Autor Thema: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...  (Gelesen 12232 mal)

Lucia

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #8 am: 13. September 2006, 23:03 »
Lenk also nicht mit derartigen Dingen von Deinem Frevel ab.
/>
nachdem das ja eh alles so urdolle, mächtige göttersen sind, brauchen sich doch die menschelein gar net echauffieren.
/>göttersen erledigen das mit einen blitzschlag. sollte also ein frevel vorliegen, werden sich ja wohl die drum kümmern, wenn es ihnen denn unangenehm ist.
/>ist es göttersen nicht unangenehm, wer ist der mensch, das er sich da einmischt?
/>jeder mensch, der sich da einmischt hält sich dann wohl höher wie die göttersen. ist das nicht frevel?
/>
/>mfg
/>lucia
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Anufa Ellhorn

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #9 am: 13. September 2006, 23:10 »
Well met, alle zusammen :)
/>
/>Meine Güte - schon wieder ein Thread, den ich tatsächlich lesen muss :laugh:
/>
/>>(Geza) Was weißt Du schon von mir, und von den Göttern? Wer wie Du diese beleidigt und nicht respektiert, der ist Hel-Kandidat und kann von Asgard bestenfalls träumen. Glaube es mir, die Götter offenbaren sich Menschen, die Sie beleidigen, nicht. Bestenfalls niedere Dämonen interessieren sich für solche Leute.
/>Ich bin seit 24 Jahren Heide und seit 17 Jahren Gode. Ich kenne also mein Amt und weiß, wovon ich rede. Das darfst Du mir ruhig glauben.
/>
/>Ich kann nur nochmal wiederholen was ich schon im anderen Thread geschrieben hatte: Wie ich´s auch dreh und wende - für mich schaut das schon wieder sehr nach "Ich weiß - weil ich  mit den echten Göttern in Kontakt stehe und damit hab ich die Wahrheit und Ihr nicht" aus. 
/>Geza, wenn das alles in Deiner Religion so ist, dann ist das völligst ok - warum um der Götter Willen musst Du Deine Art die Dinge zu sehen unbedingt als die einzig wahre und richtige darstellen??? Warum nicht einfach, wie Lucia das so schön vorgeschlagen hat, den Göttern überlassen was sie mit Frevlern machen?? Du kannst Dich ja wunderbar an all die Dinge halten!!! Warum kannst Du es nicht einfach bleiben lassen anderen Leuts, die mit Dir absolut nix zu tun haben (die weder in Deiner Art der Religion zu Hause sind noch mit Dir irgendwelche sonstigen Bande haben) ständig vorschreiben zu wollen, was sie zu denken, zu glauben und zu meinen hätten und wie sie zu handeln hätten??
/>
/>Verlangen Deine Götter von Dir zu missionieren??
« Letzte Änderung: 13. September 2006, 23:35 von Anufa Ellhorn »
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/>Anufa

Geza

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #10 am: 13. September 2006, 23:54 »
Zitat von: Anufa Ellhorn
warum um der Götter Willen musst Du Deine Art die Dinge zu sehen unbedingt als die einzig wahre und richtige darstellen??? Warum nicht einfach, wie Lucia das so schön vorgeschlagen hat, den Göttern überlassen was sie mit Frevlern machen??

/>Weil es meine Religion beleidigt! So, wie sich ein Moslem durch die Mohammed-Karrikaturen beleidigt fühlt, wird mein Glaube an Baldur durch solch einen falschen Baldur, der sich dazu noch durch recht wenig-intelligente Beiträge hervortut, mißachtet.
/>Warum wohl darf man in Deutschlang sein Kind nicht "Jesus" oder "Jachveh" nennen? Die Gläubigen wollen, wenn sie diese ihnen heiligen Namen hören, an Gott oder Jesus denken, nicht an irgendeinen dummen menschlichen Zeitgenossen. Deswegen ist es zu Recht verboten.
/>
/>Und ich will auch nicht wenn Baldur angerufen wird, an diesen Namensmißbraucher denken müssen.
/>
/>Wenn hier Toleranz herrschen soll, dann muß auch meine Religion toleriert werden. Sich über eine andere Religion lustig zu machen (indem man Götternamen mißbraucht), ist auch nicht "politisch correct", ja sogar ein Straftatbestand. Und ich finde, ich habe hier sehr mäßig reagiert. Logge Dich doch mal in einem muslimischen Forum mit dem Namen Allah ein, oder in einem jüdischen als Jachveh. Da werden die Leute sicher ganz anders reagieren.
/>
/>Und übrigens: Du wirfst mir vor, daß ich hier als Betroffener mich melde. In dem andern Thread meldete sich dieser gewisse "Rabbi Tachel" und meinte, mich über seine Religion belehren zu müssen. Da kam allerdings von Dir kein Kommentar.
/>
/>Geza

