verschieden sein, aber sie haben eins gemeinsam: Sie erklären die beobachteten Tatsachen - und sind völlg falsch.

Anufa Ellhorn

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Meine Perspektive
« Antwort #20 am: 29. Mai 2006, 08:38 »
Well met, alle zusammen ;)
/>
/>Ich seh mich als echte Frau, weil ich als weibliches Wesen geboren wurde und seit nun 41 Jahren Erfahrungen unter dem Vorzeichen eines weiblichen Körpers gemacht habe. Weil ich vor 25 Jahren begonnen habe, mich damit zu beschäftigen, ob nicht dieser Körper mich die Welt und natürlich auch mich selbst anders sehen lässt, als es ein männlicher Körper tun würde. Ich kenne also meinen Körper, seine Reaktionen und seinen Einfluß auf mein Selbst. Mein Selbst ist ebenfalls ein weites Feld... mein Selbst ist weiblich, weil ich es im Laufe der Zeit im Vergleich zu anderen so definiert habe.
/>Eine Definition ist eine Erklärung - also fühle ich mich dadurch auch nicht determiniert. Für mich ist es völlig ok, dass ich sehr viele männliche Anteile habe (im Gegentum, ich arbeite sehr gerne mit ihnen, denn das macht mich unabhängiger und eigenständiger - was natürlich auch wieder Konsequenzen hat, wie imho alles im Leben!!) und das alles tut meinem Gefühl zu mir als Frau absolut keinen Abbruch...
/>
/>Mein Interesse war immer rauszufinden, was in Männern "innen" so vorgeht - weil was bei mir sich tut (und bei den meisten Frauen, die ich kennen gelernt habe in meinem Leben), das weiß ich eh und kann es auch artikulieren. Meine Idee war, dass ich vielleicht irgendwann aus erster Hand erfahre, ob die Sichtweisen, an die ich mich aus "früheren Leben" erinnere, in denen ich Mann war, Hirngespinste meiner heutigen sozialen Prägungen sind oder tatsächlich mit dem Selbst eines Mannes etwas zu tun haben.
/>
/>PS: auch danke an Holztiger von meiner Seite (habs grad erst gelesen) - so in der Art macht das für mich ziemlich genau Sinn!!
« Letzte Änderung: 29. Mai 2006, 08:40 von Anufa Ellhorn »
Bright blessings
/>Anufa

Eldkatten

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #21 am: 29. Mai 2006, 08:43 »
Hallo,
/>
/>das:
/>
Zitat von: Holztiger
Die Authentizität geht auf jeden Fall über Rollen hinaus und ich glaube es gibt viele Frauen, die absolut echte Frauen sind und doch mit wie schon definierten partnerschaftlichen Werten nichts am Hut haben.
/>
/>Denn gerade die Betrachtungsweise des lieblichen Weibchens, das genau darauf acht gibt, wie es sich denn verhalten muss, damit sie geliebt wird, verhindert im einen Fall vielleicht die Selbstwerdung einer Frau, im anderen Fall ist es vielleicht genau das, was eine Frau braucht.
/>
/>Ich finde bei diesem Thema muss man(n) sehr darauf acht geben, daß die persönl. Vorstellungen nicht zum "Anforderungsprofil" werden, denn keinem Mann steht es zu, darüber zu urteilen, ob eine Frau echt ist oder nicht. Es lebe die Vielfalt, wär doch fad, wenn alle das gleiche tun und wollen. So kann auch eine Frau sicherlich viele Rollen einnehmen, als Mutter, Geliebte, Hure, Lesbe, kinderlos Alleinstehende; was auch immer, es wird ok sein, wenn sie es für sich ist und nicht um anderen zu gefallen und genau hier und nirgendswo anders ist Echtheit zu finden.
/>
gilt 1:1 und hundertprozentig auch für den "Der echte Mann 2006"-Thread, der ebenfalls in eine Check-Liste ausgeartet ist, die ein Mann (nach Ansicht der postenden Frauen) gefälligst zu erfüllen habe, um als "echt" zu gelten. Ich fürchte, sowohl hier als auch dort sind die entsprechenden Postings bitterernst, nämlich als (An-)Forderungen gemeint, auch wenn schon der Versuch gemacht wurde, dies als "augenzwinkernd" hinzustellen (wenn auch nicht von denen, die die harschesten Bedingungen aufgesestellt haben).
/>
/>Schönen Gruss
/>Herbert

/>Meine Beiträge geben ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder, nicht die des Vereins Varnenum e.V (www.varnenum.de).

