Autor Thema: Das hochbegabte Kind  (Gelesen 11267 mal)

Sternenelfe

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@Andreas Salcher
« Antwort #32 am: 18. Oktober 2008, 14:44 »
.. nicht nur sein Vortrag auch das Buch ist empfehlenswert...
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morgane

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #33 am: 18. Oktober 2008, 16:57 »
Hi!
/>Hier haben wir m.e. auch schon eine ursache (unter mehreren). Früher einmal wurden kinder zwangsangepasst, mal martialisch, mal subtiler. Dann kam man, ganz schlau, dahinter, dass kinder auch menschen sind  :sneaky: und begann sie versuchshalber so zu behandeln. Natürlich sind sie jetzt nicht mehr so einfach zu handhaben, wie einst. Das schulsystem aber ist dieser entwicklung generell noch nicht so ganz gefolgt.
/>Einst gab es, z.b. auf dem land, einklassen - schulen. Da war nix mit besonderem eingehen von lehrern auf *verhaltensoriginelle* schüler. Es gab auch wenig solche, dank rohrstaberl und co. Das wurde von den eltern mit entsprechend eingebläuter untertanenmentalität auch durchaus unterstützt.
/>Da hat sich doch so einiges verändert. Aber unangepasste kinder sind eben auch schwieriger zu unterrichten, oder nicht? Welche taktiken und praktiken hat man sich da einfallen lassen? Denn nur begnadete pädagogen gibt es halt leider nicht.
/>
/>Kleinere klassen, weniger frontalunterricht, projekte usw. erfordert auch mehr mittel. Gibt es die?
/>
/>lg morgane 
Denn siehe, alle akte der liebe und der freude sind riten zu meinen ehren.....

Sternenelfe

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #34 am: 18. Oktober 2008, 17:34 »
Kleinere klassen, weniger frontalunterricht, projekte usw. erfordert auch mehr mittel. Gibt es die?
/>lg morgane
/>
mittel für kleinere klassen leider nicht..
/>aber alles andere ist im lehrplan verankert....
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EuMin

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #35 am: 18. Oktober 2008, 19:53 »
Zitat von: Sternenelfe link=topic.5764.msg145109#msg145109 date=1224347642

/>mittel für kleinere klassen leider nicht..
/>aber alles andere ist im lehrplan verankert....
/>

/>...und genau da ist der "Haken"...
/>..habe mit einigen Lehrern und anderen Leuts gesprochen und sie meinten dann, dass genau das der Punkt ist. Vielerlei sehr gute Ansätze sind im lehrplan verankert und dennoch gibt es - zumindest hier bei uns - Pädagogen, die einfach nach Lehrbuch arbeiten und/oder auf ihre alteingessesenen Methoden bestehen... :sad1:
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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #36 am: 19. Oktober 2008, 10:07 »
genau das wollte ich auch damit ausdrücken - es gibt keine Extrastunden für Dinge, die eh normal sein müssten!
/>
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LaChatte

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #37 am: 19. Oktober 2008, 18:37 »
Hallo zusammen
/>
/>der Casus Cnacsus scheint mir noch woanders zu liegen: im Falle eines Falles ist das, was zählt, immer und nur allein die Leistung, nichts anderes. Leistungen im Rechnen Schreiben Lesen, aber auch Leistungen im Angepasst-Sein, ruhig sitzen, nicht stören... und jedes Kind, das das nicht schon mitbringt, wird schnell mal als auffällig oder gar krank definiert, und mit einer ganzen Armee von Sonder-Förder-Früh-etc-Pädagogik und -Psychologie versucht auf diese Schiene zu bringen.
/>
/>Ein selbstbewusster, selbstbestimmter Mensch zu werden, das kommt dann... vielleicht... dann an die Reihe, wenn das mit der Leistung stimmt. und das ist mE einfach die falsche Reihenfolge. Zuerst ist es wichtig, sich als Mensch entwickeln zu können, in grösstmöglicher Freiheit - und ein solcher Mensch wird logischerweise Träume, Projekte, Wünsche haben, und damit auch die nötige Motivation, zu lernen, was nötig ist, um die entsprechenden Schulen und Ausbildungen absolvieren zu können.
/>
/>grüsse, barbara

Raana

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #38 am: 19. Oktober 2008, 19:19 »
ja aber wie bringt man den kids jetzt richtig bei das auszuhalten?????
/>
/> :confused:
/>
/>lg raana
"wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren"

EuMin

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #39 am: 20. Oktober 2008, 09:14 »
@Raana: tja, vielleicht sollten wir das Leute, wie Herrn Salcher fragen?
/>
/>Latest News: Heute war ich mit meinem Sohn bei der Schulärztin und er hat mir gleich gesagt, die Lehrerin hätte ihm gesagt, er schaffe s ohnehin nicht bis November, da er sowieso in die Vorschule käme....
/>
/>Naja, Donnerstag früh haben wir unseren Termin bei der Schulpsychologin... es bleibt weiter spannend. Meinem Sohn gehts nur mehr gar nicht gut...  :sad1:
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