Anufa Ellhorn

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #11 am: 14. September 2006, 00:33 »
Well met, Geza
/>
/>>Und übrigens: Du wirfst mir vor, daß ich hier als Betroffener mich melde. In dem andern Thread meldete sich dieser gewisse "Rabbi Tachel" und meinte, mich über seine Religion belehren zu müssen. Da kam allerdings von Dir kein Kommentar.
/>
/>Kann ich Dir auch gerne erklären, warum Du da von mir kein Wort gelesen hast: weil es nicht nötig war!!!
/>
/>>(Rabbi Tachel) ... oder für Euch als Goj sei das nicht der Fall, und ich würde zustimmen, denn für den Nicht-Glaubenden sind die Glaubenden dumm, was man durchaus als reziprokes Verhältnis bezeichnen könnte, wenn die Wissenschaften urteilen würden über den Glauben und die Gojim über den Tenach; aber diese Einschränkungen habt Ihr ja nicht gemacht, Mylord. Und übrigens versichere ich Euch, dass Ihr Eulen nach Athen tragen würdet, wolltet Ihr weiterhin versuchen, mich über das Judentum zu belehren.
/>
/>Und genau da liegt der Unterschied!!! Der Rebbe hat Dir sehr wohl zugestanden, dass Du als Nichtjude gerne glauben darfst, was immer Du willst - Du gestehst das Baldur aber nicht zu. Was er Dir nicht zugesteht ist, ihn über das Judentum aufzuklären... er hat es Dir nicht verboten, er hat Dir nur erklärt, dass es voraussichtlich sinnlos wäre. DAS ist der Unterschied und deshalb habe ich bei Dir sehr wohl meine Meinung kundgetan und andernorts nicht.
/>
/>>Wenn hier Toleranz herrschen soll, dann muß auch meine Religion toleriert werden.
/>
/>Also ich toleriere sogar, dass Du hier all das postest, was Du postest - zusätzlich zu Deiner Religion. Allerdings weigere ich mich definitiv, mich an angemaßte Weisheitsansprüche Deinerseits auch nur im mindesten zu halten!! Glaube mir, wenn ich nicht schon Anufa heißen würde, dann würde ich mich jetzt aus Protest Frigga nennen
/>
/>>Sich über eine andere Religion lustig zu machen (indem man Götternamen mißbraucht), ist auch nicht "politisch correct", ja sogar ein Straftatbestand.
/>
/>Das wäre mit Rechtsanwälten zu klären... ich bin keiner. Vielleicht kann da ein Rechtskenner etwas dazu sagen?? Für mich persönlich ist das auch kein Missbrauch sondern Ehrerbietung.
/>
/>>Logge Dich doch mal in einem muslimischen Forum mit dem Namen Allah ein, oder in einem jüdischen als Jachveh. Da werden die Leute sicher ganz anders reagieren.
/>
/>Du begrüsst also die Vorgehensweisen von fundamentalistischen und radikalen in diesem Falle monotheistischen Religionen?? Ich tue das nicht und mir ist das sowohl von jüdischer als auch von muslimischer als auch von christlicher Seite absolut zuwider. In meinen Augen gab es genügend Religionskriege und Ansichten wie die Deine werden imho wohl dafür sorgen, dass es noch weitere geben wird.
/>
/>>Warum wohl darf man in Deutschlang sein Kind nicht "Jesus" oder "Jachveh" nennen?
/>
/>Keine Ahnung, find ich genauso schwach fundiert!! Marias gibts ja bitte bis zum Abwinken...
/>
/>>Die Gläubigen wollen, wenn sie diese ihnen heiligen Namen hören, an Gott oder Jesus denken, nicht an irgendeinen dummen menschlichen Zeitgenossen. Deswegen ist es zu Recht verboten.
/>
/>Dann gäbe es die Möglichkeit, dass die Gläubigen, die damit Probleme haben,  lernten sich zu zentrieren - das wäre die imho wesentlich bessere und vor allem sozial verträglichere Möglichkeit. Ändere Dich selbst und Du veränderst die ganze Welt - versuche einen anderen Menschen zu verändern und scheitere kläglich!
« Letzte Änderung: 14. September 2006, 00:35 von Anufa Ellhorn »
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/>Anufa