Shina Edea

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #22 am: 29. Mai 2006, 11:02 »
@Holzi: Danke für die weisen Worte, by the way, von wegen sun tsus Werk auf Polaritäten auslegen:
/>http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3720523497/qid%3D1148897552/303-6551757-9017013
/>Gibts schon  ;D
/>
/>@Eldkatten: Diese Vorschläge sind ja alle eigentlich nur Wunschdenken der einzelnen, ein gesmtbild kann man daraus schon allein deshalb nicht machen weil sich die einzelnen poster auch schon wiedersprechen, ich finde wer sich von den vorschlägen etwas mitnehmen kann soll es tun, wer nicht halt nicht - jeder wie eer mag ich denke nicht, dass es in irgendjemandes absicht war da jemanden zur änderung zu zwingen und selbst wenn wären dann alle unsere echten Männer 1:1 dieselben, es lebe die Individualität ;)
/>
/>
/>Ich bezeichne mich selber auch als echte Frau, wenn man es so nennen will, weil ich ehrlich gesagt was gegen die worte echt und unecht hab. Ich denke, dass jemand der sich erst zu einer Frau wandeln musste genauso toll eine echte Frau sein kann, wenn er es will, ich glaube das kommt einfach von innen heraus. Die eigene weiblichkeit entdecken und leben, aber für mich ist es auch extrem wichtig, auch männliche eigenschaften in mir zu erkennen, diese nicht auszugrenzen und anzuerkennen so wie Anufa das auch schon erwähnt hat.
/>
/>Was mich bei Mädls total in Verzweiflung treibt ist wenn sie keine Anstalten machen irgendwas in ihrem Leben selber erreichen zu wollen. Es gibt immer jemanden der es besser machen kann als sie, also lassen wir es doch gleich den für uns machen, es gibt immer jemanden der die arbeit machen wird, wenn ich sie nicht mach, also mach ich sie gleich gar nicht - und einstellungen a la solche. Nicht unfähig sein oder dumm, sondern einfach so tun im sinne dass jemand anderer die Arbeit für mich macht. Das ist für mich ein verhalten, dass ich nicht tragen kann. Unintressiert sein an allem, was da in der eigenen Umgebung so vor sich geht, weil irgendjemand wird sich schon darum kümmern, dieses unter anderem auch Verwöhnt sein bis in die letzten ebenen ist für mich das das ich nie werden möchte. Also wenn jemand solche züge an mir mal entdecken sollte, bitte sagts mir früh genug. :)
/>
/>Ich denke Mann als auch Frau ist meiner Meinung nach nur dann echt, wenn er sich nicht aus dem Leben ausklinkt in der Hoffnung eh alles nachgetragen zu kriegen, sondern aktiv sein leben mitzugestalten und sich einzubringen. Ein leben zu leben, welches das auch immer sein möge, nur halt zu leben.  :)
« Letzte Änderung: 29. Mai 2006, 11:13 von Shina Edea »
Möge Urlaub mit euch sein!

Elen

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Re: Die echte Frau 2006
« Antwort #23 am: 29. Mai 2006, 13:08 »
Zitat
Ich bezeichne mich selber auch als echte Frau, wenn man es so nennen will, weil ich ehrlich gesagt was gegen die worte echt und unecht hab. Ich denke, dass jemand der sich erst zu einer Frau wandeln musste genauso toll eine echte Frau sein kann, wenn er es will, ich glaube das kommt einfach von innen heraus.

/>Das muss ich ganz spontan mal an Sex und Gender denken. Ich glaube, unsere Gesellschaft missachtet diese beiden Aspekte zur Zeit noch total. Aber vielleicht sollten wir mehr daran denken, dass eine "echte" Frau nicht abhängig vom Sex (= anatomisches Geschlecht) ist, sondern vom Gender (soziales Geschlecht). Find deswegen den Einwand sehr schön, dass jemand, der sich erst zur Frau wandelt, genauso eine "echte" Frau ist.
/>
/>
Zitat
Die eigene weiblichkeit entdecken und leben, aber für mich ist es auch extrem wichtig, auch männliche eigenschaften in mir zu erkennen, diese nicht auszugrenzen und anzuerkennen so wie Anufa das auch schon erwähnt hat.

/>Haben damals in der Schule im Psychologieunterricht mal so nen Test gemacht - da waren unheimlich viele Fragen und je nach Antwort sind dann Punkte verteilt worden. Seine Punktesumme hat man dann in eine Skala eingetragen und hat anhand der ablesen können wie sehr männlich bzw weiblich man ist. Ich bin mit meinen 67 Punkten weit im männlichen Bereich gelegen (weiblich war glaub ich so ab 120 Punkten, indifferenter Bereich zwischen 100 und 120 oder so irgendwie *g*)  ;D Hab den Test auch meinem damaligen Freund aufgezwungen - der war witzigerweise doch definitiv im 3 stelligen Bereich - naja - haben wir uns wohl gut ergänzt  :wink1:
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