Autor Thema: Das hochbegabte Kind  (Gelesen 11126 mal)

Sternenelfe

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #8 am: 12. Juni 2006, 19:09 »
Hallo Du! ;)
/>
/>Klingt gut! Das Buch steht auf meiner Wunschliste ;D
/>Du schriebst, dass man sie selber erlernen kann - da werd ich jetzt mal googeln!
/>Ich denke, dass deine Kleine und du auch Lehrmeisterinnen für das System ward!
/>Danke für deine ausführliche Antwort!!
Alles Liebe
SternenElfe
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Funkelchen

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #9 am: 13. Juni 2006, 14:26 »
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« Letzte Änderung: 29. Dezember 2008, 17:20 von Funkelchen »

elfengleich

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #10 am: 09. September 2008, 14:55 »
ich würde diesen thread gern wieder anschubsen.
/>
/>mein jüngster sohn ist hochbegabt und scheint eine minderbegabte klassenlehrerin erwischt zu haben. :laugh: sie hält ihn für unterdurchschnittlich weil er mit ihr ausdiskutieren will, das das kleine 1x1 und malbilder nicht interessant sind und er darum quasi abschaltet...
/>
/>morgen hab ich n gesprächstermin mit ihr.
/>
/>leider werden hochbegabte kinder oft verkannt und unterdrückt. von den sozialen schwierigkeiten abgesehen.
/>
/>und ohne hier jammern zu wollen: auch als mama hat man es nicht leicht. hochbegabte brauchen z. b. sehr viel weniger schlaf. also ich bräuchte mehr....und ich finds auch nicht wirklich komisch wenn mein kind plötzlich um 22 uhr 30 an meinem bett steht und mir erzählt woraus der erdkern besteht, wie heiß der ist, wie das alles entstanden ist und was physik und chemie dazu sagt oder er mir auf lateinisch den wichtigesten satz aus der eröffnungsrede der kreuzzüge von papst urban II. erzählt. nein. das ist nicht komisch....mal nebenbei: das kind von dem ich rede ist 8 jahre alt....

Jess

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #11 am: 13. Oktober 2008, 12:36 »
:) Hi Ihrs !
/>Ich bin neu hier und wollte mal kurz Hallo sagen .
/>Ich bin alleinerziehende Mama und demnächst endlich auf MuKiKur. Meine Mädchen sind 8 und 3 Jahre alt und meine Große tat sich anfangs auch schwer in der Schule. Ich war schon fix und fertig, denn sie hatte ständig Bauchschmerzen und dadurch viele Fehlzeiten.
/>Das ist jetzt besser geworden, taucht aber immer mal wieder auf. Es ist scheinbar ihre Art,auf Probleme zu reagieren.
/>Das was Du mit der komischen Schulpsychologin durch hast, hatte ich mit einer Dame vom Jugendamt, die mich ein gutes Jahr fertig gemacht hat. Ich weiß auch von mehreren Müttern, dasß sie sich ebenfalls über diese Frau aufgeregt haben. Ich war schon kurz davor, mich an die Presse zu wenden, denn solche Leute sind da, um zu HELFEN und nicht ihre Machtspielchen zu spielen.
/>
/>Die Praxis der Cranio-Sacral-Therapie hat Ähnlichkeit mit Reiki...was das Handauflegen und Blockaden lösen angeht.
/>
/>Bis dato : liebe Grüße und alles Gute
/>
/>Jess

Erik

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #12 am: 14. Oktober 2008, 16:21 »
Hallo an Funkelchen!
/>
/>Sorry, aber SO kann ich das nicht stehenlassen was du über die Schulpsychologin gemeint hast.
/>Da ich selber Lehrer bin und auch in der Sonderpädagogik (unter anderem) tätig bin, kenne ich das Prozedere der Schulreifetests. Aufgrund der Antworten deiner Tochter (so wie du sie hier mitgeteilt hast) wird NIEMAND eine unterdurchschnittliche Intelligenz feststellen können und dürfen. Das Gegenteil ist der Fall.
/>Aber das ist natürlich so eine typische Aussage-gegen-Aussage-Geschichte.
/>
/>Ich widerspreche nur ungern, aber es ist nun mal so dass nicht alle Kinder gleich sind, vom Leistungsvermögen und dem IQ her gesehen gibts Unterschiede, vom Fördervermögen der Eltern her gesehen gibts Unterschiede etc. Natürlich spiegelt sich das sozio-emotionale Umfeld aufs Kind und vermag dann Probleme zu bewirken.
/>
/>Klar haben Eltern gewaltige Probleme, wenn ihr Schatz plötzlich unterdurchschnittlich bewertet wird; aber dann auf die Experten loszuprügeln ist auch keine Lösung weil dann im schlimmsten Falle sämtliche Lösungsvorschläge übergangen werden.
/>Aber das ist ypisch am System Schule: Jeder meint Experte zu sein. Wenn ich das nächste Mal meine Ärztin aufsuche, werd ich ihr auch MEINE Behandlungsvorschläge zukommen lassen - mal sehn wie ihr das gefällt!
/>
/>Grüße von
/>Erik
Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit ! Und EINE Wahrheit gibt es nicht!
/>www.zaunreiter.at.tt

Sternenelfe

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #13 am: 14. Oktober 2008, 18:50 »
Hallo Erik!
/>
/>Dann bist du wie ich in der glücklichen Lage einen tollen Schulpsychologen zu haben!
/>Aber ich hab schon sehr viele Experten - auf Elternseite, Ärzteseite, Lehrerseite, Psychologenseite - erlebt, bei denen mir die Galle hochkommt!!!
/>Wir sind übrigens Berufskollegen :-) (VS/SS)
Alles Liebe
SternenElfe
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EuMin