eald

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #12 am: 14. September 2006, 00:46 »
warum um der Götter Willen musst Du Deine Art die Dinge zu sehen unbedingt als die einzig wahre und richtige darstellen??? Warum nicht einfach, wie Lucia das so schön vorgeschlagen hat, den Göttern überlassen was sie mit Frevlern machen??
Weil es meine Religion beleidigt!
Dann geht es dir also weniger um die Lästerung der Götter als vielmehr um deine  persönliche Verletztheit, weil ned alle Welt deine Religion verherrlicht ?
/>
Zitat
Ich bin beleidigt.
/>Eiferer nageln den Schleier an die Gesichter meiner Schwestern in Afghanistan und Pakistan fest und hängen fleißig Frauen, Homosexuelle, Ehebrecher und Ungläubige.
/>
/>Aber Menschen-, Frauen-, Freiheitsrechte sind für mich das Erhabenste der Menschheitsgeschichte, so ist nun mal die Tradition, in der ich groß geworden bin. Werte, die die Welt besser und friedlicher machen.
/>
/>Ich verlange also, dass sich die Regierungen von Saudi-Arabien, Palästina, Indonesien und Ägypten bei mir entschuldigen. Andernfalls muss ich ihre Bürger leider bedrohen, zusammenschlagen, entführen oder enthaupten. Denn ich bin empfindlich, wenn es um meine kulturelle Identität geht.
/>
/>Ich bin beleidigt.
/>Fanatiker sprengen die Buddhas von Bamiyan in die Luft, großartige Kulturdenkmäler.
/>
/>Aber Kunst drückt für mich universelle Schönheit und Unschuld aus, sie ist ein Wert, der die Welt besser und friedlicher macht, so ist nun mal die Tradition, in der ich groß geworden bin.
/>
/>Ich verlange also, dass sich die Hamas, der Sprecher der französischen Muslime, die Leitung der Al-Azhar-Universität sich bei mir entschuldigen.
/>Andernfalls werde ich leider nie meinen Urlaub am Tadsch Mahal verbringen, zum Boykott palästinensischen Obstes aufrufen und die Botschaften von Tunesien, Katar und Bangladesch anzünden.
/>Denn - so viel Verständnis erwarte ich - meine Gefühle sind absolut und darum global auszudrücken.
/>
/>Ich bin beleidigt.
/>Auf Videos wird Journalisten, Lkw-Fahrern oder Mitgliedern von Hilfsorganisationen die Kehle durchgeschnitten oder der Kopf abgeschlagen. Juden sehen sich als Kannibalen und Schweine dargestellt, westliche Frauen als dekadente Nutten. Unpolitischen Ingenieuren wird Todesangst gemacht.
/>
/>Alles im Namen Gottes.
/>
/>Ich verlange also, dass alle Chefredakteure von Zeitungen und Fernsehsendern in der islamischen Welt sich bei mir entschuldigen, weil sie diese Obszönitäten nicht verhindern.
/>
/>Viele Menschen sind nun besorgt, dass der Kampf der Kulturen bevorsteht. Ach was, er ist längst da. Und er manifestiert sich nicht nur von Zeit zu Zeit in den oben angeführten Ungeheuerlichkeiten, er erfasst längst den Alltag.
/>
/>Wie fragil, wie oberflächlich müssen die religiösen Werte von Muslimen sein, wenn Karikaturen des Propheten in einer unbekannten Zeitung eines kleinen europäischen Staates einen Sturm auslösen und eine Handvoll organisierter Hetzer weltweit Abertausende auf die Straße scheuchen können.
/>
/>Der Witz, dass dem Propheten Mohammed im Paradies die Jungfrauen ausgehen, weil so viele Selbstmordattentäter am Eingang Schlange stehen, ist schwarz und gemein. Und angesichts der Realität weltweiter Anschläge unerfreulich bildmächtig - ganz nebenbei.
/>
/>Aber ich fand es auch nicht besonders komisch, dass die frauenhassenden Taliban sich routiniert Prostituierter bedienten. Oder Videorekorder und Fernseher öffentlich "hinrichteten", um privat sich ganz gern Pornos reinzuziehen.
/>
/>Zur Erinnerung. Die Erde ist keine Scheibe mehr. Selbstverständlich können Individuen einer säkularen Demokratie Autoritäten karikieren und verspotten, auch religiöse. Sie sollen sich auf Kritik einstellen, aber nicht auf Bestrafung.
/>
/>Die Meinungsfreiheit ist sehr groß zu fassen, und es gibt hinreichende Gesetze und Regeln, Missbrauch zu verhindern, wo es nötig wird.
/>
/>Der Film "Leben des Brian" regte viele Christen auf und provozierte Leserbriefe, Boykottaufrufe oder Familienstreit. Aber niemand im fernen Neuseeland konstatierte eine "Stimmungsmache" gegen das Christentum, niemand in Malta fühlte sich berufen, den Union Jack zu verbrennen.
/>
/>Auch politische Autoritäten haben kein Naturrecht auf Schonung. Margaret Thatcher wurde von britischen Journalisten, Komikern und Drehbuchautoren klein gehäckselt und garstig wieder zusammengesetzt, und es war gut für die geistige Hygiene jener Zeit und brachte niemanden um.
/>
/>Man konnte ja abschalten, weggucken oder die Zeitung in die Tonne kloppen. Meinungsfreiheit war der siamesische Zwilling der Freiheit von Angst.
/>
/>Dass Fundamentalisten aller Couleur frei von jeglicher Fähigkeit zur Selbstreflexion, Selbstkritik oder gar Selbstironie sind, wäre weiter nicht erwähnenswert, wenn sie ihre Herzensangelegenheiten nicht mir und meiner Welt aufdrücken würden. Sie setzen voraus, dass unsereins einen Kotau veranstaltet, weil einer von ihnen bekennt: "Achtung! Religiöse Gefühle! Wir verlassen die Privatsphäre!"
/>
/>Gefühle werden zunehmend in der selbstreferentiellen Welt der Gottes-, Allah- oder Jahwekrieger zur Waffe und zur letzten Instanz geadelt.
/>
/>Allzeit abrufbar, gnadenlos.
/>
/>Im Streit um die Cartoons wird behauptet, dass der Bilderverbot ein verbindlicher Glaubensgrundsatz sei. Ubiquitär zu respektieren, auch im Staate Dänemark.
/>
/>Da macht es nachdenklich, dass die Beleidigten zwar effizient mit Internet und anderen modernen Kommunikationstechnologien umgehen, aber wenig über die eigene Kulturgeschichte wissen.
/>
/>Ja, in der Blütezeit des Islam wurde der Prophet tatsächlich abgebildet. Zum Beispiel Mohammed, zart verschleiert, zu Pferd gen Himmel reitend - eine wunderbare persische Miniatur im Chester-Beatty-Museum in Dublin.
/>
/>Was nun, ferner Bärtiger? Irische Butter boykottieren?
/>
/>Ich muss mich nicht für die Verkaufszahlen dänischer Joghurte interessieren. Darum bin ich nicht besonders erpressbar und habe die Freiheit, Immanuel Kants "sapere aude" vielversprechender für das Zusammenleben von Menschen zu finden als eine Fatwa.
/>
/>Ich gebe es hiermit auf, Zartgefühl für ewig Beleidigte zu empfinden. Ich gebe es auf, höflich zu argumentieren, warum Meinungsfreiheit, Vernunft und Humor hochgehalten werden müssen. Ich will Kreationisten nicht mehr wissenschaftliche Beweise vorlegen müssen, dass die Erde älter als 10.000 Jahre ist.
/>
/>Und ich warte nicht mehr darauf, dass es bei al-Dschasira irgendwann einmal heißen wird: Kennen Sie den Witz mit dem Bart des Propheten?
/>
/>Sonia Mikich, 55, ist TV-Journalistin
/>Dieser Text ist am 5. 2. 2006 in der taz und danach von http://www.hagalil.com veröffentlicht worden
eald