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #14 am: 14. Oktober 2008, 19:18 »
mhmmm... na dann bin ich ja gespannt, was ihr dazu zu sagen habt. Mein Sohn besucht heuer zum ersten Mal die Schule, sprich, ist gerade dabei eingeschult zu werden und zwar in eine Montessoriklasse (man möge sich dies bitte auf der Zunge zergehen lassen, um dann allfällige weitere Vorgänge noch etwas genauer zu betrachten)...
/>
/>Schon nach dem 6. (!) Schultag fragte mich die Lehrerin, ob er schon auf ADHS untersucht worden sei, da er angeblich so unkonzentriert und zappelig sei. Weiters schilderte mir mein Sohn dann, sie habe ihm schon mehrmals einen Klaps auf den Hinterkopf erteilt, damit er leise sei und ihn beschimpft, dass er blöd sei (wie auch immer dann die Wahrnehmung meines Sohnes gewesen sein mag, als ich Rücksprache hielt, wurde dies geleugnet)...
/>
/>Ich hatte dann eine lange Unterredung mit der Direktorin als Vermittlerin und Betrachterin beider Seiten (der der Lehrerin und meiner) und ist der meinung, dass mein Sohn keine Grenzen erfahre und sich deshalb so benehme usw. usf. Ich habe auf jeden Fall der Direktorin erklärt, dass wir eine schwierige zeit diesen Sommer und schulbeginn hinter uns hatten und sie ein wenig um Verständnis ersucht, was sie auch - wenn auch nur ein wenig - annahm...
/>Auf jeden Fall habe ich mich nun mit ihr geeinigt, dass wir bis Ende des Monats warten und ich dann mit meinem Sohn zur Schulpsychologin gehen werde, welche übrigens unglaublich nett ist und mir schon bei meiner Tochter half (damals meinte sie: Leider gibts immer wieder Lehrer die von ihren Podesten nicht runtersteigen...). Ich versuche weiterhin mit der Lehrerin zusammen zu arbeiten. Sie dokumentiert die Woche im Mitteilungsheft und ich bedanke mich und schreibe motivierende Worte hinzu und versuche den Kontakt gut aufrecht zu erhalten.
/>
/>Wenn dann allerdings Aussagen nach Hause getragen werden wie: "Du sollst nicht so viel Fernsehen" (mit dem Hintergrund, dass mein Sohn bei meiner Nachbarin war, weil ich eine Prüfung hatte und meine Kinder sehr wohl kontrolliert fernsehen - auch das Programm wird von MIR kontrolliert, wenn ich eben zu Hause bin) und mein Ssohn dann leider in einem etwas unwirschen Ton (hierbei hab ich ihm erklärt, dass man das auch freundlicher sagen kann, obwohl ich ehrlich gesagt, dass eine Gemeinheit fand, was dann kam und das als Übergriff sehe) meinte: "Zu Hause mach ich das, was die Mama sagt" und sie dann meinte: " Naja, da kann ich sehr wohl sagen, welches Programm für dich gut ist und welches nicht..." fällt es mir langsam immer schwerer zu kooperieren... kann man das einigermaßen nachvollziehen?
/>
/>Naja und abgesehen davon, war er zuerst möglicherweise ein ADHS-Kind, dann schulunreif und heute war er in der Begabtenförderung, weil er zu den drei Besten in Mathe gehört... kann ja noch spannend werden, was da noch so alles kommt... langsam erscheint mir das wie Experimentalpädagogik. *Dies soll bitte kein Angriff auf die Pädagogen hier im Forum sein!!!*
/>
/>Ich werde kommende Woche die Schulpsychologin schon aufsuchen, sofern sie wieder gesund ist und da sie mich ja schon kennt, wird es bestimmt ein nettes Gespräch werden. Haltet mir die Daumen, dass mein Sohn doch noch Spaß an der Schule findet - so leicht umhauen lässt er sich aber auf jeden Fall nicht, aber er steht schon "etwas" unter Druck...
/>
/>PS: Könnte hier noch viel mehr erzählen, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen - vielleicht kommts ja dann in weiterer Folge der Diskussion zur Sprache...
/>
/>BB
/>EuMin
/>
/>
/>
...die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen..

Sei!

Sternenelfe

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Re: Das hochbegabte Kind
« Antwort #15 am: 15. Oktober 2008, 06:30 »
Hallo EuMin!
/>
/>Schlimm, denn so Erlebnisse kenn ich leider zur Genüge, könnt ein Buch davon schreiben.....
/>Meine Freundin ist ja Beratungslehrerin und was sie oft mit Kollegen und Eltern erlebt, würde den Rahmen hier sprengen - abgesehen davon, dass es vertraulich ist!
/>Mein allerschlimmstes Beispiel, das ich aus meinem Umfeld kenne, ist eine jetzt 10jährige, die vom Arzt ein Attest bekam, dass sie wegen ihrer Lehrerin an kindlicher Depression leidet und die Schule wechseln muss! Seit sie die Schule gewechselt hat, geht es ihr sehr gut!
/>Ich hab ja meinen Sohn bereits vor 2 Jahren aus dieser Schule genommen und bereue keinen einzigen Tag!
/>Für mich ist es oft schlimm zu sehen, dass engagierte, herzenswarme Kolleginnen von ihren Direktoren so unter Druck gesetzt werden, dass sie und ihre Klasse dabei auf der Strecke bleiben!!
/>
/>Bleib so lange es geht im Gespräch und hol dir Hilfe von außen (Schulpsychologe, Beratungslehrer für ADHS...) zur Abklärung!
/>
Alles Liebe
SternenElfe
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