Sonnenstrahl

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #13 am: 14. September 2006, 00:56 »
Geza, ich versteh nicht, wo dein Prolem liegt. Jede Community hat so ihre Spielregeln ... in dieser hier sowie allen anderen in die ich näher hineingeschaut hab, ist es erlaubt sich auch nach Göttern zu benennen. Daher solltest du dies akkzeptieren und nicht mit irgendeiner Götterstrafe zu drohen versuchen. Kannst du das nicht, ist es imho die logische Konsequenz zu gehen. In deiner eigenen Community kannst du die Spielregeln aufstellen, die dir oder euch (je nach dem) passen. Und da wollt ihr vermutlich auch, das eure Regeln, von Menschen die da wie und warum auch immer dazustoßen, akkzeptiert werden. Und damit ist dein Beispiel mit dem moslimischen und jüdischen Forum hinfällig.
/>
/>
/>Und bzgl deiner Aussagen zur Namensgebung bin ich auch eher skeptisch. Nach kurzer Recherche im Inet dazu folgendes gefunden:
/>
/>copy/paste
/>Vornamen: Bei ehelichen Kindern bestimmen die Eltern (gemeinsam), bei unehelichen Kindern die Mutter des Kindes den oder die Vornamen. Der erste Vorname des Kindes muss dem Geschlecht entsprechen. Die Anzahl der Vornamen ist nicht begrenzt. Bei dem oder den Vornamen des Kindes muss es sich um gebräuchliche Vornamen handeln, d.h. der Name muss tatsächlich als Vorname bereits existieren. Dabei ist die Gebräuchlichkeit nicht auf Österreich beschränkt. Es können auch in anderen Staaten verwendete Vornamen gegeben werden (in Einzelfällen muss ein Nachweis erbracht werden, dass in anderen Staaten dieser Name gebräuchlich ist). Nach der Eintragung der Geburt können die Vornamen nicht mehr geändert werden. Änderungen der Vornamen wären nur mehr durch eine behördliche Namensänderung beim zuständigen Magistrat/Gemeindeamt möglich.
/>
/>Quelle: http://www.gesund.co.at/framgen.asp?url=/GESUND/Kinder/Baby-Namen.htm
/>
/>Nun denn ist es aber so, dass es den Namen Jesus in Ö als 2 Vornamen definitiv gibt (weiß ich aus meiner passivsportinteressierten Zeit (was für Wissen einen manchmal nützen kann)  Toni Polster hat seien Sohn Anton Jesus genannt (nachzulesen auch auf Wikipedia)
/>
/>Darüber hinaus ist der Name Jesus soweit ich weiß in spanisch sprechenden Ländern gar nicht selten anzutreffen.
/>
/>Und unter Berücksichtigug dieser Fakten kanns eigentlich kein Problem darstellen, sein Kind Jesus zu nennen. Und das bürgerliche Recht (wo das Namensrecht wenn ich mich net irre hingehört) ist bei solchen Bereichen in Österreich und Deutschland meist sehr ähnlich bis ident ... und ... nach weiterer kurzer Inetrecherche gefunden:
/>
/>Copy/Paste
/>Jesus war lange Zeit in Deutschland als Vorname unzulässig. Das Frankfurter Oberlandesgericht hatte 1998 in einem entsprechenden Verfahren jedoch keine Einwände. Die Richter sahen keine Gefahr, dass diese Namensgebung religiöse Gefühle der christlichen Kirchenmitglieder verletzten könnte. Seitdem dürfen auch in Deutschland Kinder Jesus genannt werden.
/>
/>Trotzdem ist der Vorname Jesus nicht sehr verbreitet. In Spanien oder in Süd- und Mittelamerika geht man unbefangener damit um. Sollten Sie einen Jesus treffen, so spricht dieser mit großer Wahrscheinlichkeit spanisch oder portugiesisch.
/>Quelle: http://lexikon.beliebte-vornamen.de/jesus.htm
/>
/>Und dass mit Rabbi Tachel war so weit ich mich erinnere, von der Ausgangssituation nicht vergleichbar mit dem hier, ist mir aber jetzt zu mühsam das rauszukramen  ....
/>
/>Edit: Das mit Rabbi Tachel hat Anufa ja schon klargestellt.
/>
/>Grüße
« Letzte Änderung: 14. September 2006, 01:12 von Sonnenstrahl »
Ich blieb allein am Rand stehn
/>Und wein, doch ich schwör, ihr werdet keine Träne sehn
/>Nein, mein wahres Gesicht zeig ich euch nicht
/>Für euch bleib ich der Irre der nur selten was spricht

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #14 am: 14. September 2006, 05:43 »
Bestenfalls niedere Dämonen interessieren sich für solche Leute.
/>
Hi Anufa,
/>ich bin schon sehr tolerant und habe von diesem A****G* schon einiges tolerant übergangen.
/>Aber jetzt reicht es langsam.
/>
/>asaheil ok vana
/>Baldur
/>

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Re: "Du sollst den Namen Deines Gottes nicht unnützlich führen ...
« Antwort #15 am: 14. September 2006, 05:59 »
Was weißt Du schon von mir, und von den Göttern? Wer wie Du diese beleidigt und nicht respektiert, der ist Hel-Kandidat und kann von Asgard bestenfalls träumen.
/>
Und ein selbsternannter A****G* hat einen Platz an der rechten Seite Odins schon zu Lebzeiten gepachtet. :devilish:
/>G* man sollte dich unbedingt heilig sprechen.
/>
/>asaheil ok vana
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